WhatsApp-Betrüger locken mit falschen Jobangeboten
16.01.2026 - 04:40:12Eine neue Betrugswelle über WhatsApp erschleicht sich persönliche Daten und Geld. Kriminelle geben sich als Personalvermittler aus und ködern mit einfachen Homeoffice-Jobs. Polizei und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnen aktuell vor der Masche.
Die Täter nutzen Namen bekannter Unternehmen und versprechen lukrative Nebenjobs. Die angebotene Arbeit: Hotels oder Produkte bewerten. Dafür locken sie mit bis zu 1.000 Euro Tagesverdienst.
So läuft der Betrug ab
Das Muster ist immer ähnlich. Opfer erhalten eine unerwartete WhatsApp-Nachricht von angeblichen Personalern. Diese behaupten, den Lebenslauf des Empfängers zu kennen.
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- Nach der Kontaktaufnahme folgt die Aufforderung, sich auf einer Plattform zu registrieren.
- Für erste, simple Aufgaben fließt tatsächlich eine kleine Provision – das baut Vertrauen.
- Doch dann kommt die Falle: Für bessere Aufträge oder ein “VIP-Level” soll das Opfer plötzlich selbst Geld einzahlen.
Egal wie viel überwiesen wird: Eine Auszahlung des eigenen Geldes oder der versprochenen Gewinne findet nie statt.
Das wahre Ziel: Ihre Identität
Der finanzielle Schaden ist das eine. Noch verheerender ist der Diebstahl persönlicher Daten. Im Laufe der “Bewerbung” fordern die Betrüger hochsensible Dokumente an:
* Lebensläufe
* Ausweiskopien
* Adressnachweise
Mit diesen Daten können Kriminelle im Namen der Opfer Bankkonten eröffnen oder Verträge abschließen. Landeskriminalämter warnen vor dem Missbrauch für Geldwäsche. Die Opfer werden so unfreiwillig zu Helfern in kriminellen Netzwerken und riskieren rechtliche Konsequenzen.
So schützen Sie sich
Sicherheitsexperten geben klare Handlungsempfehlungen. Das größte Warnsignal ist die unaufgeforderte Kontaktaufnahme per WhatsApp für ein Jobangebot. Seriöse Personalvermittler nutzen Messenger-Dienste nicht für die Erstansprache.
Weitere Alarmzeichen sind:
* Unrealistisch hohe Gehaltsversprechen für einfache Aufgaben
* Vage Jobbeschreibungen
* Druck, schnell zu entscheiden
* Die Aufforderung, für einen Job in Vorkasse zu treten
Die Empfehlung ist eindeutig: Ignorieren Sie solche Nachrichten, blockieren Sie den Absender und geben Sie keine Daten preis. Wer bereits Opfer wurde, sollte den Kontakt sofort abbrechen und Anzeige bei der Polizei erstatten.
KI macht Betrug schwerer erkennbar
Die Gefahr durch Cyberkriminalität bleibt hoch. Experten weisen darauf hin, dass die Methoden professioneller werden. Immer häufiger kommen KI-generierte Texte zum Einsatz, die kaum noch von echten Nachrichten zu unterscheiden sind.
Die aktuelle Masche ist ein Beispiel für Social Engineering: Sie nutzt menschliche Neugier und den Wunsch nach einfachem Zusatzeinkommen aus. Grundlegende Skepsis gegenüber unerwarteten, verlockenden Nachrichten bleibt der beste Schutz.
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