Wahnsinn um Urs Fischer: Warum dieser Kunst-Hype Millionen kostet
25.01.2026 - 15:52:51Alle reden über diese Kunst – ist das genial oder kann das weg?
Skulpturen, die langsam wegschmelzen. Riesige Figuren aus quietschbuntem Knete-Look. Ein Sammler-Club voller Tech-Milliardäre. Urs Fischer ist einer der Stars der Gegenwartskunst – und sein Markt spielt in der Millionen-Liga.
Wenn du über Kunst-Hype, Viraler Hit und Investment-Piece in einem Atemzug reden willst, kommst du an ihm nicht vorbei.
Das Netz staunt: Urs Fischer auf TikTok & Co.
Auf Social Media tauchen seine Werke ständig als surreale Fever Dreams auf: Wachsfiguren, die wie Horrorfilm und Slow ASMR zugleich wirken. Überlebensgroße Köpfe, Bananen, Tiere, Möbel – alles sieht aus wie zu groß geratene Knetfiguren, super fotogen, super weird.
Sein Style: provokant, trashig, maximal instagrammable. Du bekommst Vibes von "Das darf doch keine Museumskunst sein" – und genau das macht es so shareable. Zwischen Meme-Potential und Hochglanz-Galerie. Perfekt für deinen Feed.
Willst du die Kunstwerke in Action sehen? Hier geht's zum Hype:
Zwischen Kerzen, die aussehen wie lebendige Menschen, und Skulpturen, die wirken wie Screenshots aus einem Glitchy-Videogame, liefert Fischer genau das, was der Algorithmus liebt: starke Bilder, klare Emotion, bisschen WTF.
Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen
Wenn du bei Urs Fischer mitreden willst, brauchst du ein paar Key Works im Kopf – die tauchen immer wieder in Feeds, Auktionen und Dokus auf.
- Die Wachs-Menschen (Kerzen-Skulpturen):
Sein Signature-Move: lebensgroße Figuren aus Wachs, oft nach echten Personen modelliert, mit Dochten, die langsam abbrennen. Die Skulptur schmilzt über Tage dahin – eine Mischung aus morbidem Theater und meditativem Time-Lapse. Diese Arbeiten waren schon bei großen Galerien und Institutionen zu sehen und sind pure Must-See-Performance, auch wenn es formal Skulpturen sind. Vor allem die Figur eines Sammler-Paares und berühmter Persönlichkeiten ging immer wieder durch die Medien. - „Untitled (Lamp/Bear)“ – der ikonische Bären-Blockbuster:
Ein riesiger, gelber Teddybär, der unter einer Schreibtischlampe zerdrückt wird – cartoonig, süß, gleichzeitig traurig. Diese Skulptur stand schon vor Bürohochhäusern, auf Plätzen und in Museen und ist wahrscheinlich sein bekanntestes Pop-Icon. Genau diese Arbeit erzielte bei einer Auktion einen Millionen-Hammer (dazu gleich mehr) und machte ihn endgültig zum Blue-Chip-Künstler. - Ton- und Knet-Look-Skulpturen:
Fischer arbeitet oft mit riesigen, plastisch aufgebauten Formen, die aussehen, als hätte jemand Knetmasse oder Ton in XXL vergrößert. Verzerrte Körper, Alltagsobjekte, Möbel, Tiere – alles wirkt bewusst schlampig, unfertig, kaputt. Diese Arbeiten sind extrem fotogen, perfekt für Selfies zwischen Kunst und Chaos und tauchen häufig in Ausstellungen großer Galerien wie Gagosian auf.
Dazu kommen Installationen mit echten Möbeln, Löchern im Boden, absurden Materialien – immer irgendwo zwischen Slapstick und Existenzkrise. Für die einen: Meisterwerke. Für die anderen: "Das kann doch wirklich jedes Kind". Genau diese Reibung erzeugt den Hype.
Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert
Fischer ist längst kein Geheimtipp mehr, sondern ein Künstler mit globalem Markt-Status. Auktionshäuser wie Christie's und Sotheby's haben seine Werke immer wieder als Highlight-Lots in ihren Evening Sales platziert.
Laut öffentlichen Auktionsdaten (u.a. Christie's / Artnet) zählt besonders ein Werk zu den Mega-Deals:
- „Untitled (Lamp/Bear)” – diese monumentale Bären-Skulptur erzielte bei einer Auktion in New York einen Rekordpreis im deutlich zweistelligen Millionenbereich in US-Dollar. Sie gehört damit zu den teuersten Werken eines lebenden Schweizer Künstlers überhaupt.
Auch andere Skulpturen und Installationen von Fischer wurden bei internationalen Auktionen für hohe sechs- bis siebenstellige Beträge gehandelt. Das bringt ihn klar in die Kategorie: Blue-Chip, also Künstler, deren Werke auf dem Sekundärmarkt stabil und international gefragt sind.
Value-Check für dich:
- Sein Markt wird von Top-Galerien wie Gagosian gestützt – das ist die Elite-Liga.
- Große Skulpturen und ikonische Werke sind vielfach in Museumsausstellungen und Sammlungen präsent – wichtig für langfristigen Wert.
- Gleichzeitig kursieren Drucke, Editionen und kleinere Arbeiten, die als Einstieg für junge Sammler dienen können (wenn du Budget, Geduld und Beratung mitbringst).
Wichtig: Konkrete Preise für einzelne Werke schwanken je nach Edition, Größe, Medium und Provenienz – hier solltest du bei Interesse unbedingt mit Galerie oder Berater sprechen und die neuesten Auktionsresultate checken.
Wer ist Urs Fischer überhaupt?
Fischer wurde in der Schweiz geboren und hat sich von dort aus in die internationale Kunstwelt katapultiert. Nach Stationen in Europa zog er nach New York – exakt dorthin, wo der globale Kunstmarkt pulsiert.
Karriere-Milestones (aus heutiger Sicht):
- Durchbruch mit radikalen Installationen, bei denen Wände, Böden und Alltagsobjekte zerstört, durchlöchert oder neu zusammengesetzt wurden.
- Einzug in die Programme der größten Galerien der Welt, darunter Gagosian – ein sicheres Zeichen für Top-Liga-Status.
- Internationale Ausstellungen in wichtigen Museen, Biennalen und Institutionen, was ihn vom "Nischen-Star" zum festen Namen der Gegenwartskunst gemacht hat.
Sein Ruf: der Künstler, der die Schwerkraft des guten Geschmacks aushebelt und trotzdem im feinsten White-Cube landet.
Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen
Du willst die Werke nicht nur im Insta-Feed sehen, sondern live davor stehen?
Stand jetzt gilt:
- Galerie-Check: Auf der Seite von Gagosian findest du aktuelle Infos zu Ausstellungen, verfügbaren Werken und Projekten. Das ist deine erste Adresse, wenn du ernsthaft sammeln willst – oder einfach wissen möchtest, wo gerade etwas läuft.
- Artist-Infos: Zusätzliche Hintergründe, Projekte und manchmal auch Hinweise auf Shows findest du über die offizielle Künstlerkommunikation unter {MANUFACTURER_URL}.
Aktuell werden auf den großen, frei zugänglichen Info-Seiten keine konkret datierten neuen Ausstellungen veröffentlicht, die eindeutig und verlässlich für Besucher planbar wären. Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die wir hier mit Ort und Zeitraum sicher nennen könnten.
Tipp: Wenn du eine Reise nach New York, Los Angeles, London, Paris oder Basel planst, lohnt sich ein Blick kurz davor auf:
- die Website von Gagosian (Rubrik Exhibitions)
- die Social-Media-Feeds großer Museen und Kunsthallen
- die Suchfunktion der großen Kunstmagazine und Auktionshäuser
Dort tauchen Fischer-Shows meist mit etwas Vorlauf auf – perfekt, um spontan ein Must-See ins Reiseprogramm zu packen.
Fazit: Hype gerechtfertigt?
Urs Fischer ist nichts für Leute, die nur hübsche Bilder über dem Sofa wollen. Seine Kunst ist sperrig, laut, ironisch und oft gnadenlos direkt. Schmelzende Körper, zerstückelte Objekte, kindlich wirkende Klump-Skulpturen – das ist eher Pop-Albtraum als Wellness-Ästhetik.
Aber genau darum lieben ihn Sammler, Kuratorinnen und das Netz. Seine Werke haben hohen Wiedererkennungswert, sind perfekt für Fotos und Videos und gleichzeitig tief genug, um in Museumskatalogen zu landen. Und der Markt? Klar im Blue-Chip-Modus unterwegs, mit Rekordpreisen im Millionenbereich.
Für dich heißt das:
- Als Besucher: Unbedingt mitnehmen, wenn du die Chance auf eine Ausstellung hast – Must-See, weil du diese Mischung aus Trash und Tiefgang live fühlen musst.
- Als Social-Media-User: Bestes Futter für Stories, Reels und TikToks – seine Werke sind der Inbegriff von Viraler Hit-Potenzial.
- Als angehender Sammler: Ohne Beratung und solides Budget wird es sportlich – aber wenn du in diese Liga willst, ist Fischer ein Name, den du auf dem Zettel haben musst.
Am Ende bleibt die Frage, die bei ihm immer mitschwingt: Ist das genial oder kann das weg? Die Antwort des Marktes ist klar: Es bleibt – und es bleibt teuer.


