WhatsApp, Millionen

WhatsApp streicht Millionen alter Smartphones ab

31.12.2025 - 03:34:12

Der Messenger von Meta beendet ab dem 1. Januar 2026 den Support für Geräte mit veraltetem Betriebssystem. Betroffen sind iPhones vor dem 6s und Android-Handys mit älterer Software.

Ab Neujahr funktioniert der Messenger nicht mehr auf iPhones vor dem 6s und Android-Geräten mit veralteter Software. Betroffene Nutzer müssen jetzt handeln.

WhatsApp schließt zum Jahreswechsel Millionen alter Smartphones aus seinem Netzwerk aus. Ab dem 1. Januar 2026 wird der Messenger des Meta-Konzerns auf Geräten mit Android 5.0 (Lollipop) oder älter sowie iOS 15.1 oder älter nicht mehr funktionieren. Nutzer dieser Geräte riskieren den Zugriff auf ihre Chats und Daten. Die Entscheidung trifft beliebte Modelle wie das iPhone 6 oder Samsungs Galaxy S3.

Diese Geräte verlieren den Zugang

Die verschärften Systemanforderungen markieren einen deutlichen Schnitt. Während regelmäßige Updates normal sind, ist diese Deadline besonders hart. Sie trifft Geräte, die technisch noch funktionieren, aber nicht mehr die nötige Software-Unterstützung erhalten.

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Zu den betroffenen Modellen gehören laut aktueller Informationen:

  • Apple iPhones: iPhone 5, 5c, 5s, 6 und 6 Plus.
  • Android-Smartphones: Samsungs Galaxy S3 und Note 2, HTC One M8, LG G3 sowie Huaweis Ascend Mate.

Entscheidend ist die Betriebssystemversion. Kann ein Gerät nicht über Android 5.0 oder iOS 15.1 aktualisiert werden, ist es draußen. Das iPhone 6s etwa lässt sich auf neuere iOS-Versionen updaten und bleibt kompatibel. Das normale iPhone 6 hingegen ist bei iOS 12 gestrandet.

Sicherheit und neue Features als Treiber

Hinter dem radikalen Schritt steckt vor allem der Kampf gegen Cyber-Bedrohungen. WhatsApp argumentiert, dass veraltete Betriebssysteme oft keine aktuellen Sicherheitsupdates mehr erhalten. Das macht sie und das gesamte Netzwerk anfällig für Angriffe.

Gleichzeitig brauchen neue Funktionen wie erweiterte Verschlüsselung, KI-Tools oder HD-Medienversand leistungsfähigere Hardware und moderne Software. Indem sich der Entwicklungsfokus auf aktuelle Systeme verlagert, will WhatsApp die Stabilität und Sicherheit für die große Mehrheit seiner Nutzer gewährleisten.

Dringender Handlungsbedarf für Betroffene

Die Zeit drängt. Wer noch eines der betroffenen Geräte nutzt, sollte noch heute aktiv werden, um einen Zugriffsverlust nach Mitternacht zu vermeiden.

  1. Betriebssystem prüfen: Unter Einstellungen > Allgemein > Info (iOS) oder Einstellungen > Telefoninfo > Softwareinfo (Android) die aktuelle Version checken.
  2. Update durchführen: Falls ein Update auf iOS 15.2+ oder Android 5.1+ verfügbar ist, sofort installieren.
  3. Chats sichern: Kann das Gerät nicht aktualisiert werden, ist ein Backup unerlässlich. Unter Einstellungen > Chats > Chat-Backup in der App durchführen.
  4. Gerät wechseln: Bleibt nur ein Software-Update unmöglich, führt der Weg zum neuen Smartphone.

Das Ende einer Ära für Klassiker

Der Schritt von WhatsApp spiegelt einen generellen Trend wider: Die “funktionale Lebensdauer” eines Smartphones wird immer weniger durch die Hardware, sondern durch die Software-Unterstützung bestimmt. Experten sehen darin eine Beschleunigung des technologischen Wandels.

Für 2026 prognostizieren Analysten, dass dieser jährliche Ausschlusszyklus anhalten wird – besonders, wenn KI-Funktionen zum Standard werden. Der Rat an Verbraucher lautet daher, beim Kauf neuer Geräte stärker auf die langfristige Software-Unterstützung der Hersteller zu achten.

Mit dem Jahreswechsel endet für einige der ikonischsten Smartphones der letzten Dekade die Zeit als vollwertige Kommunikationsgeräte. Millionen Nutzer müssen sich umgewöhnen.

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