WhatsApp: Neue Beta-Features für Gruppen, Web-Calls und Datenschutz
21.01.2026 - 07:29:12WhatsApp erweitert seine Beta-Programme mit zentralen Neuerungen für Gruppenchats, Web-Anrufe und Datenschutz. Die Updates zielen auf eine konsistentere Nutzererfahrung über alle Plattformen hinweg.
Die weltweit populärste Messaging-App testet derzeit eine Reihe lang erwarteter Funktionen. Im Fokus stehen eine bessere Integration neuer Gruppenmitglieder, erweiterter Beta-Zugang für Android und die Einführung von Gruppen-Anrufen im Web-Client. Die Entwicklungen deuten auf eine strategische Ausrichtung hin: WhatsApp will Kernfunktionen verbessern und Lücken zu Wettbewerbern wie Telegram schließen.
Gruppen-Chatverlauf teilen für neuen Kontext
Ein häufig geäußerter Nutzerwunsch wird nun für iOS-Beta-Tester Realität. Die neue Funktion erlaubt es, neuen Gruppenmitgliedern automatisch den jüngsten Chatverlauf zu übermitteln. Bis zu 100 der neuesten Nachrichten aus den vergangenen 14 Tagen können so geteilt werden.
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Das löst ein altes Problem: Bisher mussten neue Teilnehmer mühsam nach dem Kontext fragen oder blieben ahnungslos. Die Option „Aktuelle Nachrichten teilen“ erscheint beim Hinzufügen eines neuen Mitglieds. Die Funktion, die zuvor für Android in Entwicklung gesichtet wurde, sorgt nun für ein einheitliches Erlebnis auf beiden Mobilplattformen. Dieses Qualitäts-Update soll den Einstieg in private und berufliche Gruppenchats deutlich vereinfachen.
Einfacher Beta-Zugang direkt in der Android-App
WhatsApp ändert grundlegend, wie Nutzer unveröffentlichte Features testen können. In der Android-Beta-Version 2.26.2.11 gibt es nun eine neue Einstellung: „Frühen Zugang zu Funktionen“. Sie erlaubt den direkten Opt-in ins Testprogramm – ohne den oft ausgebuchten Google Play Beta-Kanal.
Jahrelang war der Zugang zum offiziellen Beta-Programm stark limitiert. Viele Nutzer griffen auf inoffizielle APK-Dateien zurück. Das neue System zielt darauf ab, den Kreis der Tester zu vergrößern. So erhält WhatsApp vielfältigeres Feedback, um Probleme früher zu erkennen und zu beheben. Die Option steht aktuell einer begrenzten Gruppe von Beta- und Standard-Nutzern zur Verfügung und kann jederzeit wieder deaktiviert werden.
Gruppen-Anrufe für den Web-Client in Entwicklung
Ein großer Schritt für die Desktop-Erfahrung: WhatsApp entwickelt aktiv Gruppen-Sprach- und Videoanrufe für seinen Web-Client. Nutzer könnten bald Gruppengespräche direkt aus ihrem Webbrowser starten – eine bisher auf die mobilen und nativen Desktop-Apps beschränkte Kernfunktion.
Dieses Update schafft ein einheitliches plattformübergreifendes Erlebnis. Erwartet wird, dass bereits von Mobilgeräten bekannte Features wie das Generieren und Teilen von Anruflinks integriert werden. Für viele Nutzer, die die Browser-Version für die Arbeit nutzen, schließt dies eine entscheidende Lücke. Damit positioniert sich WhatsApp stärker im Wettbewerb mit Diensten wie Zoom oder Google Meet für informelle und berufliche Gespräche vom Desktop aus.
Verfeinerter Datenschutz und Nutzeroberfläche
Neben den großen Updates testet WhatsApp weiterhin kleinere, aber wichtige Features für Privatsphäre und Bedienbarkeit.
iOS-Beta-Tester erhalten detailliertere Privatsphäre-Einstellungen für ihr Profil-Cover-Foto. Sie können nun genau kontrollieren, wer das Banner-Bild sehen darf. Für Android-Nutzer wird eine „Status-Datenschutz-Info“ getestet. Sie bietet eine klare Bestätigung, für welches Publikum jeder einzelne Status sichtbar ist – und stärkt so die Nutzerkontrolle.
Weitere Verbesserungen der Oberfläche sind im Rollout. Eine iOS-Beta testet automatische Sticker-Vorschläge, basierend auf den getippten Emojis. Das macht Unterhaltungen ausdrucksstärker, ohne manuell nach Stickern suchen zu müssen. Zudem wird auf iOS ein saubereres, schlankeres Design für Link-Vorschauen erprobt, das die Klarheit geteilter Webinhalte verbessert.
Strategische Ausrichtung und Wettbewerbsfähigkeit
Diese parallelen Updates zeigen eine mehrgleisige Strategie: WhatsApp verbessert Kernfunktionen, bindet Nutzer stärker in den Entwicklungsprozess ein und strebt Feature-Parität auf allen Plattformen an.
Die Öffnung des Beta-Zugangs innerhalb der Android-App schafft einen agileren Feedback-Kreislauf für Meta. Das könnte Innovations- und Fehlerbehebungszyklen beschleunigen. Die datenschutzorientierten Verbesserungen, etwa bei Cover-Fotos und Status-Sichtbarkeit, spiegeln einen branchenweiten Trend: Nutzer sollen mehr direkte Hoheit über ihren digitalen Fußabdruck erhalten.
Die meisten dieser Features sind aktuell noch im Beta-Programm. Ihr Erscheinen skizziert jedoch klar, was die zwei Milliarden Nutzer des Dienstes in den kommenden Monaten erwarten können. Die schrittweise Einführung der Gruppenverlauf-Freigabe und des erweiterten Beta-Zugangs wird sich wohl über die nächsten Wochen fortsetzen. Die Entwicklung der Web-Gruppenanrufe, ein komplexeres Unterfangen, dürfte etwas länger dauern, ist für das Unternehmen aber offenbar von hoher Priorität.
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