WhatsApp, Beta

WhatsApp Beta bringt mehr Kontrolle über Status-Updates

16.01.2026 - 03:40:12

WhatsApp testet eine Anzeige, die direkt am geposteten Status offenbart, wer ihn sehen kann. Dies ist Teil einer größeren Initiative von Meta für mehr Nutzerkontrolle und Privatsphäre.

Die neueste Android-Beta von WhatsApp führt eine Funktion ein, die Nutzern endlich Klarheit verschafft: Sie zeigt direkt am geposteten Status, wer ihn sehen kann. Damit reagiert der Meta-Konzern auf eine häufige Nutzersorge – das versehentliche Teilen mit dem falschen Publikum.

Die neue „Status Privacy Info“ in der Beta-Version 2.26.2.9 erlaubt es, die Sichtbarkeitseinstellungen für einen Status auch nach der Veröffentlichung sofort zu überprüfen. Bislang mussten sich Nutzer merken, ob sie für ein Update „Meine Kontakte“, „Meine Kontakte außer…“ oder „Nur teilen mit…“ ausgewählt hatten. Diese Unsicherheit gehört nun der Vergangenheit an. Ein kurzer Blick auf den eigenen Status genügt, um zu sehen, welcher Personenkreis ihn tatsächlich sieht und ob eine Weiterleitung erlaubt ist.

Für Vielnutzer, die ihre Einstellungen häufig anpassen, ist das ein entscheidender Fortschritt. Sie können nun sofort reagieren, falls ein Status versehentlich an die falsche Gruppe ging – und ihn notfalls löschen und neu posten. Diese scheinbar kleine Ergänzung ist ein großer Schritt für mehr Privatsphäre und Kontrolle.

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Vom groben Raster zur feinen Steuerung

Die neue Funktion ist kein Einzelfall, sondern Teil einer systematischen Strategie. WhatsApp arbeitet seit über einem Jahr daran, die Privatsphäre-Einstellungen für Status-Updates intuitiver und granularer zu gestalten.

Frühere Beta-Versionen testeten bereits „Audience Chips“ – kleine Anzeigen im Status-Editor, die die Auswahl des Publikums erleichtern sollten. Andere Builds experimentierten mit einem finalen Bestätigungsmenü unmittelbar vor dem Posten. Die nun eingeführte Info-Anzeige nach der Veröffentlichung ergänzt diese Vorab-Kontrollen zu einem umfassenden Rahmen. Das Ziel ist klar: Die Steuerung soll nicht versteckt in den Einstellungen liegen, sondern direkt am Ort des Geschehens – bei der Erstellung und Betrachtung der Inhalte.

Die Entwicklung geht hin zu immer feinerer Segmentierung. Nach der Einführung von „Meine Kontakte außer…“ arbeitet WhatsApp laut Betatests an einer „Close Friends“-Liste, ähnlich wie bei Instagram. Diese würde es ermöglichen, besonders vertrauten Kontakten persönlichere Momente zu zeigen. Die jetzt eingeführten Bausteine gelten als Grundlage für solche künftigen Features.

Meta’s großer Push für mehr Nutzerkontrolle

Die Verbesserungen am Status sind nur ein Teil einer größeren Initiative. Meta treibt die Privatsphäre-Optionen bei WhatsApp auf mehreren Ebenen voran, wohl nicht zuletzt, um sich im hart umkämpften Messengermarkt als besonders sichere Plattform zu positionieren.

Weitere Features in der Testphase sind ein benutzerbasiertes System, das die Verbindung ohne Preisgabe der Telefonnummer ermöglicht, und ein elterliches Aufsichtssystem für verknüpfte Konten. Zudem arbeitet WhatsApp daran, die Privatsphäre beim Teilen von Links zu verbessern, indem Nutzer Vorschauen deaktivieren können, um ihre IP-Adressen zu schützen.

Diese gebündelten Maßnahmen zeigen einen klaren Trend: Nutzer sollen maximale Kontrolle darüber haben, mit wem sie was teilen. In einer Zeit, in der digitale Souveränität immer wichtiger wird, ist das ein starkes Argument.

Wann kommt die Funktion für alle?

Die „Status Privacy Info“ wird derzeit einer ausgewählten Gruppe von Android-Beta-Testern bereitgestellt. Bei einem erfolgreichen, fehlerfreien Test ist mit einer breiteren Rollout in den kommenden Wochen zu rechnen. Eine offizielle Timeline für die stabile Version für alle Android- und iOS-Nutzer gibt es zwar noch nicht, doch Features aus dem Beta-Programm haben in der Regel gute Chancen auf eine globale Veröffentlichung.

Die Botschaft an die Nutzer ist eindeutig: WhatsApp wandelt sich vom einfachen Broadcast-Kanal zu einem Werkzeug für differenzierte, kontrollierte Kommunikation. Die neuen, mehrschichtigen Privatsphäre-Optionen könnten die Plattform langfristig noch unverzichtbarer machen – für das lockere Gruppen-Update ebenso wie für das intime Digitalgespräch unter engen Freunden.

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