WhatsApp, Betrugswelle

WhatsApp: Neue Betrugswelle nutzt persönliche Daten

16.01.2026 - 06:15:12

Kriminelle nutzen emotionale Manipulation und persönliche Daten für Betrug über WhatsApp. Experten warnen vor zunehmend professionellen Methoden und geben Tipps zum Schutz.

Eine neue Welle ausgeklügelter Betrugsmaschen überschwemmt derzeit WhatsApp. Polizei und Verbraucherschützer warnen eindringlich vor den immer professionelleren Methoden der Täter. Diese nutzen gezielt persönliche Beziehungen und die über den Messenger geteilten Daten aus.

Enkeltrick 2.0 und Phishing: So gehen die Täter vor

Die Kriminellen setzen auf emotionale Manipulation und technische Tricks. Eine der hartnäckigsten Methoden ist der „Enkeltrick 2.0“. Dabei geben sich Betrüger von einer unbekannten Nummer als Familienmitglied aus und bitten unter einem Vorwand um dringende finanzielle Hilfe.

Parallel warnen Behörden vor Phishing in Gruppenchats. Nutzer werden mit gefälschten Jobangeboten, verlockenden Gewinnversprechen oder Fake-Abstimmungen geködert. Das Ziel: an persönliche Daten zu gelangen oder Opfer auf schädliche Links zu locken.

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Persönliche Daten als Einfallstor

Die Wirksamkeit der Maschen hängt eng mit der Datensensibilität der Nutzer zusammen. Zwar sind Chats bei WhatsApp verschlüsselt, aber Metadaten wie Kontaktlisten oder Nutzungszeiten werden gesammelt. Diese Informationen helfen Kriminellen, glaubwürdige Profile zu erstellen.

  • Öffentliche Social-Media-Daten und Profilbilder werden für Identitätsdiebstahl genutzt.
  • Schon die eigene Telefonnummer kann ein Risiko sein, um Betrugsversuche zu starten.
  • Cloud-Backups sind ein Schwachpunkt, da sie oft nicht standardmäßig verschlüsselt sind.

So schützen Sie sich effektiv

Die wichtigste Regel lautet: gesunde Skepsis. Gehen Sie niemals auf unerwartete Geldforderungen über Messenger ein. Bei verdächtigen Nachrichten von vermeintlichen Angehörigen: immer direkt bei der bekannten Nummer zurückrufen.

Technisch empfehlen Experten diese Schritte:
* Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren.
* Datenschutzeinstellungen anpassen (Profilbild nur für Kontakte sichtbar).
* Unbekannte Nummern sofort blockieren und melden.

Wer Opfer eines Betrugs wird, sollte umgehend Anzeige bei der Polizei erstatten und die Bank informieren.

Warum die Masche so gut funktioniert

Der Erfolg basiert auf psychologischer Manipulation. Täter erzeugen Dringlichkeit und emotionalen Druck, um schnelle, unüberlegte Handlungen zu provozieren. Das Vertrauen in die alltägliche WhatsApp-Kommunikation spielt ihnen dabei in die Hände. Immer häufiger kommen auch KI-generierte Texte zum Einsatz, die kaum noch von echten Nachrichten zu unterscheiden sind.

Die Zukunft: Noch raffiniertere Angriffe

Experten rechnen mit einer weiteren Professionalisierung. Künstliche Intelligenz könnte künftig nicht nur Texte, sondern auch Stimmen und Videos (Deepfakes) fälschen. Ein Anruf mit der vertrauten Stimme eines Angehörigen würde die Glaubwürdigkeit massiv erhöhen.

Für Nutzer bedeutet das: Kritische Wachsamkeit ist der beste Schutz. Regelmäßige Sicherheitschecks und Wissen um aktuelle Betrugsmaschen werden immer wichtiger.

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