Wahnsinn um Wade Guyton: Warum seine Druck-Bilder für Millionen durch die Decke gehen
24.01.2026 - 07:57:08Alle reden über Wade Guyton – aber ist das noch Kunst oder einfach ein sehr teurer Drucker-Fail?
Seine Bilder sehen aus wie Screenshots aus Windows, vertikale schwarze Balken, riesige X-Zeichen, flackernde Flames – und werden bei Auktionen für Millionen versteigert.
Klingt absurd? Genau deswegen rastet der Kunstmarkt so aus – und Sammler reißen sich um die Werke des in New York lebenden Künstlers.
Das Netz staunt: Wade Guyton auf TikTok & Co.
Wade Guyton ist der Typ, der einen Tintenstrahldrucker nimmt, ihm Leinen statt Papier füttert – und genau diesen Moment der Störung zum Kunstwerk macht.
Seine Bilder wirken ultra-digital: schwarze Balken, Monster-Format, Bilder von Screens, Buchseiten, Flames aus dem Internet. Perfekt für Instagram-Feeds, perfekt für „Was soll das?“-Debatten in den Kommentaren.
Auf Social Media schwankt die Stimmung zwischen „Minimalistisches Mastermind“ und „Das könnte mein Drucker auch“ – aber genau diese Reibung macht die Clips so klickstark.
Willst du die Kunstwerke in Action sehen? Hier geht's zum Hype:
Besonders beliebt: Close-ups von Tintenläufen, Wellen im Stoff, Druckerstreifen. Diese „Fehler“ sind bei Guyton kein Unfall, sondern der eigentliche Star.
Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen
Wenn du über Guyton mitreden willst, gibt es ein paar Werke, an denen du nicht vorbeikommst:
- Die „X“-Bilder (Untitled, X-Serien)
Diese riesigen Leinwände mit einem fetten, schwarzen, gedruckten X sind längst zu Guytons Markenzeichen geworden.
Gedruckt mit einem normalen Epson-Drucker, aber im XXL-Format – dadurch entstehen Wellen, Doppelungen, Streifen. Genau die sucht der Markt.
Einige dieser X-Werke wurden auf Auktionen bereits zum Millionen-Hammer. - Schwarze Balken & Druckerfehler (Untitled, Black Stripe Works)
Monumentale Leinwände, komplett überzogen von tiefschwarzen, vertikalen Balken, die aussehen wie brutal gezoomte Bildschirm-Glitches.
Oft über mehrere Durchläufe durch den Drucker gejagt, sodass der Stoff Falten schlägt und die Tinte ungleichmäßig bricht.
Diese Werke sind ein absoluter Must-See in Museen und werden ständig auf Insta gepostet, weil sie minimalistisch und gleichzeitig mega-dramatisch wirken. - Screenshot- & Buchseiten-Bilder (Untitled, Book Pages & Flames)
Guyton scannt Buchseiten, Interfaces, Icons, manchmal auch die berühmte Flame-Grafik, und jagt sie als viel zu große Drucke über Leinen.
Die Motive wirken wie eingefrorene Browser-Fenster: Kunstgeschichte, Pop, Netzkultur – alles übereinandergeschichtet.
Gerade diese Arbeiten machen ihn zum Liebling der digitalen Generation: klassische Malerei-Vibes wirst du hier nicht finden, eher das Gefühl, mitten im Bildschirm zu stehen.
Skandal-Potenzial? Definitiv. Die „Das-kann-mein-Drucker-auch“-Fraktion dreht bei Guyton regelmäßig frei – was die Reichweite im Netz nur weiter pusht.
Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert
Auf dem Markt ist Wade Guyton längst kein Geheimtipp mehr, sondern Blue-Chip-Künstler.
Bei internationalen Auktionen haben mehrere seiner Werke die Millionenmarke durchbrochen. Ein großformatiges, schwarzes „X“-Gemälde erzielte laut Auktionsberichten einen Rekordpreis im Millionenbereich, weitere Druckbilder mit Balken und Flames liegen nur knapp dahinter.
Konkrete, aktuelle Top-Ergebnisse variieren je nach Auktionshaus und Saison, aber klar ist: Werke aus seinen ikonischen Serien gehören inzwischen in die Liga der teuren Contemporary-Classics.
Aus Marktperspektive gilt Guyton damit als sicherer Wert im oberen Segment: etabliert in großen Museen, vertreten von internationalen Top-Galerien, regelmäßig auf Auktionen präsent.
Sein Weg dahin war kein Overnight-Hype: Guyton wurde in den USA bekannt, weil er die Malerei radikal neu dachte – ohne Pinsel, ohne romantische Geste, dafür mit Office-Equipment.
- Studium und künstlerische Prägung in den USA, Umzug nach New York, wo er bis heute arbeitet.
- Durchbruch in den 2000ern mit seinen ersten großformatigen Drucker-Bildern auf Leinen.
- Aufstieg in Sammlungen wichtiger Museen, Solo-Shows in großen Institutionen, Aufnahme in den internationalen Kanon der Gegenwartskunst.
Heute ist er der Go-to-Künstler, wenn es um die Frage geht: Wie sieht Malerei im Zeitalter von Screens, PDFs und Druckern aus?
Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen
Guyton ist Dauergast in großen Museen für Gegenwartskunst, ebenso in internationalen Galerien. Viele Häuser zeigen seine Werke in ihren Sammlungspräsentationen, oft zusammen mit anderen Stars der Konzept- und Digital-Generation.
Für konkrete Ausstellungen gilt aktuell: Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die klar und öffentlich als eigenständige kommende Guyton-Shows terminiert sind. Viele Institutionen planen ihre Programme nur schrittweise – check also regelmäßig die Seiten der Museen.
Um auf dem Laufenden zu bleiben und zu sehen, wo Werke von Guyton gerade hängen oder wann neue Shows aufpoppen, lohnt sich der Blick hierhin:
Dort findest du in der Regel News zu aktuellen Ausstellungen, Messeauftritten, Museumsshows und neuen Werkgruppen – perfekt, wenn du einen Trip planst oder vorab checken willst, ob sich ein Besuch für dein Insta-Feed lohnt.
Fazit: Hype gerechtfertigt?
Wade Guyton ist nichts für Fans von romantischer Staffelei-Malerei – dafür ist er ein Must-See für alle, die im Netz leben, mit Screens aufgewachsen sind und Bock auf Kunst haben, die genau das spiegelt.
Er nimmt das, was wir täglich sehen: User-Oberflächen, Buchseiten, Symbole – und verwandelt es mit einem Tintenstrahldrucker in XXL-Gemälde, die den Markt dominieren und in Museen landen.
Ist das Kunst oder könnte das dein Drucker? Genau diese Frage macht Guyton so spannend. Der Kunst-Hype ist real, die Rekordpreise sind es auch – und wenn du wissen willst, wie sich unsere digitale Welt im White Cube anfühlt, kommst du an Wade Guyton nicht vorbei.
Ob als Investment, Insta-Motiv oder Brain-Food: Guyton ist einer der Künstler, die du auf dem Schirm haben solltest – bevor der Markt noch weiter anzieht.


