WhatsApp führt Profil-Cover mit Privatsphäre-Einstellungen ein
24.01.2026 - 05:14:12WhatsApp erhält auf iOS ein neues Feature: Nutzer können ihr Profil bald mit einem großen Titelbild personalisieren. Die Funktion, die derzeit in Beta-Versionen getestet wird, ähnelt den bekannten Cover-Fotos von Facebook und bringt umfangreiche Privatsphäre-Kontrollen mit.
Visuelle Aufwertung für persönliche Profile
Die Messenger-App von Meta will Nutzern mehr Raum für Selbstausdruck geben. Statt sich nur mit einem kleinen Profilbild zu präsentieren, können sie künftig ein breites Bannerbild hochladen. Dieses wird prominent oben auf der Profilseite angezeigt.
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Die Entwicklung markiert einen strategischen Schritt. WhatsApp nähert sich damit optisch seinen sozialen Mutter-Plattformen an. Bisher war die Cover-Funktion nur WhatsApp Business-Profilen vorbehalten, die sie für Werbezwecke nutzen. Für Privatnutzer öffnet sich nun eine größere Fläche für Urlaubsbilder, Hobbys oder andere persönliche Motive.
Analysten sehen darin einen klaren Plan: WhatsApp will die Nutzerbindung erhöhen. Durch Features wie Status, Kanäle und jetzt aufgewertete Profile wird die reine Chat-App zum vielseitigeren Ökosystem. Das hält die zwei Milliarden Nutzer länger in der App – und macht sie konkurrenzfähiger zu Hybrid-Diensten wie Telegram.
Detailkontrolle nach WhatsApp-Philosophie
Der Clou liegt im Detail: Wie bei Profilbildern oder dem „Zuletzt online“-Status gibt es auch für das Cover-Foto granulare Privatsphäre-Einstellungen. Nutzer behalten die volle Kontrolle darüber, wer ihr Banner zu sehen bekommt.
Die neue Option „Titelbild“ wird im Menü Einstellungen > Privatsphäre integriert. Von dort lassen sich vier Sichtbarkeits-Stufen wählen:
* Alle: Jeder WhatsApp-Nutzer kann das Bild sehen.
* Meine Kontakte: Nur gespeicherte Kontakte haben Zugriff.
* Meine Kontakte außer…: Bestimmte Personen können ausgeschlossen werden.
* Niemand: Das Bild bleibt komplett privat.
Diese konsequente Umsetzung entspricht dem WhatsApp-Ansatz. Selbst bei optischen Aufwertungen steht der Schutz der Nutzerdaten an erster Stelle. Die Einstellungen sind intuitiv, da sie bereits von anderen Funktionen bekannt sind.
Meta setzt auf bewährte Erfolgsmuster
Die Einführung folgt einem erkennbaren Muster. Meta überträgt bewährte Features seiner Plattformen – in diesem Fall von Facebook – auf den verschlüsselten Messenger. Für die globale Nutzerschaft bedeutet das: Sie müssen sich nicht in neue Konzepte einarbeiten, sondern erhalten vertraute Optionen.
Zuletzt hatte WhatsApp bereits Emoji-Reaktionen und animierte Sticker integriert. Beide Features stammen ursprünglich aus anderen Meta-Diensten und wurden von den Nutzern gut angenommen. Sie machen Chats dynamischer und unterhaltsamer.
Die Cover-Foto-Funktion ist der nächste logische Schritt in dieser Strategie. Sie verwischt die Grenzen zwischen sozialem Netzwerk und Messenger weiter. Die Frage ist: Wann kommt sie für alle?
Wann startet das Update?
Ein offizielles Veröffentlichungsdatum steht noch nicht fest. Da die Funktion aber bereits in iOS-Beta-Versionen auftaucht, ist die Entwicklung weit fortgeschritten. Typischerweise durchlaufen solche Features mehrere Wochen der Feinjustierung, bevor sie für alle Nutzer freigeschaltet werden.
Der Rollout wird wahrscheinlich etappenweise erfolgen. Zuerst an größere Beta-Tester-Gruppen, dann als weltweites Update. Parallel testet WhatsApp weitere Verbesserungen, darunter neue Privatsphäre-Checks für Status-Updates und optimierte Gruppenchat-Funktionen.
Die Einführung der Cover-Fotos könnte eine der auffälligsten visuellen Neuerungen für WhatsApp-Profile seit Jahren werden. Nutzer sollten in den kommenden Monaten die offiziellen App-Updates im Auge behalten.
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