WhatsApp, Gruppen

WhatsApp führt „@all“-Mention für Gruppen ein

31.12.2025 - 05:23:12

WhatsApp erleichtert wichtige Ankündigungen mit einer neuen @all-Funktion. Diese löst Benachrichtigungen für alle Gruppenmitglieder aus, auch bei stummgeschalteten Chats.

WhatsApp erleichtert die Kommunikation in Gruppen: Ab sofort können Nutzer alle Mitglieder mit einem Befehl erreichen. Die neue „@all“-Funktion soll wichtige Ankündigungen unübersehbar machen.

Direkter Alarm für alle Gruppenmitglieder

Die Funktion, die bereits in Beta-Versionen getestet wurde, ist Teil des „New Year 2026“-Updates. Nutzer tippen einfach „@all“ in den Gruppenchat. Daraufhin erhalten alle Teilnehmer eine Benachrichtigung – selbst wenn sie die Gruppe stummgeschaltet haben. Das soll verhindern, dass kritische Infos oder Event-Details in schnelllebigen Chats untergehen.

Bisher mussten Nutzer Personen einzeln markieren, was in großen Gruppen mühsam ist. Mit dem neuen Befehl zieht WhatsApp mit Kollaborationsplattformen wie Slack oder Discord gleich, die ähnliche Funktionen längst anbieten.

Anzeige

Genervt von neugierigen Mitlesern und unsicheren Privatsphäre‑Einstellungen in WhatsApp? Der kostenlose Telegram‑Startpaket‑Report zeigt Schritt für Schritt, wie Sie in wenigen Minuten auf Telegram umsteigen, geheime Chats aktivieren und Ihre Telefonnummer schützen. Der Leitfaden erklärt die wichtigsten Einstellungen für Gruppen, wie Sie Benachrichtigungen kontrollieren und unerwünschte Mitleser blockieren – ideal für aktive Gruppennutzer und Admins. Telegram-Startpaket jetzt gratis anfordern

Schutz vor Spam: Nur Admins in großen Gruppen

WhatsApp hat die Nutzung klug eingeschränkt, um Missbrauch zu verhindern. In kleinen Gruppen bis 32 Mitglieder darf jeder „@all“ verwenden. Das erleichtert die Abstimmung in Familien, Freundeskreisen oder kleinen Teams.

In größeren Communities ab 33 Mitgliedern ist das Feature jedoch exklusiv den Gruppen-Admins vorbehalten. Diese Regelung soll verhindern, dass die Massen-Erwähnung zum Spam-Instrument wird und Nutzer von Benachrichtigungen überflutet werden. Admins erhalten so ein wirksames Werkzeug für offizielle Ankündigungen.

Teil eines größeren Funktions-Updates

Die „@all“-Bestätigung ist nur ein Teil der Neuerungen. Zum Jahreswechsel rollt WhatsApp weitere Updates aus:

  • Animierte Status-Sticker mit einem „2026“-Design.
  • Interaktive Video-Call-Effekte wie Feuerwerk und Konfetti.
  • Erweiterte Chat-Bereinigung: Künftig können Nutzer gezielt bestimmte Medientypen – wie Videos oder Sprachnachrichten – löschen, ohne den Textverlauf zu berühren.

Während die Festtagseffekte sofort verfügbar sind, wird „@all“ derzeit an Android-Beta-Nutzer ausgeliefert. Die breite Verfügbarkeit für iOS und stabile Versionen ist für Anfang 2026 geplant.

Strategische Weiterentwicklung zur Community-Plattform

Für Branchenbeobachter ist „@all“ ein weiterer Schritt in WhatsApps Evolution. Aus dem simplen Messenger wird eine vollwertige Community-Plattform. Nach der Einführung von „Communities“ und höheren Mitglieder-Limits sind solche Moderations-Tools essenziell.

Die gestaffelten Zugriffsrechte zeigen ein durchdachtes Konzept für digitales Wohlbefinden. WhatsApp will so der „Benachrichtigungs-Müdigkeit“ vorbeugen, die auf anderen Plattformen oft ein Problem ist. Besonders wertvoll könnte die Funktion für Community-Organisatoren, Lehrer oder Projektteams werden, die auf zuverlässige Kommunikation angewiesen sind.

Ausblick: Beta-Start und weitere Pläne

Zum aktuellen Zeitpunkt (31. Dezember) ist „@all“ nur für eine begrenzte Zahl von Beta-Testern im Google Play Store verfügbar. Ein konkretes Datum für den weltweiten Rollout nennt WhatsApp nicht, doch die Roadmap verspricht die Verbreitung in den kommenden Wochen.

Für 2026 plant der Messenger weitere Neuerungen. Dazu gehören wohl KI-gestützte Tools und verbesserte Privatsphäre-Einstellungen. Im Gespräch sind auch Nutzernamen-Reservierungen, die Kontakte ohne Telefonnummern-Austausch ermöglichen sollen. Die „@all“-Funktion wird voraussichtlich im ersten Quartal 2026 zum Standard in allen Gruppenchats gehören.

Anzeige

PS: Fragen Sie sich, ob neue Funktionen wie „@all“ Ihre Privatsphäre gefährden könnten? Das Telegram‑Startpaket liefert einen klaren Umstiegs‑Guide: Nummer verbergen, geheime Chats nutzen und die wichtigsten Datenschutz‑Einstellungen sofort umsetzen. Perfekt für Community‑Organisatoren, Lehrer oder Projektteams, die sichere und übersichtliche Kommunikation bevorzugen. Telegram-Umstiegs-Guide kostenlos herunterladen

@ boerse-global.de