Wetterfühligkeit, Licht

Wetterfühligkeit: Wie Licht und Luftdruck uns beeinflussen

08.02.2026 - 21:03:12

Jeder zweite Deutsche reagiert sensibel auf Wetterwechsel. Tageslicht steuert den Hormonhaushalt, während Luftdruckschwankungen den Kreislauf belasten können.

Ein strahlend blauer Himmel hebt die Laune, ein grauer Regentag drückt sie. Dieses Phänomen ist mehr als Einbildung: Die Hälfte der Deutschen reagiert sensibel auf Wetterwechsel. Aktuelle Erkenntnisse zeigen, wie Licht und Luftdruck unser Wohlbefinden steuern.

Die Macht des Lichts: Unser innerer Taktgeber

Natürliches Tageslicht ist der wichtigste externe Taktgeber für unseren Körper. Es steuert den Schlaf-Wach-Rhythmus und beeinflusst die Hormonproduktion entscheidend.

  • Wach und glücklich: Tageslicht hemmt das Schlafhormon Melatonin und fördert die Produktion des „Glückshormons“ Serotonin.
  • Das Wintertief: Ein Mangel an Licht in der dunklen Jahreszeit kann zu Müdigkeit, Antriebslosigkeit und gedrückter Stimmung führen. In ausgeprägten Fällen entwickelt sich eine saisonale Depression.

Experten betonen: Bereits kurze Aufenthalte im Freien helfen, die Stimmung aufzuhellen – selbst an bewölkten Tagen.

Wenn der Luftdruck den Kreislauf belastet

Schnelle Luftdruckschwankungen, wie sie vor einer Wetterfront typisch sind, stellen für viele eine echte Belastung dar. Sie reizen die Rezeptoren in unseren Blutgefäßen, die den Blutdruck regulieren.

Das kann das vegetative Nervensystem belasten und den Kreislauf durcheinanderbringen. Besonders betroffen sind Menschen mit:

  • Niedrigem oder hohem Blutdruck
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Rheuma oder Asthma

Die Folgen sind oft Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel oder Gelenkbeschwerden. Stabile Hochdrucklagen werden dagegen meist als angenehm empfunden.

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So stärken Sie sich gegen Wetterwechsel

Das Wetter macht nicht direkt krank, kann aber bestehende Beschwerden verschlimmern. Ein widerstandsfähiger Körper kommt besser mit den Wechseln klar. Der Schlüssel liegt in der Abhärtung.

Bewegung an der frischen Luft – bei jedem Wetter – trainiert das Herz-Kreislauf-System, sich schneller anzupassen. Wechselwarme Duschen oder Kneipp-Anwendungen verbessern die Elastizität der Blutgefäße. Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und Stressabbau sind weitere wichtige Bausteine.

Biowetter-Vorhersagen können Betroffenen helfen, sich auf kritische Tage einzustellen und Belastungen zu minimieren.

Klimawandel macht das Thema drängender

Die zunehmenden Wetterextreme könnten die Relevanz der Wetterfühligkeit in Zukunft noch verstärken. Die Forschung zum Einfluss des Wetters auf die Gesundheit, die Biotropie, gewinnt stetig an Bedeutung.

Langfristig geht es darum, die eigene Sensibilität als Körpersignal zu verstehen. Wer lernt, darauf zu hören und seinen Lebensstil anzupassen, kann sein Wohlbefinden trotz wechselnder Bedingungen nachhaltig verbessern.

@ boerse-global.de