WhatsApp, Nutzernamen

WhatsApp führt Nutzernamen ein – Ende der Telefonnummer-Pflicht

20.01.2026 - 14:52:12

Ab 2026 ermöglicht WhatsApp die Kommunikation über einen Alias statt der Telefonnummer. Dies stärkt den Datenschutz und erfordert Anpassungen bei Unternehmen.

WhatsApp startet 2026 eine Ära der Anonymität: Nutzer können sich künftig mit einem selbstgewählten Alias statt ihrer Handynummer verbinden. Die lange erwartete Funktion, die sich derzeit in der fortgeschrittenen Beta-Phase befindet, markiert einen fundamentalen Wandel für den Messenger mit über zwei Milliarden Nutzern.

Mehr Privatsphäre für Chats und Gruppen

Seit über einem Jahrzehnt zwang WhatsApp seine Nutzer zur Preisgabe der Telefonnummer – eine Praxis, die immer wieder zu Datenschutzbedenken und unerwünschten Kontaktaufnahmen führte. Die neue Nutzernamen-Funktion schafft hier Abhilfe. Sie ermöglicht eine zusätzliche Anonymitätsschicht, besonders in großen Gruppenchats oder bei Geschäftskontakten.

„Das dürfte vor allem für freiberuflich Tätige und Kleinunternehmer ein Gamechanger werden“, kommentiert ein Branchenkenner. „Sie können mit Kunden kommunizieren, ohne private Kontaktdaten preiszugeben.“ Die Maskierung der Nummer soll zudem Risiken durch Daten-Scraping, Spam-Anrufe oder SIM-Swapping-Angriffe minimieren.

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So funktioniert das neue System

Aus aktuellen Beta-Versionen geht hervor: Nutzer legen ihren eindeutigen Alias in den Profileinstellungen fest. Dabei gelten klare Regeln: Der Name muss mindestens einen Buchstaben enthalten und darf nur Kleinbuchstaben, Zahlen, Punkte und Unterstriche beinhalten. Begriffe wie „www“ am Anfang oder Endungen wie „.com“ sind ausgeschlossen, um Verwechslungen mit Webadressen zu vermeiden.

Ist der Nutzername einmal gesetzt, wird er – bei aktivierter Privatsphäre-Einstellung – zum primären Identifikator in Chats. Bei einer Änderung informiert eine Systembenachrichtigung alle bestehenden Kontakte. Damit bei der Einführung nicht alle populären Namen sofort vergeben sind, testet WhatsApp aktuell eine Vorab-Reservierungsfunktion.

Unternehmen müssen sich umstellen

Die Neuerung betrifft auch WhatsApp Business-Accounts fundamental. Unternehmen können künftig ihre Markenpräsenz über einen einprägsamen Nutzernamen statt einer Telefonnummer aufbauen – ein klarer Vorteil für die Kundenansprache.

Meta hat bereits Geschäftskunden informiert und sie aufgefordert, ihre Systeme bis Juni 2026 anzupassen. Notwendig wird die Integration einer neuen „Business-Scoped User ID“ (BSUID), die eine sichere Kommunikation auch mit anonymisierten Nutzern gewährleistet. CRM-Systeme und Analyse-Tools müssen entsprechend aktualisiert werden.

Aufholjagd zu Telegram und Signal

Mit diesem Update gleicht WhatsApp seine Privatsphäre-Funktionen endlich stärker an Konkurrenten wie Telegram oder Signal an, die schon lange nutzernamenbasierte Kommunikation anbieten. Die Entwicklung verwandelt den Messenger von einer simplen Kontakt-App in ein vielseitigeres und datenschutzorientierteres Tool.

Ein offizielles Veröffentlichungsdatum steht zwar noch aus, doch die Business-Deadline und laufenden Tests deuten auf ein Rollout im ersten Halbjahr 2026 hin. Es handelt sich um eines der bedeutendsten Updates in der Geschichte der App – und spiegelt den branchenweiten Trend wider, Nutzern mehr Kontrolle über ihre digitale Identität zurückzugeben.

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