Wiener Garçonnières: Mieten in Top-Lagen knacken 22-Euro-Marke
02.01.2026 - 01:00:12Wiens Immobilienmarkt startet paradox ins neue Jahr. Während seit dem 1. Jänner ein neues Gesetz die Mieten im Bestand bremsen soll, schießen die Preise für kleine Business-Apartments in die Höhe. Besonders in der Inneren Stadt und angrenzenden Geschäftsvierteln erreichen die Mieten für Garçonnières neue Rekordwerte.
Die Lage für Wohnungssuchende unter 40 Quadratmetern spitzt sich dramatisch zu. In Top-Lagen des ersten Bezirks kosten gut ausgestattete Garçonnières mittlerweile oft über 22 Euro netto pro Quadratmeter. Auch die Kaufpreise bleiben auf extrem hohem Niveau:
* 16.000 bis über 22.000 Euro werden pro Quadratmeter in der Inneren Stadt verlangt.
* Luxusobjekte übertreffen diese Spanne noch deutlich.
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Die Nachfrage speist sich nicht nur aus Wohnungsnot. Immer mehr Fachkräfte und Wochenpendler suchen flexible, zentral gelegene Wohnlösungen. Diese Apartments dienen oft als hybrides Büro und Zuhause und entziehen sich als Neubau oder gewerbliche Einheit häufig den strengen Altbau-Regulierungen.
Warum wird das Angebot immer knapper?
Ein Haupttreiber der Preisspirale ist der Einbruch bei den Fertigstellungszahlen. Experten warnten bereits Ende 2025: 2026 wird ein “Jahr der Verknappung”. Die hohen Baukosten und Zinsen der Vorjahre zeigen nun volle Wirkung. Im frei finanzierten Segment werden deutlich weniger Wohnungen fertig als in Rekordzeiten.
Diese Knappheit trifft Kleinwohnungen besonders hart. Sie gelten bei Eigennutzern und Investoren als krisensichere Anlage. Der Markt kippt rasant – von einem ausgeglichenen Verhältnis in einen reinen Verkäufermarkt.
Investoren flüchten in “Betongold”
Die neuen Mietregeln zum Jahresbeginn haben das Kapital nicht vertrieben, sondern umgelenkt. Weil Indexanpassungen im Bestand nun gedeckelt sind, konzentrieren sich Investoren stärker auf Erstbezug und gewerbliche Apartments. Hier sind die Preise bei Neuvermietung flexibler.
Die Strategie lautet: Flucht in die Qualität. Kapital zieht sich aus B-Lagen zurück und fließt in das Premium-Segment der City sowie in Hubs wie den Hauptbahnhof oder die Donau-City. Internationale Klientel und Expats sorgen hier für stetige, weniger preissensible Nachfrage.
Wird 2026 das Jahr der Entscheidung?
Eine kurzfristige Entspannung ist nicht in Sicht. Marktbeobachter rechnen damit, dass die Schere zwischen Angebot und Nachfrage im ersten Halbjahr weiter aufgeht. Für Kaufinteressenten bedeuten das harte Bietergefechte. Für Mieter in Business-Lagen gehören Schnäppchen der Vergangenheit an.
Die Branche blickt nun gespannt auf das Frühjahr. Sollten die Zinsen stabil bleiben oder sogar sinken, könnte das die Nachfrage weiter anheizen. Die Preisspirale für Wiens begehrte Garçonnières würde sich dann weiter drehen.
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