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WhatsApp: Neue Welle von „Star-Trader“-Betrug alarmiert Behörden

14.01.2026 - 01:39:12

Eine neue Welle des Anlagebetrugs über WhatsApp beunruhigt Verbraucherschützer und Finanzaufsichtsbehörden in ganz Europa. Unter Namen wie „Star-Trader“ locken organisierte Betrüger in scheinbar exklusiven Gruppen Anleger in die Falle. Diese Woche haben die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und mehrere Polizeidienststellen ihre Warnungen erneuert. Die Schadenssummen pro Opfer liegen oft im sechsstelligen Bereich.

Die Betrüger folgen einem sorgfältig orchestrierten Muster. Potenzielle Opfer werden unaufgefordert zu WhatsApp-Gruppen hinzugefügt oder durch Werbung in sozialen Medien gelockt. In den Gruppen geben sich die Täter als Börsengurus aus. Sie bauen Vertrauen auf mit gefälschten Screenshots von Gewinnen, manipulierten Kursdiagrammen und erfundenen Erfolgsgeschichten – vorgetäuscht von weiteren Fake-Profilen.

Nach dieser Phase werden die Teilnehmer zu ersten, kleinen Investitionen auf gefälschten Trading-Plattformen überredet. Diese Apps zeigen den Opfern beeindruckende, aber rein fiktive Gewinne an.

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Vom Lockangebot zum Totalverlust

Ermutigt durch die scheinbaren Erfolge, drängen die „Berater“ zu immer höheren Einzahlungen. Sie setzen auf psychologischen Druck und locken mit angeblichen „Einmal-Chancen“ oder Insiderwissen. Die Kommunikation verlagert sich oft in private Chats.

Verlangt ein Opfer schließlich eine Auszahlung, bricht das System zusammen. Plötzlich werden Steuern, Gebühren oder Nachweise gefordert, für die weiteres Geld fließen soll. Egal ob gezahlt wird: Eine Auszahlung erfolgt nie. Die Betrüger brechen den Kontakt ab, die Plattformen gehen offline – das Geld ist weg.

BaFin und Polizei warnen eindringlich

Die Behörden schlagen Alarm. Die deutsche BaFin veröffentlicht regelmäßig Warnlisten und rät dringend, die Identität von Anbietern vor jeder Investition in ihrer Datenbank zu prüfen. Internationale Gremien wie die Financial Commission haben den Namen „StarTrader“ explizit auf ihre Warnliste gesetzt.

Die Ermittlungen gestalten sich schwierig. Die Täter agieren international und verschieben Gelder schnell über ausländische Konten oder Kryptowährungen. Die relative Anonymität und die grenzüberschreitende Natur der Straftaten stellen die Strafverfolger vor große Herausforderungen.

Warum die Masche so erfolgreich ist

Der Betrug nutzt eine raffinierte Mischung aus Technik und Psychologie:
* Falsche Vertraulichkeit: WhatsApp erzeugt eine persönliche Atmosphäre.
* Sozialer Druck: In der Gruppe feiern vermeintlich andere Mitglieder Erfolge – das weckt die Angst, etwas zu verpassen („Fear Of Missing Out“).
* Professioneller Anstrich: Gefälschte Apps und Webseiten wirken täuschend echt.
* Gezielte Ausnutzung: Die Täter nutzen mangelnde Finanzbildung und die Hoffnung auf schnelles Geld aus.

Wie können sich Anleger schützen?

Experten erwarten, dass diese Betrugsform weiter zunimmt. Künftig könnten noch überzeugendere Fälschungen mit Hilfe Künstlicher Intelligenz entstehen. Der beste Schutz ist Skepsis und Wachsamkeit.

Klare Warnsignale sind:
* Unaufgeforderte Investmentangebote per Messenger oder Social Media.
* Versprechen garantiert hoher Renditen bei geringem Risiko.
* Die Aufforderung, unter Zeitdruck zu handeln.
* Die Bitte um Überweisungen auf unbekannte Konten oder Krypto-Wallets.

Wer bereits Opfer geworden ist, sollte umgehend den Kontakt abbrechen, alle Beweise sichern und Anzeige bei der Polizei erstatten.

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