WhatsApp verbannt ChatGPT und Copilot ab Januar 2026
30.11.2025 - 16:41:12Meta schließt WhatsApp für externe KI-Assistenten und setzt auf eigene Lösung Meta AI. Konkurrenten OpenAI und Microsoft müssen ihre Dienste entfernen, während Kundenservice-Bots bleiben dürfen.
Meta zieht die Notbremse: Ab Mitte Januar 2026 verschwinden ChatGPT, Microsoft Copilot und andere KI-Assistenten von WhatsApp. Die neue Richtlinie soll angeblich die Datensicherheit erhöhen – doch dahinter steckt eine knallharte Wettbewerbsstrategie.
Was wie eine technische Formalität klingt, ist in Wahrheit ein Frontalangriff auf die Konkurrenz. Mit aktualisierten Geschäftsbedingungen für seine WhatsApp Business API hat Meta diese Woche einen Schlussstrich gezogen: Allzweck-KI-Chatbots externer Anbieter haben auf der Plattform ab dem 15. Januar 2026 nichts mehr verloren. Die Botschaft ist eindeutig: Wer auf WhatsApp künstliche Intelligenz nutzen will, soll Meta AI verwenden – oder gar nichts.
OpenAI und Microsoft räumen das Feld
Die beiden Tech-Giganten reagierten umgehend auf Metas Ansage. OpenAI bestätigte bereits die Abschaltung seiner WhatsApp-Integration und fordert Nutzer auf, rechtzeitig zur eigenständigen ChatGPT-App zu wechseln. Wer seinen Chatverlauf behalten möchte, muss sein WhatsApp-Konto vor Mitte Januar mit der mobilen Anwendung verknüpfen.
Microsoft zog am Donnerstag nach und kündigte das Ende der Copilot-Integration an. Anders als OpenAI bietet der Konzern aus Redmond allerdings derzeit keine Möglichkeit, Gesprächsverläufe aus WhatsApp in die Copilot-App zu übertragen. Für Unternehmenskunden bedeutet das: Die mühsam aufgebauten Chat-Historien verschwinden ersatzlos.
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Was jahrelang funktionierte – die flexible Nutzung verschiedener KI‑Dienste über einen einzigen Messenger – ist damit Geschichte. Die Vision einer “Super-App”, in der Drittanbieter ihre Services nahtlos einbinden, zerschellt an Metas neuem Kurs.
Datenschutz als Vorwand?
Meta begründet den Rauswurf mit Nutzersicherheit und Plattformintegrität. Die WhatsApp Business API sei für Handel und Kundensupport konzipiert, nicht als Vertriebskanal für konkurrierende KI‑Assistenten, heißt es in einer Stellungnahme. Externe Chatbots würden unkontrollierbare Datenströme erzeugen.
Doch Branchenexperten sehen darin vor allem einen geschickten Schachzug. “Meta räumt schlicht die Konkurrenz vom Spielfeld”, analysiert die Digitalmarkt-Expertin Sarah Jenkins. “Künftig gibt es für zwei Milliarden WhatsApp‑Nutzer nur noch eine Option für KI‑Assistenz im Chat: Meta AI.”
Die Strategie erinnert an die geschlossenen Ökosysteme der großen Smartphone‑Hersteller. Wer die Plattform kontrolliert, kann eigene Dienste bevorzugen – und genau das tut Meta nun konsequent. Die aggressive Expansion von Meta AI über WhatsApp, Instagram und Messenger im vergangenen Jahr war offenbar erst der Anfang.
Kundenservice-Bots dürfen bleiben
Nicht jede KI fliegt von der Plattform. Unternehmen, die über die WhatsApp Business API automatisierte Kundenservice-Agenten betreiben, können weitermachen – sofern die KI nur “nebensächlich” für den eigentlichen Service ist.
Ein Onlineshop darf weiterhin einen Bot einsetzen, der Kunden bei der Größenauswahl hilft oder Sendungen verfolgt. Fluggesellschaften können ihre Buchungsassistenten behalten, Banken ihre Support-Chats. Verboten sind ausschließlich Dienste, bei denen die KI selbst das Produkt ist – also Bots, mit denen man einfach nur chatten oder Texte generieren möchte.
Was bedeutet das für Nutzer?
Bis Mitte Januar werden ChatGPT und Copilot ihre Nutzer mit Benachrichtigungen bombardieren: Ladet die eigenständige App herunter, sonst sind eure Chats weg! Der Komfort, KI-Assistenten direkt in WhatsApp-Threads zu nutzen, verschwindet – die Nutzererfahrung zersplittert in mehrere separate Anwendungen.
Für Meta ist das ein riskantes, aber kalkuliertes Manöver. Der Konzern wettet darauf, dass die Integration von Meta AI die Nutzerbindung an externe Tools übertrumpft. Geht die Rechnung auf, wandelt sich WhatsApp vom neutralen Messenger zum zentralen Knotenpunkt für Metas KI-Ambitionen.
Die Frage bleibt: Werden die Nutzer sich fügen – oder zur Konkurrenz abwandern? Telegram, Signal und andere Plattformen könnten profitieren, wenn WhatsApp den Bogen überspannt. Doch mit zwei Milliarden Nutzern hat Meta einen gewaltigen Heimvorteil. Ab Januar 2026 wird sich zeigen, ob die geschlossene KI-Strategie aufgeht oder zum Bumerang wird.
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