Wahnsinn, Starling

Wahnsinn um Simon Starling: Warum diese Kunst zwischen Labor und Luxusobjekt pendelt

25.01.2026 - 12:48:54

Fahrrad wird Boot, Küche wird Kunst, Fotos werden Gold: Simon Starling sprengt alle Regeln – und Sammler zahlen sechsstellig. Genialer Science-Nerd oder Kunst-Hype, der kurz vorm Millionen-Hammer steht?

Alle reden über Konzeptkunst – aber kaum jemand macht sie so wild, filmreif und sammelbar wie Simon Starling.

Hier werden Fahrräder zu Booten, Industrieküchen zu Museumspieces und alte Fotos zu goldenen Schatzkammern.

Die Frage ist: Ist das genialer Mindfuck – oder kann das weg?

Das Netz staunt: Simon Starling auf TikTok & Co.

Auf den ersten Blick wirkt Starlings Kunst oft unspektakulär: ein Fahrrad, eine Bar, eine Labor-Installation.

Aber genau das macht sie so social-media-tauglich: Du brauchst die Story dahinter – und dann macht es Klick.

Ein scheinbar normales Objekt, ein Twist in der Geschichte, und plötzlich siehst du nur noch Screenshots, Reaction-Videos und Kommentarspalten voll mit: "Wie bitte, das soll Kunst sein?!"

Typische Reaktionen online: von "Bro, das ist 4D-Schach" bis "Mein Physiklehrer hätte das geliebt".

Starlings Arbeiten sind keine knallbunten Instagram-Wände, sondern eher intellektuelle Trapdoors – perfekt für Erklär-Reels, Kunst-Toks und Nerd-Threads.

Willst du die Kunstwerke in Action sehen? Hier geht's zum Hype:

Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen

Simon Starling (*geboren in Epsom, UK, lebt u. a. in Kopenhagen) ist seit Jahren ein fester Name im internationalen Museums-Game.

Er hat mit seinen experimentellen, oft laborhaften Setups sogar den Turner Prize geholt – also die Champions League für Gegenwartskunst.

Hier sind drei Werke, die du kennen musst, wenn du beim nächsten Art-Talk mitreden willst:

  • "Shedboatshed (Mobile Architecture No. 2)"
    Dieses Werk ist Legende: Starling hat einen Schuppen am Rhein abgebaut, daraus ein Boot gebaut, den Fluss hinuntergepaddelt – und das Ganze anschließend wieder zurück in einen Schuppen verwandelt.
    Das Ergebnis: Ein komplett verwandeltes Objekt, das von Reise, Energie, Recycling und Verwandlung erzählt.
    Viele finden: "Das ist pure Poesie mit Säge und Schraubenzieher" – andere sagen: "Ernsthaft, dafür gibt's Preise?"
  • "Autoxylopyrocycloboros"
    Ein Bild wie aus einem verschwundenen Film: Starling und ein Partner auf einem Holzboot, das sie nach und nach mit eigenem Material füttern und verbrennen, bis es am Ende untergeht.
    Ein absurdes, fast slapstickhaftes Bild für Selbstzerstörung, Ressourcenverschwendung und Klimakrise – und super ikonisch auf Fotos.
    Das Werk existiert heute v. a. als Fotoserie und Story – perfekt für Slideshows "Von 0 bis Untergang in 10 Bildern".
  • "Installation mit Güterwagen, Labor-Setups & Material-Experimente" (z. B. Arbeiten wie "Project for a Masquerade" oder die großen Technik-Installationen)
    Starling liebt es, versteckte Geschichten von Objekten offenzulegen: Woher kommt ein Material, welche Politik, welche Kolonialgeschichte steckt dahinter?
    In seinen Installationen verknüpft er Film, Skulptur, Zeichnung und Archiv – das fühlt sich an wie ein Escape Room für Geschichts- und Techniknerds.
    Je länger du schaust, desto mehr Layer tauchen auf – perfekter Stoff für lange Kommentar-Threads und Detail-Reels.

Skandale im klassischen Sinne? Keine großen Dramen, keine zerstörten Kunstwerke vor laufender Kamera.

Die eigentliche Aufregung liegt bei Starling in den Mindgames: Darf Kunst so technisch sein? So verkopft? So unspektakulär und trotzdem so teuer?

Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert

Wichtig: Die folgenden Infos beruhen auf einer aktuellen Web-Recherche in Auktionsdatenbanken und Medien, können sich aber jederzeit ändern.

Simon Starling ist kein TikTok-Newcomer, sondern längst ein etablierter Name mit Museums-Back-up und strammen Sekundärmarkt-Preisen.

In den großen Auktionshäusern tauchen regelmäßig seine Fotoarbeiten, Installations-Fragmente und Objekte auf.

  • Höchstpreise: Laut gängigen Auktionsdaten (z. B. Christie's / Sotheby's / Artnet-Berichten) liegt sein oberes Preis-Level im Bereich von hohen fünfstelligen bis niedrigen sechsstelligen Euro-/Dollar-Beträgen für wichtige Arbeiten.
    Konkrete Rekordnennungen schwanken je nach Quelle; klar ist aber: Wir reden nicht mehr über Schnäppchen-Kunst, sondern über ernsthafte Investment-Range.
  • Editionen & Fotos: Fotografische Arbeiten und Editionen von ikonischen Projekten (z. B. zu "Autoxylopyrocycloboros") sind für mittlere bis höhere fünfstellige Beträge gehandelt worden – je nach Größe, Edition und Provenienz.
  • Großinstallationen: Komplexe Installationen, Museums-Formate oder historisch wichtige Projekte landen eher im kurz-vor-Millionen-Hammer-Feld, sobald sie mit starke Ausstellungshistorie und Top-Galerie-Support auftreten – auch wenn öffentlich kaum konkrete Summen kommuniziert werden.

Was klar ist: Starling ist kein "Billig-Geheimtipp" mehr, sondern eher Low-Key-Blue-Chip – besonders, weil er von renommierten Galerien wie The Modern Institute vertreten wird und in wichtigen Museen hängt.

Historisch gesehen hat er sich den Status hart erarbeitet:

  • Ausbildung: Studium an renommierten Kunsthochschulen in England, dann schneller Einstieg in die internationale Szene.
  • Turner Prize: Mit dem Gewinn dieses Preises ist er endgültig in die Champions League der Gegenwartskunst aufgestiegen.
  • Biennalen & Museen: Beteiligungen an großen Ausstellungen, Biennalen und Solo-Shows in wichtigen Institutionen haben ihn vom "Nerd-Insider" zum festen Kanon-Namen gemacht.

Für Sammlerinnen und Sammler bedeutet das: Das Preisniveau ist schon oben – aber das Risiko, dass der Name komplett verschwindet, ist im Vergleich zu Hype-Newcomern deutlich geringer.

Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen

Wer Simon Starling nur über Fotos kennt, verpasst den besten Teil: Die Raumerfahrung.

Seine Arbeiten funktionieren wie kleine Paralleluniversen – Boote, die Geschichten erzählen, Projektionen, die Historie umdrehen, Objekte, die sich selbst hinterfragen.

Darum lohnt sich der reale Besuch:

  • Aktuelle Ausstellungen: Bei der Recherche in Museumskalendern und Galerie-Programmen wurden keine klar kommunizierten neuen Großshows mit fixen Terminen gefunden. Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die verbindlich öffentlich angekündigt sind.
  • Galerie-Check: Schau bei seiner Galerie vorbei, um zu sehen, was gerade im Programm ist oder kurzfristig kommt:
    https://www.themoderninstitute.com/artists/simon-starling
  • Offizielle Infos: Aktuelle Projekte, vergangene Ausstellungen und Werk-Übersichten findest du üblicherweise über die offizielle Künstlerseite oder seine Galerievertretungen. Nutze dazu am besten die Linkstruktur über die Galerie oder gängige Suchmaschinen.

Wenn du wirklich tief eintauchen willst, lohnt es sich, die Ausstellungshistorie der letzten Jahre durchzugehen – viele Museen stellen Online-Dokus, Katalog-PDFs oder Videorundgänge zur Verfügung.

Fazit: Hype gerechtfertigt?

Simon Starling ist nichts für schnelle "Sieht-schön-aus"-Posts.

Seine Kunst ist eher wie ein Rabbit Hole: Du siehst ein Objekt – und landest plötzlich in Geschichten über Energie, Geschichte, Politik, Klima, Industrie.

Für die TikTok-Generation bedeutet das: perfekter Stoff für Deep-Dives, nerdige Erklärclips und "POV: Du checkst gerade, was ein Schuppen-Boot mit dir macht"-Content.

Investmentsicht: kein frischer Flipper-Name, sondern ein langfristig etablierter Konzeptkünstler mit stabiler Museumskarriere und soliden Auktionsergebnissen.

Fazit in einem Satz: Wenn du auf clevere, erzählerische Kunst stehst, die aussieht wie ein physisches Meme über unsere Welt – dann ist Simon Starling ein absolutes Must-See.

Und wenn du das nächste Mal ein scheinbar normales Objekt siehst, denk dran: Vielleicht fehlt nur ein Simon-Starling-Twist, damit daraus ein viraler Hit – oder ein sechsstelliger Kunstdeal – wird.

@ ad-hoc-news.de