WhatsApp-Betrüger, Geldwäscher

WhatsApp-Betrüger rekrutieren Geldwäscher zum Jahreswechsel

27.12.2025 - 15:30:12

Kriminelle nutzen die Zeit zwischen den Jahren für eine neue Welle gefälschter Jobangebote auf WhatsApp. Was harmlos mit „Likes“ beginnt, endet oft in einer Anzeige wegen Geldwäsche. Sicherheitsbehörden verzeichnen einen massiven Anstieg dieser perfiden Masche.

Die Betrugsmasche startet meist mit einer Nachricht von einer unbekannten Nummer. Die Absender geben sich als Recruiter seriöser Firmen aus und locken mit einfachen Aufgaben vom Smartphone. Tagesverdienste von 50 bis 200 Euro werden versprochen.
* Bewerten von Hotels
* Liken von YouTube-Videos
* Folgen von Instagram-Konten

Dieser erste Schritt dient nur dem Vertrauensaufbau. Oft zahlen die Betrüger sogar eine kleine erste Summe aus. Doch das ist der Köder für die eigentliche Falle.

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Von der Klickarbeit zur Geldwäsche

Sobald Vertrauen hergestellt ist, ändert sich das Spiel. Die Opfer sollen plötzlich ihre Identität verifizieren oder spezielle Konten nutzen. Ermittler warnen: Nutzer werden gedrängt, ihr privates Girokonto für den Empfang und die Weiterleitung von Geldern freizugeben.

In anderen Fällen sollen sie Konten bei Online-Banken eröffnen und die Zugänge weitergeben. Über diese Konten fließen dann Gelder aus anderen Straftaten. Die ahnungslosen „Mitarbeiter“ waschen so unbeabsichtigt schmutziges Geld und werden zu „Money Mules“ – zu Finanzagenten der Kriminellen.

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht

Die Konsequenzen sind gravierend. Wer sein Konto leichtfertig für Dritte öffnet, macht sich gemäß § 261 StGB der Geldwäsche verdächtig. Die Hintermänner sitzen oft im Ausland, aber die Kontoinhaber sind für die Behörden leicht zu finden.

Die Folgen treffen die Betroffenen hart:
* Strafrechtliche Ermittlungen mit Geld- oder sogar Freiheitsstrafen.
* Kündigung der Bankverbindung durch die Institute.
* Zivilrechtliche Schadensersatzansprüche der eigentlichen Betrugsopfer.

Was Nutzer jetzt tun sollten

Experten erwarten, dass die Betrugswelle ins neue Jahr anhält. Die wichtigsten Schutzmaßnahmen sind einfach:
1. Keine Reaktion auf unerbetene Jobangebote per Chat.
2. Nummern blockieren und als Spam melden.
3. Nie Kontodaten oder Ausweiskopien an Unbekannte weitergeben.
4. Im Ernstfall sofort Polizei und eigene Bank informieren.

Die Botschaft ist klar: Ein Jobangebot, das hohes Geld für minimale Arbeit verspricht, ist fast immer Betrug.

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