Wiener Altbau-Apartments boomen als Luxus-Wohnen auf Zeit
16.01.2026 - 04:32:12Die Nachfrage nach hochwertig möblierten Apartments in Wiener Altbauten steigt kräftig. Internationale Fachkräfte und anspruchsvolle Geschäftsreisende treiben diesen Trend im Premium-Sietsegment. Sie suchen eine flexible und komfortable Alternative zum Hotel.
Wer treibt die Nachfrage an?
Der Wandel der Arbeitswelt mit mehr Mobilität und Projekteinsätzen befeuert den Markt. Zielgruppe sind Expats und Fachkräfte, die für Wochen oder Monate nach Wien kommen. Sie wollen Privatsphäre und Unabhängigkeit, ohne den Aufwand einer eigenen Wohnung.
Anbieter wie Grand Quarters oder Vienna Residence haben sich auf dieses zahlungskräftige Klientel spezialisiert. Ihr Angebot: luxuriös eingerichtete Apartments in Top-Lagen. Auch Privatpersonen, die während einer Renovierung temporären Wohnraum brauchen, nutzen diese Lösung.
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Warum Altbauten für Investoren so attraktiv sind
Für Immobilieninvestoren verspricht das Segment attraktive Renditen. Besonders begehrt sind klassische Gründerzeithäuser in Bezirken wie der Inneren Stadt oder Alsergrund. Der Trick: die offizielle „Beherbergungswidmung“.
Diese Widmung erlaubt die legale gewerbliche Vermietung und umgeht so die regulierten Mieten des österreichischen Mietrechtsgesetzes (MRG). Modelle wie ein „Mietenpool“ verteilen die Einnahmen mehrerer Wohnungen auf die Eigentümer und minimieren das Leerstandsrisiko.
Vom möblierten Apartment zum Service-Paket
Das Herzstück des Trends sind „Serviced Apartments“. Dieses gewerbliche Konzept bietet mehr als nur Möbel. Zum Standard-Paket gehören:
* Regelmäßige Reinigung
* High-Speed-Internet
* Voll ausgestattete Küchen
* Oft ein Concierge-Service
Wien ist der mit Abstand wichtigste Markt für Serviced Apartments in Österreich. Die professionelle Struktur grenzt sie klar von privaten Airbnb-Angeboten ab.
Luxus-Nische im regulierten Markt
Der Boom findet in einem streng regulierten Umfeld statt. Seit Juli 2024 gelten in Wien schärfere Regeln für Kurzzeitvermietungen, um den Wohnraum zu schützen. Der professionelle Serviced-Apartment-Sektor operiert jedoch in einer anderen Liga – er zielt auf mittel- bis längerfristige Aufenthalte ab.
Die Mietpreise in dieser Premium-Nische liegen deutlich über dem Wiener Durchschnitt von rund 18,70 Euro pro Quadratmeter. Exklusive Altbauwohnungen in Top-Lagen können mehrere tausend Euro monatlich kosten.
Wie geht es weiter?
Branchenexperten rechnen mit anhaltendem Wachstum. Die Internationalisierung der Wirtschaft und neue Wohnbedürfnisse schaffen eine stabile Nachfrage. Der Markt wird sich weiter professionalisieren.
Bereits jetzt sind große Bauprojekte mit Hunderten neuen Serviced Apartments in Entwicklung. Die klare Trennung zwischen gewerblichen Anbietern und privater Kurzzeitvermietung bleibt für die Zukunft des Segments entscheidend. Für Investoren bleibt der Wiener Markt ein anspruchsvolles, aber vielversprechendes Feld.
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