Wahnsinn, Chris

Wahnsinn um Chris Ofili: Warum seine bunte Kunst jetzt wieder alle flashen soll

13.01.2026 - 13:21:50

Elefanten-Dung, Glitzer, Pop-Ikonen: Chris Ofili sprengt jede Kunst-Schublade. Kultfigur der 90er – und heute wieder Investment-Tipp? Hier erfährst du, ob sich der Hype für Augen und Konto lohnt.

Alle reden wieder über Chris Ofili – und du fragst dich: Kunst-Genie, Meme-Material oder einfach nur viel Glitzer?

Der britische Maler mit nigerianischen Wurzeln hat schon in den 90ern für Skandale gesorgt – mit Bildern, die auf Elefanten-Dung stehen und voll sind mit Glitzer, Rap-Referenzen und Religion. Jetzt rückt sein Werk wieder stärker in den Fokus der großen Galerien – und Sammler:innen schauen ganz genau hin.

Ist das der nächste große Kunst-Hype – oder schaust du dir das besser nur auf Insta an? Lass uns reinspringen.

Das Netz staunt: Chris Ofili auf TikTok & Co.

Ofilis Kunst sieht aus, als wäre sie für Social Media geboren – lange bevor es Social Media gab.

Bunte Flächen, dichte Muster, Glitzer, Heiligenbilder, Popstars, Sex, Religion, Rassismus – alles übereinander geschichtet. Die Bilder knallen wie ein überladener Feed: je länger du draufstarrst, desto mehr Details tauchen auf.

Besonders viral diskutiert wird immer wieder sein Umgang mit schwarzer Identität, christlicher Ikonografie und derben Popculture-Quotes. Zwischen Andacht und Blasphemie – perfekt für hitzige Kommentarspalten.

Willst du die Kunstwerke in Action sehen? Hier geht's zum Hype:

Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen

Wenn du bei Chris Ofili mitreden willst, brauchst du ein paar Key-Pieces im Kopf. Hier die wichtigsten:

  • The Holy Virgin Mary (1996)
    Das Bild, das ihn weltberühmt (und berüchtigt) gemacht hat. Eine schwarze Madonna mit goldenen Ornamenten, Porno-Magazin-Schnipseln und Elefanten-Dung – damals ein echter Skandal in New York, Politiker wollten die Ausstellung stoppen.
    Heute gilt das Werk als Ikone der 90er-Kunst und als Meilenstein für schwarze Repräsentation im Museum. Wenn du dir nur ein Ofili-Bild merken willst: dieses.
  • No Woman, No Cry (1998)
    Ein emotionales Porträt einer trauernden schwarzen Frau, inspiriert vom Mord an Stephen Lawrence in London. Unter jeder Träne verstecken sich kleine Bilder und Texte – ein Gemälde, das gleichzeitig Protest, Trauerarbeit und Popkultur ist.
    Das Werk brachte Ofili riesigen Respekt bei Kritik und Publikum – und zementierte seinen Ruf als Künstler, der schöne Bilder und zusammenbringt.
  • Trinidad-Dreamscapes (ab den 2000ern)
    Nachdem Ofili von London nach Trinidad gezogen ist, wurden seine Bilder ruhiger, aber nicht weniger intensiv. Dunkle, dichte Farbflächen, schimmernde Nachtlandschaften, mythische Figuren. Weniger Skandal, mehr Atmosphäre.
    Diese Werke tauchen regelmäßig in großen Museumsausstellungen und bei Blue-Chip-Galerien wie David Zwirner auf – und sind bei Sammler:innen extrem gefragt.

Dazu kommen noch riesige Wandarbeiten, dichte Collagen und Zeichnungen – aber die Mischung bleibt gleich: spirituell, sexy, politisch, maximal visuell.

Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert

Chris Ofili ist längst kein Geheimtipp mehr. Er gehört zur Generation der Young British Artists (YBAs), also in etwa die Crew um Damien Hirst & Co. – und wurde schon früh mit einem der wichtigsten Kunstpreise ausgezeichnet, dem Turner Prize.

Heißt: Sein Name ist auf dem Markt sauber verankert, die Nachfrage stabil, vor allem für große, ikonische Leinwände aus den 90ern und frühen 2000ern.

Bei internationalen Auktionen haben Ofili-Werke in den letzten Jahren mehrfach die Millionen-Hürde geknackt. Je nach Quelle und Auktionshaus werden für zentrale Gemälde inzwischen hohe sechs- bis siebenstellige Beträge aufgerufen, wenn sie aus wichtigen Serien stammen und in Top-Zustand sind.

Konkrete aktuelle Rekordpreise sind teils hinter Paywalls von Auktionsdatenbanken versteckt – aber klar ist: Ofili wird im Markt als Blue-Chip-Künstler gehandelt. Museen wie die Tate, das MoMA und andere große Häuser besitzen seine Arbeiten, was den Status zusätzlich absichert.

Für dich als potenzielle:n Käufer:in heißt das:

  • Originale Gemälde sind nur noch etwas für sehr große Budgets – und tauchen selten auf dem freien Markt auf.
  • Zeichnungen und Editionen können im unteren bis mittleren fünfstelligen Bereich starten, abhängig von Motiv, Größe und Edition.
  • Der Name Chris Ofili taucht regelmäßig in Art-Market-Reports als stabiler Player auf, also kein kurzfristiger Hype, sondern eher langfristiges Investment-Potenzial.

Wichtig: Die exakten Summen hängen stark von Werk, Auktionshaus und Zeitpunkt ab. Wenn du wirklich kaufen willst, solltest du aktuelle Marktberichte oder eine Galerie wie David Zwirner checken.

Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen

Die schlechte Nachricht zuerst: Ofili ist kein Künstler, der ständig in zehn Städten parallel hängt. Große Ausstellungen werden sorgfältig geplant und laufen meist in renommierten Häusern.

Was fixe, frei verfügbare Infos zu ganz neuen Shows angeht: Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die sich eindeutig aus öffentlich zugänglichen Quellen mit Datum und Ort belegen lassen, ohne in Spekulation abzurutschen.

Aber: Wenn du seine Kunst im Real Life sehen willst, hast du trotzdem Optionen:

  • Galerie-Programm checken
    Chris Ofili wird seit Jahren von der Top-Galerie David Zwirner vertreten. Dort findest du Infos zu vergangenen und kommenden Ausstellungen, Katalogen und verfügbaren Werken.
    Tipp: Newsletter abonnieren – so verpasst du keinen neuen Must-See-Showcase.
  • Offizielle Künstlerinfos
    Viele Hintergrundinfos, Werkfotos und manchmal auch News zu Ausstellungen findest du direkt über offizielle Kanäle des Künstlers oder seiner Vertreter. Nutze dafür {MANUFACTURER_URL} oder die Gallery-Seite.
    Gerade wenn du ernsthaft sammeln willst, führt an diesen Quellen kein Weg vorbei.
  • Museen & Sammlungen
    Werke von Ofili befinden sich in großen Museen und Privatsammlungen weltweit. Sammlungen wie die Tate in London oder US-Museen zeigen ihn regelmäßig im Wechsel mit anderen Künstler:innen in ihrer Dauerausstellung.
    Check die Websites der großen Häuser: Wenn sie eine Suchfunktion für Sammlungswerke haben, gib einfach "Chris Ofili" ein.

Für den schnellen Fix zwischendurch bleiben dir außerdem Online-Viewing-Rooms, Social Media und Video-Führungen – vor allem über die Galerie- und Museumskanäle.

Fazit: Hype gerechtfertigt?

Also, wie ordnest du Chris Ofili ein, wenn du nicht Kunstgeschichte studiert hast, sondern einfach wissen willst: Ist das was für mich?

  • Für dein Auge
    Wenn du auf opulente, bunte, detailverliebte Bilder stehst, die gleichzeitig schön und verstörend sind, ist Ofili goldrichtig. Seine Werke funktionieren extrem gut als Instagram-Motiv, aber haben inhaltlich viel mehr Tiefe, als ein schneller Swipe vermuten lässt.
  • Für dein Hirn
    Ofili verhandelt Themen wie Rassismus, Religion, Kolonialgeschichte, Black Identity – aber ohne dir mit Texttafeln den Kopf abzureißen. Du kannst seine Bilder einfach genießen oder dich bewusst reinvertiefen. Beides geht.
  • Für dein Investment
    Als Blue-Chip-Künstler mit Museumspräsenz, Turner-Preis im Rücken und stabilen Auktionsresultaten ist Ofili eher ein Langstreckenläufer als ein viraler Eintagsfliegen-Hype. Wenn du in dieser Liga mitspielen willst, brauchst du allerdings ernsthaft Budget – oder du startest über Editionen und Prints.

Unterm Strich: Ja, der Hype ist gerechtfertigt. Chris Ofili ist einer der wichtigsten Maler seiner Generation – ein Künstler, der Pop, Politik und Spiritualität in Bilder packt, die in deinem Kopf bleiben.

Ob du nur durch TikToks scrollst, im Museum davorstehst oder eine Arbeit sammelst: Ofili ist jemand, den du als Kunst- und Kulturfan auf dem Schirm haben solltest. Und falls du tiefer einsteigen willst – klick dich durch zu David Zwirner oder check {MANUFACTURER_URL} für den nächsten Schritt in Richtung Kunst-Hype und vielleicht sogar deinem eigenen kleinen Millionen-Hammer in der Zukunft.

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