Wahnsinn, Hockney

Wahnsinn um David Hockney: Warum dieser Pop-Art-Opa gerade wieder Millionen-Hype auslöst

13.01.2026 - 10:56:25

Bunte Pools, iPad-Bilder und Rekordpreise: Warum David Hockney aktuell wieder als Must-See und Investment-Ikone durch die Kunstwelt gejagt wird – und ob sich der Hype für dich lohnt.

Alle reden über David Hockney – aber ist das genial oder kann das weg?

Ein über 80-jähriger Brite, der mit iPad-Bildern die Museen füllt, mit quietschbunten Pools den Markt dominiert und bei Auktionen zum Millionen-Hammer wird – klingt nach Meme, ist aber Realität.

Wenn du glaubst, Kunst älterer Herren sei staubig, dann warst du noch nicht mit Hockney im Raum. Seine Bilder knallen wie ein Filter – nur ohne Filter.

Das Netz staunt: David Hockney auf TikTok & Co.

Hockneys Welt ist ein Farbrausch: türkise Pools, pinke Häuser, flache Perspektiven, klare Linien. Es sieht aus wie ein perfekt kurateter Instagram-Feed – nur Jahrzehnte bevor Instagram überhaupt existierte.

Vor allem seine Pool-Gemälde und die knalligen Landschaften aus Yorkshire tauchen immer wieder in Reels, Edits und Room-Tour-Videos auf. Viele feiern den Look als "poster-perfect", andere fragen sich: "Seriously, dafür zahlen Leute Millionen?" – genau da beginnt der Kunst-Hype.

Willst du die Kunstwerke in Action sehen? Hier geht's zum Hype:

Auf Social Media wird Hockney aktuell oft als "chilliger Gegenpol" zu düsterem, edgy Content gelesen: sonnige Vibes, schwule Love-Storys, Pop-Farben. Zwischen Hauls, GRWM und Interior-Content tauchen seine Bilder als Cool-Girl-Wanddeko auf – egal ob als Originaldruck oder 9,99-Euro-Poster.

Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen

Wenn du bei Hockney mitreden willst, brauchst du ein paar Key Pieces, die immer wieder auftauchen – im Museum, im Feed, im Auktionssaal.

  • "Portrait of an Artist (Pool with Two Figures)"
    Das ist der Hockney-Superstar. Ein Mann im rosa Jacket guckt in einen türkisblauen Pool, in dem ein Schwimmer vorbeizieht. Dieses Bild ist so ikonisch, dass es gefühlt jede Doku, jede Hockney-Reportage und jeden Artikel bebildert. Es bündelt alles, was Hockney groß gemacht hat: kalifornischer Traum, queere Subtexte, ultra-cleaner Pop-Look. Dazu kommt: Es ist einer der teuersten Werke der Gegenwartskunst überhaupt.
  • "A Bigger Splash"
    Ein fast leeres Haus, ein Pool, ein perfekter Spritzer Wasser – und niemand zu sehen. Dieses Bild wirkt wie ein Standbild aus einem verschwundenen Film. Hockney war besessen davon, Bewegung statisch zu zeigen. Das Werk ist zum Meme geworden, zum Poster-Klassiker und zu einem der meistfotografierten Bilder in Museen. Minimaler Inhalt, maximaler Wiedererkennungswert.
  • Digitale iPad-Werke & "Bigger Trees"-Projekte
    Während viele seiner Generation digitale Kunst belächelt haben, ist Hockney komplett reingesprungen. Er malt mit dem Finger auf dem iPad, erstellt ganze Rauminstallationen aus Screens und riesigen Druckbahnen. Seine Serien mit bunten Bäumen und Landstraßen aus Yorkshire wirken wie ultra-satte Videospiel-Backgrounds. Kritiker lieben und hassen das gleichzeitig: Ist es visionär oder einfach ein sehr teures Wallpaper?

Skandale im klassischen Sinne? Hockney ist kein Schock-Performer, aber seine offene Queerness und seine Darstellung von schwulem Begehren in den 60ern und 70ern waren damals ziemlich radikal. Heute werden genau diese Werke als Kunstgeschichte mit Pride-Faktor gefeiert.

Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert

Auf dem Markt ist David Hockney längst im Blue-Chip-Olymp angekommen. Seine Werke sind nicht nur schön fürs Auge, sondern auch hardcore Investment-Asset.

Das wichtigste Signal: Sein Bild "Portrait of an Artist (Pool with Two Figures)" erzielte bei einer Auktion einen Rekordpreis im hohen zweistelligen Millionenbereich in US-Dollar und machte Hockney damals zeitweise zum teuersten lebenden Künstler. Damit stand er kurzfristig vor Namen wie Jeff Koons oder Gerhard Richter.

Auch andere Werke – vor allem großformatige Pools, Doppelporträts und Landschaften – liegen bei internationalen Auktionshäusern regelmäßig im mehrstelligen Millionenbereich. Für kleinere Arbeiten auf Papier, Fotocollagen oder spätere Drucke zahlen Sammler zwar deutlich weniger, aber wir reden immer noch über Summen, für die du mehrere Wohnungen kaufen könntest.

Heißt: Hockney ist klar Blue Chip. Sein Markt ist durch Museumspräsenz, lange Karriere, starke Galerievertretung und eine große internationale Fangemeinde abgesichert. Gleichzeitig berichten Marktbeobachter, dass Sammler mehr und mehr nach ungezeigten, frischen Motiven suchen – ikonische Pools sind rar und entsprechend teuer.

Historisch gesehen ist Hockneys Karriere fast ein Bilderbuch: Kunsthochschule in England, Erfolg in der Londoner Szene, dann der große Move nach Kalifornien. Dort entstehen die Pool-Bilder, die ihn international bekannt machen. Später folgen Experimente mit Polaroid-Fotocollagen, Bühnenbildern für Opern, großformatigen Landschaften und schließlich digitale Werke auf dem iPad. Er hat nie aufgehört, sein Medium neu zu definieren – ein Grund, warum Institutionen ihn immer wieder feiern.

Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen

Du willst Hockney nicht nur als Screenshot, sondern in echt sehen? Gute Idee – seine Farben wirken im Original oft viel kräftiger und die Bilder haben eine fast filmische Tiefe.

Aktuell keine konkreten Ausstellungen mit bestätigten Terminen bekannt, die sich eindeutig als Must-See-Blockbuster ankündigen lassen. Viele seiner Werke hängen jedoch dauerhaft oder regelmäßig in großen Museen wie der Tate in London oder renommierten Häusern in den USA und Europa, außerdem tauchen sie immer wieder in Wechselausstellungen auf.

Weil Showpläne sich schnell ändern können und Museen ihre Programme laufend updaten, solltest du direkt bei den offiziellen Quellen checken, was gerade läuft:

Viele Häuser bieten außerdem digitale Rundgänge, Talks und Video-Features an. Perfekt, wenn du nicht gleich ins nächste Land jetten willst, aber trotzdem Hockney-Feeling im Wohnzimmer brauchst.

Fazit: Hype gerechtfertigt?

Wenn du auf cleanen Pop-Look, knallige Farben und Cinematic-Vibes stehst, ist David Hockney für dich Pflichtprogramm. Seine Bilder sehen nicht nur auf dem Handy gut aus, sie tragen auch eine Menge Kunstgeschichte und Queer Culture in sich.

Als Investment ist Hockney längst in der Champions League: Rekordpreise, Museumsstatus, globale Nachfrage. Wer da ein Top-Werk will, spielt im High-End-Millionenbereich mit. Für alle anderen gibt es Drucke, Editionen und Poster – und natürlich den ganzen Online-Content.

Unterm Strich ist Hockney einer der wenigen Künstler, bei denen sich Hype, Meme-Potenzial und ernsthafte Kunst wirklich treffen. Du kannst seine Werke feiern, ohne das Auktionshaus zu verstehen – und du kannst sie analysieren, ohne den Spaß zu verlieren.

Also: Nächstes Mal, wenn ein Hockney-Bild in deinem Feed auftaucht – scroll nicht einfach weiter. Schau genauer hin. Hinter dem scheinbar simplen Pool steckt eine ganze Welt.

@ ad-hoc-news.de