Weißenburg, Verwaltung

Weißenburg setzt auf digitale Verwaltung und Stadt-App

22.01.2026 - 00:00:12

Die mittelfränkische Stadt treibt ihre Digitalisierung mit einem neuen Dokumentenmanagementsystem und einer geplanten Bürger-App voran. Damit soll die Verwaltung effizienter und bürgernäher werden.

Weißenburg – Die Stadtverwaltung steht vor einem grundlegenden Wandel. Zwei Schlüsselprojekte sollen die interne Arbeitsweise revolutionieren und den Service für die Einwohner verbessern: Ein neues Dokumentenmanagementsystem (DMS) geht in die finale Phase, parallel plant die Stadt die Entwicklung einer eigenen multifunktionalen Stadt-App.

Das DMS bildet das technische Rückgrat der Modernisierung. Es schafft eine einheitliche, rechtssichere digitale Ablage für die gesamte Verwaltung. „Das System ist die Basis für alle künftigen digitalen Prozesse“, erklärt ein Stadtsprecher. Die zentrale Verfügbarkeit von Akten soll Bearbeitungszeiten deutlich verkürzen.

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Als nächster logischer Schritt folgt 2026 die vollständige Digitalisierung des Posteingangs. Damit entfällt der Medienbruch zwischen Papier und digitaler Welt. Anträge und Anliegen können dann durchgängig elektronisch bearbeitet werden.

App soll Bürgerservice neu definieren

Über die interne Modernisierung hinaus will Weißenburg die Digitalisierung für die Bürger direkt erlebbar machen. Herzstück soll eine eigene Stadt-App werden. Sie wird als zentraler mobiler Zugang zu Informationen, Formularen und Dienstleistungen dienen. Konkrete Funktionen, etwa eine Möglichkeit zur Meldung von Schlaglöchern oder Grünflächenpflege, werden derzeit ausgearbeitet.

Bereits heute ist die Digitalisierung in Teilbereichen Realität. Die Rechnungsbearbeitung läuft vollständig elektronisch, und auch Bewerbungen bei der Stadt werden nur noch digital entgegengenommen.

Erfolg hängt an den Mitarbeitern

Die Verantwortlichen wissen: Neue Software allein macht keine moderne Verwaltung. „Der Mensch steht im Mittelpunkt der Transformation“, betont die Stadt. Ein umfangreiches Schulungsprogramm soll die Belegschaft fit für die neuen Werkzeuge machen. Ziel ist eine offene Kultur, in der die Mitarbeiter die Veränderung aktiv mitgestalten.

Dieser ganzheitliche Ansatz – Technologie plus Qualifizierung – soll den Erfolg der Digitalisierung sichern. Die Kombination aus effizienten internen Prozessen und nutzerfreundlichen Bürgerservices könnte Weißenburg zu einem Vorreiter für andere Mittelstädte machen.

Die Weichen sind gestellt. Ob die Pläne für App und digitale Post jedoch ihr volles Potenzial entfalten, wird sich in der praktischen Umsetzung zeigen. Die Bürger dürften vor allem an einem Maßstab messen: Wird der Behördengang am Ende tatsächlich einfacher?

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