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WD My Passport SSD im Test: Die winzige Turbo-Festplatte, die deinen Laptop plötzlich wie neu wirken lässt

30.01.2026 - 14:53:40

Zu wenig Speicher, lahme externe Festplatten, Angst vor Datenverlust – kommt dir bekannt vor? Die WD My Passport SSD verspricht, all das in einem Schlag zu lösen: winzig, ultraschnell, stoßfest. Wir haben uns angesehen, ob dieser kleine Speicherblock wirklich dein digitales Leben entschleunigt – oder turbo-lädt.

WD My Passport SSD: Wenn dein Laptop voll ist, aber deine Ideen noch lange nicht

Stell dir vor: Du sitzt im Zug, willst schnell ein Video fertig schneiden oder eine Präsentation finalisieren – und dein Laptop meldet wieder: „Festplatte voll“. Die externe Platte im Rucksack? Zu langsam, zu klobig, zu empfindlich. Also fängst du an, alte Projekte zu löschen, verschiebst Dateien auf irgendwelche USB-Sticks und hoffst, dass nichts Wichtiges verschwindet.

Genau hier fängt der Stress an: Kreative Ideen hast du genug, aber dein Speicherplatz zieht die Handbremse. Jede Übertragung dauert ewig, Backups schiebst du auf „später“ – bis es irgendwann zu spät ist.

Genau dieses Problem adressiert die WD My Passport SSD. Sie will nicht einfach nur Speicher sein, sondern ein Upgrade für deinen kompletten Workflow: schnell, robust, sicher – und so klein, dass sie in jede Hosentasche passt.

Die Lösung: Eine SSD, die sich eher wie ein Cheat Code als wie Zubehör anfühlt

Die WD My Passport SSD ist eine portable NVMe-SSD mit USB 3.2 Gen 2, kompaktem Aluminiumgehäuse und integrierter Hardware-Verschlüsselung. Übersetzt: Du bekommst Geschwindigkeiten, bei denen herkömmliche USB-Festplatten aussehen wie Modem-Internet von 1999.

Laut Western Digital schafft die My Passport SSD Lesegeschwindigkeiten von bis zu rund 1.050 MB/s und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu rund 1.000 MB/s (modellabhängig). In der Praxis heißt das: Gigabyte-große Videodateien, RAW-Fotos oder Projektordner wandern in Sekunden statt in Minuten. Moderne NVMe-Technik im Inneren trifft auf ein robustes, stoßfestes Design, das Stürze aus bis zu etwa zwei Metern überstehen kann (laut Herstellerangaben).

Sie ist verfügbar in verschiedenen Kapazitäten – typischerweise angefangen bei 500 GB bis hoch zu mehreren Terabyte – und richtet sich damit an alle, die mehr brauchen als einen simplen USB-Stick, aber keine klobige Desktop-Lösung mitschleppen wollen.

Warum gerade dieses Modell? Der Realitäts-Check

Viele externe SSDs versprechen Tempo, viele sehen schick aus. Was macht die WD My Passport SSD im Alltag tatsächlich besser? Ein Blick auf die Features – übersetzt in deinen echten Nutzen:

  • NVMe-SSD-Performance: Durch den Einsatz von NVMe-Technologie und USB 3.2 Gen 2 kannst du große Datenmengen extrem schnell übertragen. Für dich heißt das: 4K-Video-Footage, Lightroom-Kataloge oder Game-Library in Sekunden kopieren, statt Kaffee holen zu müssen.
  • Kompaktes, leichtes Design: Die My Passport SSD ist kaum größer als eine Kreditkarte und sehr leicht. Du steckst sie einfach in die Hosentasche, Jacke oder Laptoptasche – ohne dass du „noch ein Gerät“ bewusst mitnehmen musst.
  • Stoßfestes Gehäuse: Das robuste Design ist laut WD für Stürze aus bis zu ca. 1,98 m ausgelegt. Bedeutet: Wenn dir die SSD im Büro, im Studio oder unterwegs vom Tisch rutscht, ist das eher nervig als dramatisch – deine Daten sind deutlich besser geschützt als bei vielen klassischen Festplatten.
  • 256?Bit AES-Hardwareverschlüsselung mit Passwortschutz: Mit der integrierten Verschlüsselung und der WD-Software kannst du die SSD mit einem Passwort sichern. Verlierst du sie, kann niemand einfach so an deine Daten – perfekt für Freelancer, Business-Reisende oder alle, die sensible Projekte mit sich tragen.
  • Einfacher Anschluss via USB-C (inkl. Adapter): Im Lieferumfang befindet sich ein USB-C-Kabel; häufig legt WD auch einen USB-C-auf-USB-A-Adapter bei (modell- und paketabhängig, bitte Herstellerangaben prüfen). So kannst du die SSD an moderne USB-C-Notebooks ebenso anschließen wie an ältere Geräte mit USB-A-Port.
  • Kompatibel mit Windows und macOS: Die My Passport SSD funktioniert mit gängigen Betriebssystemen; bei Bedarf kannst du sie umformatieren, damit sie perfekt zu deinem Workflow (z.B. zwischen Mac und Windows) passt.
  • Backup-Software von WD: Mit der optionalen WD-Software kannst du automatische Backups einrichten. Damit läuft Datensicherung im Hintergrund, während du arbeitest – statt dass du manuell daran denken musst.

Unterm Strich ist die WD My Passport SSD ein typischer „Quality-of-Life“-Booster: Einmal im Setup, willst du sie nicht mehr missen, weil sie ganz nebenbei Zeit, Nerven und im Zweifel sogar Jobs rettet.

Auf einen Blick: Die Fakten

Merkmal Dein Nutzen
Speichertyp: Externe NVMe-SSD Deutlich höhere Geschwindigkeit als klassische externe HDDs oder viele SATA-SSDs – ideal für große Dateien und Projekte.
Interface: USB 3.2 Gen 2 (USB-C) Schnelle Anbindung an moderne Notebooks, Tablets und Desktops; kein sperriges Netzteil, nur ein Kabel.
Transferraten (laut Hersteller): Bis zu ca. 1.050 MB/s Lesen, bis zu ca. 1.000 MB/s Schreiben Schnelle Dateiübertragungen, flüssiges Arbeiten direkt von der SSD (z.B. Foto-/Videobearbeitung).
Kapazitäten: Mehrere Größen (z.B. 500 GB, 1 TB, 2 TB und mehr; modellabhängig) Vom mobilen Projektlaufwerk bis zum großen Archiv – du wählst die Größe passend zu deinen Bedürfnissen.
Sicherheit: 256?Bit AES-Hardwareverschlüsselung, Passwortschutz Schützt sensible Daten vor unbefugtem Zugriff, falls die SSD verloren geht oder gestohlen wird.
Robustheit: Stoßfestes Design (Stürze bis ca. 1,98 m laut WD) Mehr Gelassenheit unterwegs – die SSD ist auf den mobilen Einsatz ausgelegt.
Software: WD Backup-/Management-Tools (Download) Automatisierte Backups und einfache Verwaltung deiner Laufwerke, ohne Basteln in Systemmenüs.

Das sagen Nutzer und Experten

Schaut man auf aktuelle Tests, Foren und YouTube-Reviews zur WD My Passport SSD, ergibt sich ein ziemlich klares Bild:

  • Speed-Wow-Effekt: Viele Nutzer berichten, dass sich Backups und Dateiübertragungen „plötzlich nicht mehr wie Arbeit anfühlen“. Besonders positiv fällt auf, dass die versprochenen Transferraten in vielen Praxis-Tests weitgehend erreicht werden – natürlich abhängig von Anschluss und System.
  • Verarbeitung & Haptik: Das kompakte Metall-/Kunststoff-Design wird häufig gelobt: wertig, solide, ohne überflüssigen Schnickschnack. Gerade im Vergleich zu manchen Plastikgehäusen der Konkurrenz wirkt die My Passport SSD „erwachsener“.
  • Leise & kühl genug: Da es keine beweglichen Teile gibt, arbeitet die SSD lautlos. Unter Dauerlast kann sie etwas warm werden, was für NVMe-SSDs normal ist, bleibt aber in üblichen Szenarien im unkritischen Bereich, wie Reviewer betonen.
  • Kritikpunkte: Einzelne Stimmen wünschen sich ein längeres USB-C-Kabel oder bemängeln, dass die WD-Software nicht jedermanns Geschmack ist. Manche berichten, dass man für die volle Geschwindigkeit tatsächlich einen USB 3.2 Gen 2-Port braucht – an älteren Anschlüssen sind die Werte logischerweise niedriger.

In Summe ist die Stimmung aber deutlich positiv: Für viele ist die WD My Passport SSD zum Standard-Begleiter geworden – im Rucksack, an der Konsole, am MacBook, am Windows-Notebook.

Alternativen vs. WD My Passport SSD

Der Markt für externe SSDs ist heiß umkämpft: Modelle von Samsung (z.B. T-Serie), SanDisk oder Crucial sind allgegenwärtig. Warum also zur WD My Passport SSD greifen?

  • Preis-Leistungs-Verhältnis: In vielen Preisvergleichen liegt die My Passport SSD im soliden Mittel- bis oberen Mittelfeld: nicht immer die billigste, aber oft sehr attraktiv, wenn man die Kombination aus Marke, Geschwindigkeit und Features betrachtet.
  • Sicherheitsfokus: Die integrierte 256-Bit AES-Hardwareverschlüsselung mit Passwortschutz hebt sie von einfachen „nackten“ SSDs ab. Wer mit Kundendaten, Vertragspapieren oder vertraulichen Projekten arbeitet, bekommt hier einen Pluspunkt.
  • Ökosystem & Vertrauen: Western Digital ist als Speicherhersteller seit Jahren etabliert. Als börsennotiertes Unternehmen (Western Digital Corp., ISIN: US9581021055) steht die Brand für eine gewisse Verlässlichkeit und langfristige Verfügbarkeit von Support und Tools.
  • Design & Alltagstauglichkeit: Während manch andere SSDs sehr technisch oder verspielt wirken, ist das Design der My Passport SSD eher zeitlos und unauffällig – genau richtig für Business-Bag, Uni-Rucksack oder Kreativ-Setup.

Sicher: Wenn du auf den letzten Euro schaust, findest du gelegentlich günstigere SSDs ohne Verschlüsselung oder mit einfacherer Haptik. Wenn dir aber eine ausgewogene Mischung aus Tempo, Sicherheit, Marke und Mobilität wichtig ist, punktet die WD My Passport SSD spürbar.

Fazit: Lohnt sich der Kauf?

Wenn du ehrlich bist: Wie oft hast du Backups schon aufgeschoben, weil es „zu lange dauert“? Wie oft hast du Projekte auf interne Platten gequetscht, nur um später wieder Platz freizuschaufeln? Genau hier setzt die WD My Passport SSD an – sie nimmt dem Thema Speicher den Schrecken.

Du bekommst eine externe NVMe-SSD, die schnell genug ist, um Projekte direkt darauf zu bearbeiten. Robust genug, um täglich im Rucksack zu verschwinden. Sicher genug, um sensible Daten mitzunehmen, ohne schlechtes Bauchgefühl. Und klein genug, dass sie nie im Weg ist, aber immer da, wenn du sie brauchst.

Ob du Content Creator bist, viel reist, an großen Office-Projekten arbeitest oder einfach deine Fotosammlung endlich sauber sichern willst: Die WD My Passport SSD fühlt sich weniger wie Zubehör an – und mehr wie ein stiller Partner, der deinen digitalen Alltag entlastet.

Am Ende bleibt nur eine Frage: Willst du weiter auf „Speicher voll“ starren – oder deine Daten in SSD-Geschwindigkeit hinter dir lassen?

@ ad-hoc-news.de