WhatsApp führt Kennzeichnung für bezahlte Partnerschaften ein
02.02.2026 - 20:39:12WhatsApp testet ein neues „Paid Partnership“-Label für gesponserte Inhalte in seinen Kanälen. Damit will der Messenger-Dienst den wachsenden Markt für Influencer-Marketing erschließen und Transparenz schaffen.
Die Funktion wird speziell für WhatsApp Channels entwickelt, die Einweg-Broadcast-Funktion für öffentliche Profile. Kanal-Betreiber können künftig bezahlte Kooperationen mit einem Label kennzeichnen. Dieses wird nach der Veröffentlichung dauerhaft angezeigt und kann nicht nachträglich entfernt werden – ein klares Bekenntnis zu dauerhafter Transparenz. Der Schritt folgt dem Vorbild von Instagram und Facebook, wo solche Kennzeichnungen längst Standard sind.
Strategische Ausrichtung auf den Creator-Markt
Die Einführung kommt zur rechten Zeit. Laut einer aktuellen Studie des Interactive Advertising Bureau (IAB) sind Kooperationen mit Creatoren für 57 Prozent der Vermarkter die wichtigste Werbeform 2026. WhatsApp positioniert sich mit seinem direkten Draht zu hoch engagierten Followern als attraktive Plattform für Marken. Das formale Label macht Kanäle zu einem professionellen Marketing-Werkzeug und schafft Vertrauen für Investitionen.
Viele WhatsApp-Nutzer sorgen sich, dass bezahlte Partnerschaften und Werbung die Privatsphäre gefährden könnten. Wenn Sie überlegen, ob ein Wechsel zu einer datenschützenderen Alternative sinnvoll ist, hilft das kostenlose Telegram-Startpaket weiter. Der PDF-Report erklärt Schritt für Schritt Einrichtung, Nummer verbergen, geheime Chats und die wichtigsten Privatsphäre-Einstellungen – in wenigen Minuten umgesetzt. Ideal für alle, die WhatsApp treu sind, aber Kontrolle über ihre Daten wollen. Telegram-Umstieg: Kostenlosen Start-Report anfordern
Teil von Metas größerem Monetarisierungsplan
Das neue Label ist ein zentraler Baustein in Metas Strategie, mit WhatsApp Umsatz zu generieren, ohne den Kern des Dienstes – die private, verschlüsselte Kommunikation – anzutasten. Parallel werden weitere Features getestet, darunter ein optionales Premium-Abonnement mit exklusiven Funktionen. Auch Werbung im „Updates“-Tab, der Status und Kanäle bündelt, wird erwogen. Persönliche Chats bleiben jedoch werbefrei.
Evolution vom Messenger zur Marketing-Plattform
Die „Paid Partnership“-Kennzeichnung markiert einen Wendepunkt für WhatsApp. Die Plattform öffnet sich bewusst der Creator-Economy und tritt damit in direktere Konkurrenz zu Diensten wie Telegram. Für die Zukunft sind wahrscheinlich leistungsfähigere Tools wie Analysen für Kanal-Reichweite und die Anbindung an Metas gesamtes Werbenetzwerk geplant. Der Messenger bereitet sich darauf vor, eine zentrale Rolle im digitalen Werbemarkt der Zukunft zu spielen.


