WhatsApp, Status-Kontrolle

WhatsApp führt Status-Kontrolle für mehr Privatsphäre ein

24.01.2026 - 03:10:12

WhatsApp führt eine neue Funktion ein, die Nutzern nach dem Posten eines Status anzeigt, welche Kontaktgruppe den Inhalt sehen kann. Dies soll versehentliches Teilen verhindern und ist Teil der Meta-Strategie für mehr Nutzerkontrolle.

WhatsApp gibt Nutzern mehr Kontrolle: Eine neue Funktion zeigt nach dem Posten genau, wer den eigenen Status sehen kann. Das Feature, das derzeit in Beta-Versionen für Android und iOS getestet wird, soll versehentliches Teilen mit der falschen Gruppe verhindern. Es ist Teil der Bestrebungen von Meta, die Transparenz auf der Plattform zu erhöhen.

So funktioniert die neue Status-Kontrolle

Der Kern des Updates ist ein Werkzeug zur sofortigen Überprüfung. Nachdem ein Status – ein Foto oder Video, das nach 24 Stunden verschwindet – geteilt wurde, können Nutzer in die Liste der Personen navigiert, die ihn gesehen haben. Dort zeigt ein neues Menü nun klar an, welche Zielgruppe für genau diesen Beitrag gewählt wurde.

Das System zeigt an, ob der Status mit „Meine Kontakte“, einer angepassten Liste („Meine Kontakte außer…“) oder einer ausgewählten Gruppe („Nur teilen mit…“) geteilt wurde. Bisher mussten sich Nutzer ihre Standardeinstellung merken; eine einfache Überprüfung pro Beitrag war nicht möglich. Die neue Funktion soll verhindern, dass private Inhalte versehentlich für berufliche Kontakte sichtbar werden.

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Rollout startet in Beta-Programmen

Die Einführung erfolgt schrittweise. Die Funktion tauchte zuerst in der WhatsApp Beta für Android auf. Seit dem 23. Januar 2026 ist sie auch für Tester im iOS Beta-Programm über TestFlight verfügbar. Dieser parallele Test auf beiden großen Mobilplattformen deutet auf einen baldigen, weltweiten Rollout für alle Nutzer hin.

Ein offizielles Veröffentlichungsdatum hat WhatsApp noch nicht genannt. Die Strategie erlaubt es dem Unternehmen, Feedback zu sammeln und die Stabilität auf verschiedenen Geräten zu prüfen, bevor die Funktion zum Standard wird.

Teil einer umfassenden Privatsphäre-Strategie

Die neue Status-Kontrolle ist der jüngste Baustein in einer Reihe von Verbesserungen. Sie ergänzt die bereits etablierten Werkzeuge, mit denen Nutzer festlegen können, wer ihr „Zuletzt online“, Profilbild oder Infotext sieht. Auch die Kontrolle über die blauen Lesebestätigungshaken gehört dazu.

Während die bisherigen Einstellungen eine Standard-Zielgruppe festlegten, bietet das neue Feature eine entscheidende Echtzeit-Verifikation. Es reagiert auf die besondere, flüchtige Natur von Status-Updates, die täglich wechseln und für unterschiedliche Kontaktgruppen gedacht sein können.

Trend zu mehr Nutzerkontrolle

Die Einführung intuitiverer Privatsphäre-Werkzeuge spiegelt einen branchenweiten Trend wider. Da das Bewusstsein für Datenschutz wächst, konkurrieren Plattformen zunehmend mit Vertrauen und Nutzerermächtigung. Klare, einfach zu bedienende Kontrollen sind essenziell, um Nutzer zu halten, die komplexe Netzwerke aus privaten und beruflichen Kontakten pflegen.

Besonders in Märkten mit strengen Datenschutzgesetzen wie der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist dieser Ansatz wichtig. Indem WhatsApp die Einstellungen zum Zeitpunkt des Teilens sichtbarer und zugänglicher macht, wird die Privatsphäre-Verwaltung nahtlos in die Nutzererfahrung integriert – und nicht zu einer mühsamen Suche in Menüs.

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