WhatsApp gibt EU-Nutzern mehr Kontrolle über ihre Daten
31.01.2026 - 12:52:12WhatsApp erweitert ab sofort die Datenschutzoptionen für Nutzer in der Europäischen Union. Neue Einstellungen ermöglichen eine striktere Trennung von Facebook und Instagram.
Die Änderungen sind eine direkte Antwort auf den regulatorischen Druck durch den Digital Markets Act (DMA). Das Gesetz zwingt Tech-Giganten wie Mutterkonzern Meta, die Verzahnung ihrer Dienste transparenter und optionaler zu gestalten. Die neuen Funktionen rollen schrittweise für iOS und Android aus.
Kernstück: Die überarbeitete Kontenübersicht
Im Fokus steht die „Kontenübersicht“ in den WhatsApp-Einstellungen. Hier können Nutzer die Verbindung zu ihren Facebook- oder Instagram-Profilen jetzt granularer steuern.
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- Bisher war die Verknüpfung oft Voraussetzung für Funktionen wie das Teilen von Status-Updates auf Facebook.
- Jetzt lassen sich diese Cross-Platform-Features deaktivieren – und damit der Datenfluss für personalisierte Werbung unterbinden.
Experten sehen in dieser „Entbündelung“ einen wesentlichen Schritt für die Privatsphäre. Sie erschwert die Erstellung umfassender Verhaltensprofile über mehrere Apps hinweg. Der Preis könnte jedoch ein geringerer Komfort sein.
Einfacher Widerspruch gegen KI-Training
Ein weiterer Neuerung betrifft die Nutzung von Daten für künstliche Intelligenz. Der Prozess, um der Nutzung von Interaktionsdaten für das Training von Meta-KI-Modellen zu widersprechen, wurde vereinfacht und direkt in die Datenschutzeinstellungen integriert.
Verbraucherschützer hatten die bisherigen Opt-out-Formulare oft als versteckt und kompliziert kritisiert. Jetzt soll ein Widerruf mit wenigen Klicks möglich sein. Das ist besonders relevant, da KI-Modelle zunehmend auf Verhaltensmuster trainiert werden.
Technische Schutzmaßnahmen gegen Datenlecks
Zusätzlich zu den Einstellungen baut WhatsApp technische Schutzfunktionen aus. Dazu gehören:
- Verbergen der IP-Adresse bei Anrufen: Diese Option wird nun standardmäßig angeboten. Anrufe werden über Meta-Server umgeleitet, sodass die eigene IP-Adresse für den Gesprächspartner unsichtbar bleibt.
- Kontrolle über Link-Vorschauen: Nutzer können entscheiden, ob Vorschauen für geteilte Links auf dem Gerät generiert oder ganz blockiert werden. Das verhindert, dass Server – auch von Meta – erfassen, welche Webseiten geteilt werden.
IT-Sicherheitsexperten begrüßen diese Maßnahmen. Metadaten verrieten oft mehr über eine Person als der eigentliche Nachrichteninhalt.
Was kommt als Nächstes?
Die neuen Einstellungen sind nur ein Teil der Veränderungen. Parallel arbeitet WhatsApp an der geforderten Interoperabilität, also dem Nachrichtenaustausch mit anderen Diensten wie Signal.
Branchenbeobachter erwarten für 2026 noch mehr Granularität in den Einstellungen. Nutzer sollten ihre Datenschutzoptionen jetzt überprüfen und bewusst entscheiden, wie viel Verbindung zwischen ihrem privaten Chat und ihren Social-Media-Profilen bestehen soll.
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