WhatsApp-Betrug: Gefälschte Umfragen kapern Konten
07.02.2026 - 06:32:12Eine neue Betrugsmasche nutzt gefälschte WhatsApp-Umfragen, um Konten zu übernehmen. Kriminelle verschicken Links im Namen von Freunden und erbeuten so sensible Daten.
So funktioniert der perfide Trick
Die Nachricht scheint von einem bekannten Kontakt zu kommen und bittet um Hilfe – etwa für ein Kind bei einem Wettbewerb. Der Link führt auf eine täuschend echte Phishing-Webseite. Dort sollen Opfer ihre Telefonnummer zur „Verifizierung“ eingeben.
In einer besonders hinterhältigen Variante, dem „GhostPairing“, wird ein Code angezeigt. Nutzer sollen ihn unter „Verbundene Geräte“ in WhatsApp eintragen. Viele halten das für eine normale Sicherheitsabfrage und geben den Betrügern so vollen Zugriff auf ihr Konto.
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Kontrolle verloren, Schaden groß
Haben die Täter erst einmal die Kontrolle, geht es schnell weiter: Sie versenden die betrügerische Nachricht an alle Kontakte des Opfers. Parallel bitten sie im Namen des Geschädigten Freunde und Familie um Geld – oft mit einer erfundenen Notfallgeschichte.
Die Folgen sind gravierend: Neben dem Verlust des Messengers drohen finanzielle Schäden im sozialen Umfeld und ein mühsamer Kampf um die Kontowiederherstellung.
Warum Messenger so attraktiv für Betrüger sind
WhatsApp und andere Dienste bieten mit Milliarden Nutzern eine riesige Angriffsfläche. Der entscheidende Hebel ist aber das Vertrauen: Eine Nachricht von einem Freund weckt viel weniger Misstrauen als eine verdächtige E-Mail. Diese menschliche Schwachstelle nutzen die Kriminellen gezielt aus.
Die Masche ist flexibel: Globale Ereignisse wie Sportturniere oder Black Friday liefern stets neue Vorwände für emotional aufgeladene Betrugsversuche.
So schützen Sie sich wirksam
Sicherheitsexperten und Behörden wie das BSI raten zu klaren Verhaltensregeln:
- Immer skeptisch bleiben: Misstrauen Sie unaufgeforderten Nachrichten mit Links – auch von Bekannten.
- Nachfragen statt klicken: Verifizieren Sie die Anfrage per Anruf auf einem anderen Weg.
- Nie Daten eingeben: Geben Sie Telefonnummern oder Codes nicht auf verlinkten Seiten ein.
- Sicherheit aktivieren: Nutzen Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung in den WhatsApp-Einstellungen.
- Geräte checken: Prüfen Sie regelmäßig unter „Einstellungen > Verbundene Geräte“, ob nur Ihre eigenen Geräte Zugriff haben.
Wer Opfer geworden ist, sollte sofort alle Kontakte über einen anderen Kanal warnen und Anzeige bei der Polizei erstatten.


