WhatsApp-Hoax Tobias Mathis verunsichert Weihnachtschats
26.12.2025 - 18:11:12Ein bekannter Hoax um eine Kontaktanfrage namens Tobias Mathis verbreitet sich erneut. Sicherheitsexperten geben Entwarnung und erklären, warum die beschriebene Bedrohung technisch unmöglich ist.
Warum die Panikmache jetzt wieder zuschlägt
Mitten in den Feiertagen verbreitet sich die Warnung rasend schnell. Der Kettenbrief nutzt geschickt die Sorge um digitale Sicherheit aus. Er behauptet, die Annahme einer Kontaktanfrage würde das Smartphone zerstören. Viele Nutzer leiten die Nachricht “zur Sicherheit” weiter – genau das ist das Problem.
Die Falschmeldung folgt einem klassischen Muster:
* Der Auslöser: Eine Kontaktanfrage oder ein Anruf von “Tobias Mathis”.
* Die angebliche Folge: Ein Virus lässt die Handy-Festplatte “durchbrennen”.
* Der soziale Druck: “Wenn ihn einer deiner Kontakte erwischt, bist du auch betroffen.”
Besonders an Weihnachten, wenn die Kommunikation in Familiengruppen hoch ist, findet dieser Unsinn perfekte Bedingungen.
Experten geben klare Entwarnung
Cybersicherheitsexperten stellen klar: Die beschriebene Bedrohung ist technisch unmöglich. “Ein Virus, der sich allein durch das Hinzufügen eines Kontakts installiert und die Hardware zerstört, gehört ins Reich der Mythen”, so Analysten. Moderne Betriebssysteme wie iOS und Android verhindern solchen Zugriff.
Viele Leser überschätzen die Gefahr von Kettenbriefen – die echte Bedrohung kommt meist durch das Anklicken von Phishing-Links oder manipulierten Nachrichten. Das kostenlose Anti-Phishing-Paket erklärt in vier klaren Schritten, wie Sie verdächtige Nachrichten erkennen, Links prüfen und Weiterleitungen stoppen. Mit praxisnahen Checklisten, aktuellen Betrugsbeispielen (inkl. CEO-Fraud) und sofort umsetzbaren Maßnahmen schützen Sie sich und Ihre Familie effektiv. Jetzt kostenlosen Anti-Phishing-Guide herunterladen
Echte Schadsoftware verbreitet sich anders – meist über das Anklicken von Phishing-Links oder das Installieren fragwürdiger Apps. Der “Tobias Mathis”-Hoax lenkt von diesen echten Gefahren ab. Auch die angeblichen Bestätigungen durch Sender wie SAT.1 sind frei erfunden.
So durchbrechen Sie die Kettenbrief-Spirale
Wenn die Warnung bei Ihnen auftaucht, lautet die wichtigste Regel: Nicht weiterleiten. Verbraucherschützer empfehlen drei einfache Schritte:
- Stoppen Sie die Verbreitung: Schicken Sie die Nachricht nicht an Ihre Kontakte weiter.
- Klären Sie auf: Weisen Sie den Absender freundlich auf den Hoax hin. Verweise auf Faktencheck-Seiten helfen.
- Löschen Sie die Nachricht: Eine besondere Gefahr geht von dem Text selbst nicht aus.
Es ist nicht nötig, das Smartphone nur wegen dieser Nachricht zu scannen. Der Inhalt ist harmlos – die ausgelöste Verunsicherung ist das eigentliche Problem.
Warum solche Falschmeldungen nicht sterben
Dass “Tobias Mathis” Ende 2025 zurückkehrt, ist typisch. Digitale Kettenbriefe sind Evergreens. Sie tauchen zyklisch auf, oft an Feiertagen, wenn die Aufmerksamkeit für digitale Themen hoch ist.
Im Vergleich zu modernen KI-Betrugsmaschen wie Deepfake-Anrufen wirkt der textbasierte Hoax fast altmodisch. Doch er trifft eine emotionale Schwachstelle: den Beschützerinstinkt für Familie und Freunde. Solange Nutzer technische Unmöglichkeiten für plausibel halten, werden solche Warnungen weiter kursieren.
Die nächste Evolutionsstufe könnte gefährlicher werden. Experten rechnen mit KI-generierten Audio-Nachrichten oder Deepfake-Videos, die noch glaubwürdiger wirken. Bis dahin bleibt gesunder Menschenverstand die beste Abwehr.
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