Warnung: Droht dem DAX jetzt die brutale Bärenwelle oder nur der nächste Dip zum Kaufen?
23.01.2026 - 12:06:37Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Aktien-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trag einfach deine E-Mail ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Vibe Check: Der DAX zeigt sich aktuell extrem nervös: mal eine grüne Rallye, dann wieder ein deutlicher Rücksetzer, zwischendurch zähe Seitwärtsphasen. Die Range wirkt wie ein Stresstest für die Nerven der Anleger. Bullen und Bären liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, während der Markt immer wieder wichtige Zonen antestet, ohne sich konsequent zu entscheiden. Genau diese Unsicherheit ist der perfekte Nährboden für Fehlausbrüche, Bullenfallen und Panik-Trades.
Viele Privatanleger sind hin- und hergerissen: Einerseits die Hoffnung auf ein Ende des Zins-Horrors, andererseits die Angst, dass Deutschland als Wirtschaftsstandort weiter schwächelt. Wer hier ohne Plan unterwegs ist, wird zum Spielball der Volatilität. Wer dagegen mit Strategie an die Sache rangeht, kann die Schwankungen als Chance sehen, statt als Bedrohung.
Die Story: Was treibt den DAX im Moment wirklich? Schauen wir auf die Makro-Ebene und den Newsflow aus Europa.
EZB & Zinsen – Christine Lagarde als Gamechanger
Der wichtigste Taktgeber für den DAX bleibt die Europäische Zentralbank. Nach dem aggressiven Zinserhöhungszyklus steht jetzt die Frage im Raum: Wie lange hält die EZB das hohe Zinsniveau durch, obwohl die Konjunktur in Deutschland und Teilen der Eurozone schwächelt?
Die Märkte spekulieren verstärkt darauf, dass die EZB in den kommenden Monaten eine Wende einleitet – aber die Notenbanker kommunizieren vorsichtig. Die Inflation hat sich zwar abgeschwächt, aber sie sitzt immer noch nicht so tief im Keller, dass die EZB entspannt werden könnte. Das Ergebnis: Der DAX schwankt zwischen Erleichterungsrallyes nach „dovishen“ Aussagen und plötzlichen Abgaben, sobald klar wird, dass der Weg zu echten Zinssenkungen holprig bleibt.
Deutsche Konjunktur – Rezessionsangst vs. Bodenbildung
Die Nachrichtenlage zur deutschen Wirtschaft bleibt gemischt. Industrieaufträge, Produktion, Export: immer wieder schwache Daten, die das Narrativ vom „kranken Mann Europas“ anfeuern. Gleichzeitig gibt es aber auch Lichtblicke, etwa stabilere Stimmungsindikatoren oder punktuelle Erholungen in einzelnen Branchen. Der Markt ringt um eine Einordnung: Ist das nur eine längere Delle oder der Start eines strukturellen Problems?
Besonders im Fokus stehen:
- Autoindustrie: Der harte Wettbewerb mit China im E-Auto-Sektor, dazu Kostendruck und geopolitische Risiken. Jede neue Schlagzeile zu Zöllen, Subventionen oder Absatzproblemen schlägt direkt auf den DAX durch.
- Chemie & Industrie: Energiepreise, Standortkosten und Nachfrageschwäche sorgen immer wieder für Druck. Gleichzeitig setzen viele Investoren darauf, dass genau hier die Turnaround-Stories von morgen lauern.
- Banken & Finanzen: Hohe Zinsen haben die Ertragslage verbessert, doch die Frage ist: Wie lange hält dieser Bonus, wenn die Konjunktur sich weiter abkühlt?
US-Börsen & Wall Street-Effekt
Der DAX ist in dieser Phase stark abhängig von der Stimmung an der Wall Street. Sobald die großen US-Indizes wackeln oder Tech-Werte unter Druck geraten, ziehen die europäischen Indizes oft mit nach unten. Läuft es dagegen in den USA, bricht beim DAX schnell FOMO aus – die Angst, die nächste Aufwärtswelle zu verpassen.
Das Zusammenspiel aus US-Leitzinsen, Dollarstärke, globalem Risikoappetit und geopolitischen Meldungen (Ukraine, Nahost, Handelskonflikte) ist der Hintergrundbeat, zu dem der DAX tanzt. Kurz gesagt: Der Index ist aktuell weniger ein reines Deutschland-Barometer, sondern ein Knotenpunkt globaler Kapitalströme.
Social Pulse - Die Big 3:
Wer die Stimmung wirklich verstehen will, muss in die Social-Feeds schauen. Dort sieht man in Echtzeit, was Retail-Trader, Analysten und Finanz-Influencer denken.
YouTube: Check diese Analyse: DAX Analyse – Bullenfalle oder neuer Aufwärtstrend?
TikTok: Markttrend: #dax40 – Kurzclips zu Rallye, Crash-Angst und Daytrading-Setups
Insta: Stimmung: #dax40 – Charts, Meme-Content und Börsen-Stories
Der Tenor: Die Community ist gespalten. Ein Teil ruft laut „Dip kaufen“, ein anderer warnt vor einer massiven Korrektur nach dem zuletzt dynamischen Anstieg und den anschließenden schwankenden Bewegungen. Viele Creator sprechen von erhöhter Crash-Gefahr, falls ein wichtiges Unterstützungsniveau bricht. Gleichzeitig werden mögliche Ausbrüche nach oben gefeiert, als stünde der nächste Bullenmarkt schon vor der Tür.
- Key Levels: Der DAX bewegt sich aktuell in einer breiten Zone, in der sich immer wieder heftige Richtungswechsel zeigen. Auf der Unterseite liegen mehrere starke Unterstützungsbereiche, die bereits mehrfach erfolgreich verteidigt wurden. Ein klarer Bruch dieser Zonen könnte eine schärfere Abwärtswelle auslösen. Auf der Oberseite gibt es hartnäckige Widerstände, an denen Rallyes bisher häufig ins Stocken geraten sind. Erst ein sauberer Ausbruch über diese Widerstände – mit Volumen und Anschlusskäufen – würde das Tor für eine nachhaltige Aufwärtsbewegung öffnen.
- Sentiment: Haben die Bullen oder die Bären die Kontrolle?
Momentan herrscht ein fragiles Gleichgewicht. Die Bullen argumentieren mit möglichen Zinssenkungen, globaler Liquidität und der Chance, dass die deutsche Wirtschaft ihren Tiefpunkt schon gesehen hat. Die Bären verweisen auf schwache Makrodaten, geopolitische Risiken und die Gefahr, dass die Gewinnschätzungen der Unternehmen noch zu optimistisch sind. Jede neue Konjunkturzahl, jede Aussage von Christine Lagarde oder der US-Notenbank kann dieses Gleichgewicht sprengen.
Trading-Setup vs. Langfrist-Depot – zwei völlig verschiedene Spiele
Für Trader ist diese Phase ein Paradies – aber nur, wenn das Risikomanagement sitzt. Volatilität bedeutet Chancen, aber auch schnelle Verluste. Wer ohne Stop, ohne Plan und nur nach Social-Media-Hype handelt, wird früher oder später vom Markt aussortiert.
Ansätze, die aktuell spannend sind:
- Range-Trading: Solange der DAX in seiner Seitwärtszone hin- und herspringt, können kurzfristig orientierte Trader die Schwankungen zwischen Unterstützung und Widerstand spielen.
- Breakout-Strategie: Wer auf den großen Move wartet, beobachtet vor allem, ob ein klarer Ausbruch aus der aktuellen Zone gelingt – nach oben oder unten. Wichtig: Bestätigung abwarten, nicht dem ersten Spike hinterherspringen.
- Sector-Rotation: Nicht nur auf den Index starren, sondern schauen, welche Sektoren Stärke zeigen (z. B. Defensive, Tech, Finanz) und welche auffällig schwach sind. Oft dreht der Markt zuerst in den Sektoren, bevor es im Index sichtbar wird.
Langfristige Investoren sollten dagegen eher die strukturellen Themen im Blick behalten: Energiewende, Digitalisierung, Automobilwandel, demografische Entwicklung, geopolitische Verschiebungen. In schwächeren Marktphasen können sich schrittweise Einstiege in Qualitätsaktien anbieten – aber immer mit der Bereitschaft, zwischenzeitliche Rückschläge auszuhalten.
Fazit: Der DAX steht nicht kurz vor einer simplen „Rauf oder Runter“-Entscheidung, sondern mitten in einem komplexen Umfeld aus Zinswende, Konjunkturangst und globalen Spannungen. Die aktuelle Marktphase lässt sich am besten als nervöse Bewährungsprobe beschreiben: Jeder Ausbruchsversuch wird von Gewinnmitnahmen, Zweifeln und neuem Newsflow getestet.
Für Bullen heißt das: Kein blinder Optimismus. Wer von einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung ausgeht, sollte klare Risikomarken definieren und nicht alles auf eine Karte setzen. Für Bären gilt: Auch der große Crash lässt oft länger auf sich warten, als man denkt – und in der Zwischenzeit können scharfe Erholungsrallyes schmerzhafte Short-Squeezes auslösen.
Die eigentliche Frage ist daher nicht: „Kommt der Crash?“ oder „Startet die nächste Mega-Rallye?“, sondern: „Wie gut bist du vorbereitet, wenn eine dieser beiden Varianten eintritt?“ Wer nur auf eine Richtung wettet, sitzt im Casino. Wer Szenarien plant, Risiko managt und sich nicht von jeder Schlagzeile triggern lässt, verwandelt die aktuelle Unsicherheit in ein Spielfeld mit klaren Chancen.
Unterm Strich: Der DAX ist in einer kritischen Phase, in der sowohl ein bullischer Befreiungsschlag als auch eine schmerzhafte Bärenwelle möglich sind. Die Volatilität ist kein Bug, sondern ein Feature dieses Marktes. Wer jetzt seine Hausaufgaben macht, Charts mit Makro-Daten verknüpft und nicht jedem Hype hinterherläuft, kann sich strategisch ideal positionieren – egal, ob der nächste große Move am Ende nach oben oder unten geht.
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Risikohinweis: Finanzinstrumente, insbesondere CFDs auf Indizes wie den DAX, sind komplex und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Du solltest überlegen, ob du verstehst, wie diese Instrumente funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren. Dieser Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.


