WhatsApp sperrt Millionen Konten: So schützen Sie sich vor Betrug
13.01.2026 - 05:22:12Meta schaltet Millionen Betrugskonten auf WhatsApp aus. Die neue Funktion „Unbekannte Anrufer stummschalten“ soll Nutzer vor finanziellen Schäden bewahren.
WhatsApp hat im Kampf gegen Finanzbetrug im dritten Quartal 2024 rund 6,8 Millionen Konten gelöscht. Viele stammten aus organisierten Betrugszentren, die vor allem mit Kryptowährungs-Angeboten und gefälschten Investitionen lockten. Die jüngste Durchsetzungsaktion vom 10. Januar 2026 zeigt: Die Bedrohung ist massiv – und der Messenger rüstet auf.
Meta geht in die Offensive gegen Betrüger-Netzwerke
Die Löschung von Millionen Konten markiert eine strategische Wende. Meta setzt zunehmend auf präventive Maßnahmen, noch bevor Betrugsversuche Nutzer erreichen. Viele der abgeschalteten Netzwerke operierten laut Unternehmensangaben von Südostasien aus und zielten auf ein globales Publikum ab.
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„Unbekannte Anrufer stummschalten“ – die erste Verteidigungslinie
Im Zentrum der neuen Sicherheitsstrategie steht eine simple, aber wirksame Funktion. „Unbekannte Anrufer stummschalten“ blockiert den direkten Kontaktweg vieler Betrüger. Ist die Option aktiviert, klingelt das Telefon bei Anrufen von nicht gespeicherten Nummern nicht.
Der Anruf wird stattdessen still im Register protokolliert und kann später in Ruhe überprüft werden. Diese Einstellung schützt besonders vulnerable Gruppen wie Kinder oder Senioren vor aufdringlichen Betrugsversuchen. Aktivieren lässt sie sich in wenigen Schritten unter „Einstellungen > Datenschutz > Anrufe“.
Mehr Kontext, mehr Kontrolle: Der Multi-Schichten-Ansatz
Die Sicherheitsoffensive geht über stumme Anrufe hinaus. WhatsApp führt neue Warnhinweise ein. Sie erscheinen, wenn Nutzer von unbekannten Kontakten zu Gruppen hinzugefügt werden. Eine „Sicherheitsübersicht“ informiert über die Gruppe – und ermöglicht den sofortigen Austritt.
Ebenfalls neu: Ein Warnhinweis, sobald Nutzer während eines Videoanrufs mit einer unbekannten Person den Bildschirm teilen wollen. Solche Maßnahmen sollen Nutzern eine Denkpause verschaffen, bevor sie auf verdächtige Anfragen reagieren.
Die Tricks der WhatsApp-Betrüger im Blick
Die Methoden der Kriminellen werden immer raffinierter. Häufig ist das Social Engineering: Betrüger geben sich als Freund oder Familienmitglied in Not aus, das dringend Geld benötigt. Ebenso verbreitet sind gefälschte Jobangebote für lukrative Homeoffice-Positionen, die zur Abfrage persönlicher Daten genutzt werden.
Eine weitere Masche: Technischer Support, der nach sechsstelligen Verifizierungscodes fragt, um Accounts zu übernehmen. Ein klares Warnsignal ist immer eine unaufgeforderte Nachricht von einer unbekannten Nummer, die Geld, Daten, Codes oder das Anklicken eines Links verlangt.
Analyse: Vom reagierenden zum vorbeugenden Sicherheitsmodell
Die neuen Funktionen markieren einen Paradigmenwechsel. Statt nur auf gemeldete Betrugsfälle zu reagieren, setzt WhatsApp nun auf präventiven Schutz. Diese Proaktivität ist nötig, denn Betrüger nutzen zunehmend KI-generierte Nachrichten für ihre ersten Kontaktversuche.
Die Betonung nutzerkontrollierter Einstellungen sendet ein klares Signal: Die Plattform kann zwar Millionen Konten löschen, der letzte Wächter der eigenen Sicherheit bleibt der Nutzer selbst. Branchenbeobachter halten diesen mehrschichtigen Ansatz – großangelegte Durchsetzung kombiniert mit intuitiven Tools – für essenziell im Kampf gegen digitalen Betrug.
Ausblick: KI-gestützte Erkennung und anhaltende Wachsamkeit
Der Wettlauf zwischen Plattform und Betrügern geht weiter. Meta testet bereits fortschrittlichere, KI-gestützte Betrugserkennung in Messenger. Solche Systeme analysieren Verhaltensmuster direkt auf dem Gerät, um verdächtige Nachrichten automatisch zu kennzeichnen.
Künftig dürften noch intelligentere, kontextsensible Sicherheitsfunktionen folgen. Doch Technologie allein reicht nicht aus. Die Aufklärung der Nutzer über klassische Betrugsmuster – dringende Geldbitte, unbekannte Links – bleibt ein unverzichtbarer Baustein für digitale Sicherheit.
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