WhatsApp führt neuen Spam-Filter und Kontakt-Kontrolle ein
16.01.2026 - 04:41:12WhatsApps Messenger rüstet gegen Spam und Betrug auf. Der Dienst rollt schrittweise neue Funktionen aus, die Nutzern mehr Kontrolle über Nachrichten von Unbekannten geben sollen. Im Fokus stehen ein intelligenter Filter und erweiterte Privatsphäre-Einstellungen.
Die Bedrohung durch Phishing, Falschinformationen und Betrugsmaschen auf der Plattform ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Meta, der Mutterkonzern, entwickelt deshalb neue Abwehrmechanismen.
Der neue „Anfrage-Ordner“ sortiert vor
Eine zentrale Neuerung ist ein separater „Anfrage-Ordner“. Dieses System, bekannt von Instagram, sortiert Nachrichten von unbekannten Nummern automatisch aus der Haupt-Chatliste.
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- Nutzer sehen eine Nachrichtenvorschau samt Absenderprofil.
- Von dort können sie die Nachricht annehmen, löschen, den Absender blockieren oder melden.
- Die Funktion befindet sich für Android-Nutzer in der Beta-Phase.
Dieser vorgelagerte Filter soll die Hauptübersicht entlasten und direkten Kontakt mit potenziellem Spam reduzieren.
Präzisere Kontrolle: Wer darf schreiben?
Ergänzend führt WhatsApp erweiterte Einstellungen ein. Nutzer können künftig genauer festlegen, wer sie kontaktieren darf: „Jedem“ oder nur den „Eigenen Kontakten“.
Zudem testet der Messenger eine Funktion, die Absender blockiert, die eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Nachrichten an Fremde versenden. Sie zielt gezielt gegen Massen-Spam. Noch ist unklar, ab welcher Nachrichtenfrequenz der automatische Schutz greift.
Das bestehende Arsenal: Stummschalten und Privatsphäre-Check
Neben den neuen Filtern bietet WhatsApp bereits robuste Sicherheitswerkzeuge:
- Anrufe von Unbekannt stummschalten: Bei aktivierter Funktion klingelt das Telefon bei Anrufen von unbekannten Nummern nicht mehr. Sie erscheinen nur in der Anrufliste.
- Der „Privatsphäre-Check“: Dieses Menü führt Nutzer übersichtlich durch wichtige Einstellungen – von der Sichtbarkeit des Profilbildes bis zu Gruppeneinladungen.
- Anrufweiterleitung: Diese Option kann aktiviert werden, um die eigene IP-Adresse während eines Anrufs zu verschleiern.
Experten raten, die Sichtbarkeit persönlicher Informationen auf „Meine Kontakte“ zu beschränken.
Hintergrund: Ein andauernder Kampf
Die neuen Funktionen sind eine direkte Reaktion auf immer raffiniertere Betrugsmaschen. Allein im ersten Halbjahr 2025 sperrte Meta über 6,8 Millionen betrügerische WhatsApp-Konten.
Branchenbeobachter sehen die Entwicklungen als wichtigen Schritt, die Kontrolle zurück zu den Nutzern zu verlagern. Die Kombination aus automatischer Erkennung und nutzerfreundlichen Einstellungen gilt als effektiver Ansatz. Zukünftig könnten sogar Benutzernamen Telefonnummern als primäre Identifikatoren ersetzen.
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