WhatsApp-Betrüger, Polizei

WhatsApp-Betrüger geben sich als irische Polizei aus

31.01.2026 - 09:33:11

Kriminelle nutzen gefälschte Garda-Profile auf WhatsApp, um sensible Bank- und Identitätsdaten zu erbeuten. Experten warnen vor professionellem Social Engineering.

Eine neue Betrugswelle nutzt WhatsApp, um Nutzer auszuspähen. Kriminelle geben sich als Beamte der irischen Polizei, der Garda Síochána, aus, um an sensible Daten zu gelangen. Sicherheitsbehörden warnen aktuell eindringlich vor der perfiden Masche.

Täuschend echte Fassade

Das offizielle Wappen der Garda dient den Betrügern als Profilbild. So wirken eingehende Anrufe oder Nachrichten auf den ersten Blick legitim. Die Täter setzen dann auf psychologischen Druck: Sie behaupten von Sicherheitsproblemen mit Bankkonten oder von dringenden Ermittlungen, die sofortige Kooperation erfordern.

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Klassisches „Social Engineering“

Experten betonen: Hier wird nicht die Technik gehackt, sondern der Mensch getäuscht. Es handelt sich um „Social Engineering“. Die irische Polizei stellt klar: Echte Beamte würden niemals unaufgefordert über WhatsApp Kontakt aufnehmen, um Daten oder Geld zu fordern.

Besonders alarmierend ist die Gleichzeitigkeit mit anderen Betrugsformen. Parallel läuft weiterhin die bekannte „Hi Mum/Dad“-Masche, bei der sich Kriminelle als die eigenen Kinder ausgeben. Organisierte Netzwerke scheinen Messengerdienste derzeit massiv auszubeuten.

Was die Täter mit den Daten machen

Die erbeuteten Informationen sind bares Geld wert. Sie ermöglichen direkten finanziellen Zugriff oder werden für Identitätsdiebstahl genutzt. Im Fokus der Kriminellen stehen:
* Bankzugangsdaten wie PINs und TANs
* Persönliche Identifikationsnummern für Vertragsabschlüsse
* Kreditkartendetails für schnelle Online-Einkäufe

Die Gardaí raten Betroffenen: Beenden Sie das Gespräche sofort, blockieren Sie die Nummer und melden Sie den Vorfall. Klicken Sie auf keinen Fall auf etwaige Links in den Nachrichten.

Messenger-Betrug wird professioneller

Diese Welle markiert eine neue Qualität. Statt plumpen SMS nutzen die Täter nun die multimedialen Möglichkeiten von WhatsApp für eine glaubwürdige Fassade. Das Modell der Autoritätsimitation ist international übertragbar – ähnliche Anrufbetrügereien („Falsche Polizisten“) gab es auch in Deutschland.

Die Angst der Opfer vor Strafe oder Verlust wird gezielt instrumentalisiert, um rationales Denken auszuschalten. Experten fordern daher bessere Aufklärung und technische Schutzmechanismen der Plattformen.

So schützen Sie sich

Bis technische Lösungen greifen, ist gesundes Misstrauen der beste Schutz. Verbraucherschützer empfehlen drei einfache Regeln:
1. Immer zurückrufen: Bei Anfragen von Behörden die offizielle Nummer selbst suchen und dort anrufen.
2. Daten nie teilen: Sensible Informationen gehören nicht in Chat-Apps.
3. Profilbilder prüfen: Ein Wappen aus dem Internet ist kein Echtheitsnachweis.

Für die nahe Zukunft erwarten Sicherheitsexperten keine Entspannung. Die Methoden könnten sich weiter verfeinern – etwa durch den Einsatz täuschend echter KI-Stimmen in Anrufen.

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