Wahnsinn um Julie Mehretu: Warum diese abstrakten Bilder Millionen kosten
01.02.2026 - 14:30:05Alle reden über diese Kunst – ist das genial oder kann das weg?
Auf den ersten Blick: Chaos, Linien, Nebel, Farbstürme. Auf den zweiten Blick: einer der teuersten Namen im Kunstmarkt. Julie Mehretu macht genau diese Malerei, bei der dein Insta-Feed kurz stoppt – und Auktionshäuser komplett ausflippen.
Ihre Gemälde sehen aus wie der Google-Maps-Screenshot eines explodierenden Planeten: Architekturfragmente, Skizzen, Graffiti-Vibes, Rauchwolken. Und dafür zahlen Sammler Millionen-Beträge. Klingt wild? Ist es auch.
Das Netz staunt: Julie Mehretu auf TikTok & Co.
Mehretus Bilder sind pure Screen-Attention: riesige Formate, abstrakte Explosionen, die aussehen wie Zoom-ins in irgendein digitales Paralleluniversum. Perfekt für Reels, Room-Tours und „Rate den Preis“-TikToks.
Online wird sie gefeiert als Kunst-Hype für Architecture-Nerds und Abstraktions-Junkies. Andere kommentieren nur: „Das hat doch ein Kind gemalt“ – bis sie den Rekordpreis googeln und kurz still sind.
Willst du die Kunstwerke in Action sehen? Hier geht's zum Hype:
Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen
Wenn du beim nächsten Museumsbesuch nicht lost aussehen willst, merk dir diese Key-Works von Julie Mehretu:
- „Stadia II“ (2004)
Dieses Bild ist quasi ihr Superhit: ein gigantischer, abstrakter Stadium-Vibe, voller Fahnen, Kreise, Linien, als würde eine WM, eine Demo und ein Rave gleichzeitig passieren. Das Werk hängt in einer der wichtigsten US-Sammlungen und taucht ständig in Memes, Museumsvideos und Art-History-Reels auf. - „Mogamma“-Serie
Große Mehrteiler über Revolution, Stadt, Macht und Architektur. Inspiriert von Plätzen, an denen Geschichte geschrieben wurde. Linien wie Baupläne, dazu abstrakte Explosionen. Politisch aufgeladen, superkomplex, extrem Instagram-geeignet, wenn du auf urbane Dystopie-Optik stehst. - Die gigantischen Wandbilder
Mehretu hat mehrere Monumental-Werke für Institutionen und Unternehmen gemacht, darunter ein riesiges Mural für den neuen Hauptsitz einer US-Großbank. Da trafen sich Hochfinanz und Hochkultur – was natürlich Shitstorms ausgelöst hat. Genau diese Spannung macht sie so spannend: Politische Bildsprache, aber gesammelt von den Superreichen.
Ihr Stil ist immer wieder erkennbar: mehrschichtige Bilder, in denen Architekturzeichnungen, Karten, Skizzen, Graffiti und Nebel-Wolken übereinander liegen. Es wirkt wie ein Screenshot unserer überladenen Welt: News, Krisen, Datenströme – alles übereinander.
Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert
Jetzt wird es interessant für alle, die Kunst auch als Investment sehen.
Julie Mehretu zählt inzwischen klar zur Blue-Chip-Liga – also zu den Artists, deren Werke im oberen Auktionssegment gehandelt werden und in den wichtigsten Museen stehen.
Einige Highlights aus dem Markt:
- Auktionsrekord: In den letzten Jahren wurden ihre großen Leinwände im internationalen Auktionszirkus für Mehrfach-Millionenbeträge verkauft. Mehrere Werke haben die Marke von rund 5 bis 10 Millionen US-Dollar gekratzt oder überschritten – je nach Quelle und Auktionshaus.
- Stabiler Hype: Ihre Preise sind nicht nur einmal geplatzt und wieder abgefallen. Sammler, Museen und Galerien halten an ihr fest, was sie zu einer der sichersten Karten im zeitgenössischen Markt macht.
- Editionen & Drucke: Wer nicht im Millionen-Spiel mitmachen kann, findet teilweise noch Drucke und Editionen im vier- bis fünfstelligen Bereich – aber auch da ziehen die Preise an.
Wichtig: Exakte Summen ändern sich laufend – der Markt bewegt sich schnell, einzelne Auktionen treiben Rekorde hoch. Aber: Der Trend ist klar nach oben.
Und warum gerade sie?
- Biografie: Geboren in Äthiopien, aufgewachsen in den USA, ausgebildet an renommierten Kunstschulen. Ihre Arbeiten verhandeln Themen wie Migration, Globalisierung, Protest, Stadtleben und Machtstrukturen. Damit trifft sie genau den politischen und visuellen Nerv der Gegenwart.
- Institutioneller Support: Top-Museen weltweit haben ihre Werke in der Sammlung. Das ist für Investment-Fans das, was bei Aktien ein Blue-Chip-Rating wäre.
- Gallery Power: Sie wird von Schwergewichten wie Marian Goodman Gallery vertreten – ein klares Signal: Hier geht es nicht um Hype von gestern, sondern um Langzeit-Ikonen-Status.
Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen
Du willst nicht nur durch den Screen scrollen, sondern vor einer echten Mehretu stehen?
Die Künstlerin ist weltweit in großen Sammlungen vertreten, und ihre Werke tauchen immer wieder in Gruppen- und Einzelausstellungen auf. Viele Institutionen planen laufend neue Shows rund um Themen wie Abstraktion, Politik, Stadt – und dort ist sie fast schon Stammgast.
Achtung: Konkrete, offiziell bestätigte Ausstellungsdaten, die gerade erst veröffentlicht wurden, sind nicht immer öffentlich gebündelt abrufbar. Daher gilt aktuell:
Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die eindeutig und verifiziert für den direkten Besuch gelistet sind.
Aber: Wenn du Mehretu live sehen willst, lohnt sich ein Blick hierhin:
- Offizielles Gallery-Profil bei Marian Goodman – hier findest du Infos zu vergangenen und kommenden Ausstellungen, Messepräsenzen und verfügbaren Werken.
- Direkter Check beim Künstler-Kosmos – falls eine offizielle Künstlerseite existiert, tauchen dort oft News, Ausstellungen und Projekte zuerst auf.
Tipp: Viele Museen in Europa und den USA haben dauerhaft Mehretu-Werke in ihrer Sammlung. Check einfach die Online-Sammlungen der großen Player in deiner Stadt – oft kannst du dort sehen, ob gerade ein Werk hängt oder im Depot schlummert.
Fazit: Hype gerechtfertigt?
Also, was bleibt nach dem Deep Dive?
Julie Mehretu ist kein kurzfristiger Kunst-Hype, sondern eine der Schlüsselgestalten der Gegenwartskunst. Ihre Bilder sind wie visuelle Overload-Screenshots unserer Zeit: Migration, Proteste, Stadtleben, Datenströme – alles explosiv übereinandergeschichtet.
Für dich als Fan von visueller Wucht: Must-See. Für dich als angehende*r Sammler*in: definitiv eine Blue-Chip-Position, aber eher auf Big-Money-Level. Für TikTok & Insta: perfekte Vorlage für „Rate den Rekordpreis“-Clips und „Was soll das eigentlich bedeuten?“-Reactions.
Ob ein Kind das auch malen könnte? Vielleicht. Aber kein Kind verkauft es für Millionen, wird in Top-Museen gezeigt und schreibt Kunstgeschichte nebenbei um.
Wenn du also beim nächsten Museumstrip vor einem riesigen, explosiven Linien-Nebel stehst und irgendwo klein „Julie Mehretu“ auf dem Schild liest, weißt du jetzt: Hier hängt nicht nur ein Bild – hier hängt ein Millionen-Hammer.


