Wahnsinn um Simon Starling: Warum dieser Turner-Preisträger jetzt wieder überall auftaucht
02.02.2026 - 07:15:22Alle reden über Kunst, die knallt – aber du stehst eher auf leise Mindblows? Dann solltest du dir Simon Starling ganz fett auf die Watchlist setzen. Kein greller Instagram-Maler, sondern ein Künstler, der mit Konzept, Storytelling und absurden Material-Experimenten dein Gehirn einmal komplett durchschüttelt.
Starlings Werke sehen oft unscheinbar aus – ein Boot, ein Auto, ein paar Lampen. Aber dahinter steckt jedes Mal eine so wilde Geschichte aus Technik, Politik, Klima und Kunstgeschichte, dass du dich fragst: Wie kommt man bitte auf sowas?
Und genau deswegen taucht sein Name gerade wieder auffällig oft in Museumsshows, Essays und Sammler-Talks auf. Kein klassischer Millionen-Hammer an jeder Auktion, aber definitiv ein Must-See für alle, die Kunst als Deep Dive lieben – und als langfristiges Investment checken wollen.
Das Netz staunt: Simon Starling auf TikTok & Co.
Starlings Kunst ist weniger "bunt und laut" und mehr "warte, ich muss das kurz googeln". Boote, die aus Gartenhütten gebaut werden. Autos, die in Sterne verwandelt werden. Fotografien, die eigentlich über Chemie, Kolonialismus und Umwelt reden – Slow-Burn-Kunst, die sich perfekt für Erklär-Tok und "Did you know?"-Reels eignet.
Auf Social Media liebe die Community vor allem Clips, in denen man seine Installationen im Aufbau oder in Bewegung sieht: ein Boot, das wirklich fährt; ein umgebautes Auto, das in einem dunklen Raum nur noch Lichtspuren hinterlässt. Kommentare schwanken zwischen "Meisterwerk" und "Das ist mir zu verkopft" – aber genau das macht den Reiz aus: Keiner bleibt neutral.
Willst du die Kunstwerke in Action sehen? Hier geht's zum Hype:
Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen
Wenn du bei Simon Starling mitreden willst, brauchst du ein paar Signature-Werke auf dem Schirm. Drei Projekte, die immer wieder genannt werden:
- "Shedboatshed (Mobile Architecture No. 2)"
Dieses Werk ist sein absoluter Legenden-Status-Moment – damit hat er den Turner-Preis gewonnen. Starling hat in der Schweiz eine alte Hütte abgebaut, sie zu einem Boot umgebaut, ist damit den Rhein heruntergefahren, hat sie wieder in eine Hütte zurückverwandelt – und genau diese rückgebaute Hütte steht dann als Kunst im Museum. Thema: Transformation, Ressourcen, Mobilität. Sieht schlicht aus, ist aber eines der ikonischsten Konzeptwerke der 2000er. - "Autoxylopyrocycloboros"
Allein der Titel ist schon Meme-Material. Starling und ein Partner fahren mit einem alten Boot über einen See – und heizen den Dampfmotor, indem sie Stück für Stück das eigene Boot verbrennen. Am Ende? Geht das Boot unter. Das Ganze existiert heute als Fotoserie und Erzählung. Ein bitterböses Bild für Selbstzerstörung, Ressourcenwahnsinn und Klimakrise. Perfekter Stoff für dramatische Climate-Toks. - "Project for a Masquerade (Hiroshima)"
Hier mischt Starling britische Skulpturgeschichte mit japanischem N?-Theater, Atombomben-Geschichte und Kaltem Krieg. Masken, Rollenwechsel, Identität und Macht – alles in einem komplexen Setting. Kein simpel "Instagrammable"-Werk, aber ein Intellektuellen-Liebling, der in jedem Museumstext auftaucht, wenn es um ihn geht.
Sein Stil? Konzeptuell, minimal, technisch präzise. Oft industriale Materialien, cleane Präsentation, aber mit einer Story, die weit über den White Cube hinausgeht: Industrie, Kolonialismus, Klima, Migration, Technik – alles rein in die Werke.
Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert
Bei den Auktionshäusern ist Simon Starling kein Hype-Newcomer, sondern eher ein stabiler Konzeptstar. Seine höchsten erzielten Preise liegen – je nach Werktyp – im oberen fünfstelligen bis niedrigen sechsstelligen Bereich. Besonders begehrt sind komplette Installationen oder ikonische Fotoprojekte, die mit seinen berühmtesten Performances verknüpft sind.
Konkrete Zahlen schwanken je nach Quelle und Auktion, aber: Seine Top-Lots bei internationalen Häusern wie Christie's oder Sotheby's bewegen sich deutlich über dem, was typische Emerging Artists erreichen. Trotzdem ist er noch nicht im Bereich der ultimativen Blue-Chip-Millionen-Hämmer, die ständig Rekorde brechen. Eher: Insider-Tipp für Sammler:innen, die Konzeptkunst ernst nehmen.
Für dich heißt das: Wer auf schnelle Flips und virale Leinwandkunst aus ist, ist hier falsch. Wer aber ein Portfolio aufbauen will, das in Museums- und Kunstgeschichte verankert ist, findet in Starling eine spannende, bereits etablierte, aber noch nicht völlig überhypte Position.
Ein kurzer Blick auf seine Story zeigt, warum der Markt ihn respektiert:
- Geboren in den 1960ern in Großbritannien, ausgebildet an renommierten Kunstschulen, tief verankert in der europäischen Konzeptkunst.
- Turner Prize Gewinner – einer der wichtigsten Kunstpreise der Welt. Das ist für Lebenslauf und Marktwert pures Gold.
- Regelmäßige Teilnahmen an großen Biennalen und Ausstellungen, von Europa bis Asien – das sorgt für internationale Sichtbarkeit und institutionellen Rückhalt.
Fazit Markt: Kein Spekulations-Token, sondern Langstreckenläufer. Wer hier einsteigt, setzt auf Reputation, nicht auf Casino.
Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen
Achtung Reality-Check: Ausstellungen von Simon Starling hängen nicht an jeder Ecke – aber wenn sie kommen, dann meist in großen Häusern oder wichtigen Galerien.
Aktuell verfügbare, ganz konkrete künftige Ausstellungsdaten sind online nur begrenzt transparent einsehbar. Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die klar und öffentlich mit Datum angekündigt sind, die wir verlässlich nennen könnten, ohne zu spekulieren.
Was du aber tun solltest:
- Check die The Modern Institute, seine langjährige Galerie in Glasgow:
https://www.themoderninstitute.com/artists/simon-starling
Hier findest du aktuelle und frühere Ausstellungen, Werkansichten und teilweise Hinweise, wenn neue Shows anrollen. - Schau regelmäßig auf der offiziellen Künstlerseite vorbei:
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Dort tauchen häufig Hinweise auf Museumsausstellungen, Projekte und Kollaborationen auf – perfekt, um früh zu wissen, wann wieder ein Must-See im Kalender steht. - Halte Ausschau in Programmvorschauen großer Häuser in Europa und darüber hinaus. Starling wird gerne in Themenausstellungen zu Klima, Technik, Kolonialgeschichte oder Skulptur heute eingeladen.
Pro-Tipp: Viele seiner Installationen wurden über die Jahre in verschiedenen Städten neu installiert oder angepasst. Also selbst wenn du eines seiner Werke schon mal irgendwo gesehen hast – es kann gut sein, dass es an anderer Stelle wieder völlig anders wirkt.
Fazit: Hype gerechtfertigt?
Wenn du auf Kunst wartest, die durch krasse Farben und große Logos sofort in deinem Feed explodiert, ist Simon Starling vielleicht nicht dein erster Swipe. Seine Werke sind eher wie ein Rabbit Hole: je tiefer du reinspringst, desto spannender wird es.
Er bringt dir:
- Story-getriebene Kunst, die du deinen Friends erklären kannst – und damit richtig Eindruck machst.
- Institutionelle Power durch große Preise, Museumsshows und Biennalen.
- Sammler-Potenzial für Leute, die lieber auf inhaltliche Tiefe und langfristige Relevanz setzen als auf den schnellen Flip.
Ist das der nächste virale TikTok-Maler? Nein. Aber ein Leitname, wenn es um smarte, nachhaltige, politisch und ökologisch wache Kunst der letzten Jahrzehnte geht. Wenn du dein Kunstwissen aufs nächste Level bringen willst – und vielleicht dein Investment-Radar schärfen – führt an Simon Starling kaum ein Weg vorbei.
Also: Link speichern, Social Clips anschauen, Galerie-Page bookmarken – und beim nächsten Museumstrip gezielt im Programm suchen. Die Chance ist groß, dass du irgendwann vor einem seiner Boote, Masken oder Maschinen stehst und dir denkst: Okay, das ist viel schlauer, als es aussieht.


