WhatsApp tauscht GIF-Dienst aus – Klipy ersetzt Tenor
19.01.2026 - 22:04:12WhatsApp wechselt seinen GIF-Anbieter, um die beliebte Funktion für Millionen Nutzer zu sichern. Hintergrund ist die bevorstehende Abschaltung des Dienstes Tenor. Der neue Partner heißt Klipy.
Die Änderung wird derzeit in der Beta-Version von WhatsApp für iOS getestet und soll bis zum 1. Juli 2026 für alle betroffenen Nutzer automatisch und nahtlos abgeschlossen sein. Für die Nutzer ändert sich kaum etwas – außer einem kleinen Label auf geteilten GIFs. Die Umstellung ist notwendig, weil Tenor seine API-Dienste zum 30. Juni 2026 einstellen wird.
Warum WhatsApp den Anbieter wechseln muss
Der Wechsel ist keine freiwillige Entscheidung, sondern eine Reaktion auf die Pläne des bisherigen Partners. Tenor, eine der größten GIF-Bibliotheken, stellt seinen API-Zugang für Entwickler ein. Das zwingt Plattformen wie WhatsApp, die auf diese Inhalte angewiesen sind, zu einem schnellen Umstieg.
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WhatsApp setzt bereits seit längerem auf ein Zwei-Anbieter-System: Je nach Region und Konto greifen Nutzer auf die Bibliotheken von Giphy oder Tenor zu. Diese Strategie sorgt für Redundanz und Stabilität. Künftig wird Klipy die Rolle von Tenor übernehmen. Nutzer, die bereits Giphy nutzen, bemerken keine Veränderung.
Neuer Partner Klipy und verbessertes Design
Klipy ist eine Content-Plattform, die ähnlich wie Tenor und Giphy eine riesige Bibliothek mit animierten GIFs, Stickern und Memes über eine offizielle API bereitstellt. Für die Nutzer bleibt die Erfahrung identisch. Das einzige sichtbare Zeichen des Wechsels ist ein kleines „Klipy“-Logo anstelle des bisherigen „Tenor“-Hinweises.
Parallel zum Anbieterwechsel hat WhatsApp auch das Design der GIF-Tastatur überarbeitet. Statt in zwei Spalten werden die Animationen nun in einem Drei-Spalten-Layout angezeigt. Das bedeutet: Nutzer sehen auf einen Blick 50 Prozent mehr Inhalte und müssen weniger scrollen, um die passende Reaktion zu finden. Ein klarer Schritt zur Beschleunigung der Kommunikation.
Ein Branchentrend mit Folgen
WhatsApp ist nicht der einzige große Dienst, der auf Tenor verzichten muss. Auch andere Plattformen wie Discord bereiten bereits Migrationen zu alternativen Anbietern vor. Dieser branchenweite Shift unterstreicht, wie abhängig die digitale Kommunikation heute von Drittanbieter-Bibliotheken ist.
Die Entscheidung von WhatsApp, weiterhin auf zwei Anbieter zu setzen, zeigt das Streben nach Resilienz. Mit einem Backup-Anbieter ist die Plattform besser gegen mögliche Ausfälle gewappnet. Diese Strategie ist entscheidend, um das Vertrauen und die Zufriedenheit von Milliarden Nutzern weltweit zu erhalten.
Was Nutzer jetzt erwartet
Die Integration von Klipy läuft bereits im Hintergrund. In den kommenden Monaten wird der Wechsel für alle betroffenen Konten abgeschlossen. Ziel ist es, eine lückenlose GIF-Funktionalität über den Stichtag im Juli 2026 hinaus zu gewährleisten.
Für die allermeisten Nutzer wird dieser technische Wechsel unsichtbar bleiben. Die Kombination aus einer neuen, zuverlässigen GIF-Quelle und der optimierten Suche demonstriert, dass WhatsApp auch bei scheinbar kleinen Features an der kontinuierlichen Verbesserung arbeitet. In einer Welt, in der animierte Reaktionen zur digitalen Grundsprache gehören, sind solche Updates essenziell.
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