Wahnsinn um Marina Abramovi?: Warum diese Performance-Ikone plötzlich wieder überall ist
24.01.2026 - 14:52:16Alle reden wieder über Marina Abramovi? – und du fragst dich: Kunst-Genie oder einfach nur krass? Die Frau, die ihren Körper seit Jahrzehnten zur Bühne macht, ist zurück im Gespräch: große Museums-Shows, krasse Reenactments ihrer legendären Aktionen, ständig Clips auf TikTok. Zeit, deine Abramovi?-Basics aufzufrischen – inklusive Markt-Check & Ausstellungs-Guide.
Das Netz staunt: Marina Abramovi? auf TikTok & Co.
Marina Abramovi? ist die Queen der Performance-Kunst – und genau deshalb ein Social-Media-Geschenk. Lange rote Kleider, starre Blicke, Körper am Limit, Tränen, Schweiß, totale Stille. Das ist nicht einfach nur Kunst, das ist Content mit Schockfaktor.
Clips von ihren legendären Aktionen wie „The Artist Is Present“ tauchen immer wieder in Feeds auf: Leute sitzen ihr gegenüber, fangen an zu weinen, brechen innerlich zusammen – und das Netz diskutiert: „Fake oder echte Emotion?“
Genau das macht ihren Style so viral:
- Brutal ehrlich: Schmerz, Angst, Intimität – alles ungefiltert vor Publikum.
- Minimalistisch, aber extrem intensiv: Kaum Requisiten, dafür maximale Emotion.
- Ultra-memefähig: Ihr starrer Blick, ihr ikonischer Zopf, ihre rote Robe – sofort wiedererkennbar.
Willst du die Kunstwerke in Action sehen? Hier geht's zum Hype:
Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen
Wenn du bei Marina Abramovi? mitreden willst, brauchst du ein paar Key-Performances
- „Rhythm 0“ (1970er):
Sie stellt sich sechs Stunden lang passiv vor das Publikum. Auf einem Tisch: 72 Objekte – von Feder bis Pistole. Das Publikum darf mit ihr machen, was es will. Die Stimmung kippt von Neugier zu Aggression, jemand hält ihr sogar eine geladene Waffe an den Kopf. Message: Wie weit gehen Menschen, wenn ihnen niemand stoppt? Heute ein Dauerbrenner im Netz, weil die Performance so krass in unsere Cancel- und Consent-Debatten reinfunkt. - „The Artist Is Present“ (MoMA):
Sie sitzt schweigend auf einem Stuhl, Besucher:innen setzen sich ihr gegenüber. Kein Wort, nur Blickkontakt. Viele brechen in Tränen aus. Die Bilder dieser Begegnungen sind zu ikonischen Memes - „Balkan Baroque“:
Abramovi? sitzt stundenlang auf einem Haufen blutiger Tierknochen und schrubbt sie sauber, während sie über Krieg, Gewalt und ihre Heimat auf dem Balkan reflektiert. Extrem, stinkend, körperlich kaum zu ertragen – im Museum und mental. Diese Arbeit ist ein Manifest gegen Krieg
Dazu kommen neuere Projekte mit VR, Oper, großen Museums-Retrospektiven und Reenactments ihrer Klassiker – oft mit jüngeren Performer:innen, was ihren Einfluss auf die nächste Generation zeigt.
Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert
Performance ist schwer zu verkaufen? Bei Marina Abramovi? längst Vergangenheit. Sie gilt heute als Blue-Chip-Künstlerin
Bei großen Auktionshäusern wie Christie'sSotheby'shohen sechs- bis siebenstelligen BereichMillionen-Hammereiner Million und darüber, je nach Werk, Edition und Provenienz.
Wichtig: Der Markt für Performance läuft über Editionen, Fotos, Videos, Partituren und Installations-Setups. Genau dort werden die Rekorde geschrieben. Sammler:innen sichern sich so quasi ein Stück Kunstgeschichte zum Aufbauen, Nachspielen oder Ausstellen.
Warum die Preise so hoch sind?
- Ikonen-Status: Abramovi? gilt als eine der wichtigsten Performance-Künstlerinnen weltweit.
- Museums-Präsenz: Große Institutionen kaufen und zeigen ihre Werke – das pusht den Markt.
- Kultur-Pop-Mix: Sie ist nicht nur in Fachkreisen ein Name, sondern popkulturell präsent – vom Mode-Shooting bis zur Musik-Kollaboration.
Heißt für dich: Wer Marina Abramovi? sammelt, spielt automatisch im Bereich „Kunst als Investment“
Ihr Weg dahin war alles andere als Mainstream:
- Aufgewachsen im ehemaligen Jugoslawien, früh konfrontiert mit politischer Strenge und religiöser Strenge – Themen, die sie später in ihrer Kunst zerschießt.
- Seit den 1970ern tests sie Schmerz, Gefahr, Erschöpfung am eigenen Körper – Rasierklingen, Feuer, Eis, Waffen, alles war schon Teil ihrer Arbeiten.
- Legendäre Duo-Performances mit ihrem Partner Ulay – die beiden wurden zum Rockstar-Paar der Performance-Szene.
- Später Solo-Superstar, große Retrospektiven, Preisregen, ein eigenes Institut für Performance-Kunst – und ein fest zementierter Platz in der Kunstgeschichte.
Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen
Marina Abramovi? ist regelmäßig in großen Museen und Galerien weltweit vertreten – von Retrospektiven bis zu thematischen Gruppenausstellungen. Viele Institutionen zeigen ihre ikonischen Foto- und Videoarbeiten oder inszenieren Reenactments ihrer berühmtesten Performances mit Performer:innen vor Ort.
Konkrete, offiziell bestätigte neue Ausstellungen über den aktuellsten Stand hinaus waren im Rahmen der Recherche nicht eindeutig terminiert. Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die zuverlässig und verbindlich neu angekündigt wurden.
Wenn du auf dem Laufenden bleiben willst, lohnt sich ein direkter Blick auf die offiziellen Seiten. Dort findest du aktuelle Infos zu laufenden oder kommenden Must-See-Ausstellungen, Projekten und Kooperationen:
- Offizielle Seite von Marina Abramovi? – Projekte & News
- Lisson Gallery – Ausstellungen & verfügbare Werke checken
Tipp für dich als Fan oder angehende Sammler:in:
- Newsletter der Galerie abonnieren – dort tauchen oft als Erstes Hinweise auf neue Shows und verfügbare Editionen auf.
- Social-Media-Kanäle der Museen beobachten – Reenactments und Performance-Tage werden gerne kurzfristig gehypt.
Fazit: Hype gerechtfertigt?
Marina Abramovi? ist nichts für zwischendurch. Ihre Kunst ist physisch, emotional, manchmal verstörend. Aber genau das macht sie so zeitgemäß in einer Welt, in der alles in Sekunden geswiped wird. Ihre Performances zwingen dich, hinzuschauen – ohne Filter, ohne Ablenkung.
Fürs Netz ist sie ein Geschenk: starke Bilder, große Emotionen, Storys voller Risiko und Drama. Für den Markt ist sie längst etablierte Blue-Chip-Performance-Legende mit entsprechenden Preisen. Und für dich? Ein Pflicht-Name, wenn du bei moderner Kunst, Kunst-Hype und Museums-Talks nicht nur nicken, sondern mitreden willst.
Bottom Line: Ja, der Hype ist gerechtfertigt. Ob du ihre Kunst liebst oder abstoßend findest – gleichgültig lässt sie dich nicht. Und genau das ist ihre größte Superkraft.


