Volkshochschulen, Kreativkurse

Volkshochschulen setzen auf Kreativkurse fürs Gehirn

26.01.2026 - 06:32:12

Volkshochschulen starten mit einem Schwerpunkt auf kreatives Lernen ins neue Semester, um die mentale Gesundheit zu fördern und die Neuroplastizität zu stärken.

Volkshochschulen starten mit einem Schwerpunkt auf geistige Fitness ins neue Semester. Ihre neuen Kurse sollen nicht nur Freude machen, sondern auch die kognitiven Fähigkeiten stärken. Von Malerei bis zu digitalem Design – die Angebote zielen darauf ab, das Gehirn bis ins hohe Alter flexibel zu halten.

Warum Kreativität das Denken trainiert

Die Wissenschaft bestätigt den Trend: Kreatives Lernen fördert die Neuroplastizität. Das ist die Fähigkeit des Gehirns, sich neu zu vernetzen. Dieser Prozess erhält Funktionen wie Gedächtnis und Konzentration. Studien zeigen, dass regelmäßige kreative Betätigung den mentalen Abbau verlangsamen kann. Verschiedene Hirnareale werden gleichzeitig gefordert – ein effektives Training.

Vom Töpfern bis zum Design Thinking

Das Kursangebot ist breit gefächert. Es reicht von klassischen Formaten wie Zeichnen und Schreiben bis zu modernen digitalen Workshops. Einige Volkshochschulen werben sogar direkt mit „Gehirnjogging“-Kursen.
* Die VHS Weinheim listet über 800 Kurse – von Sprachen bis zu Kreativworkshops.
* Die VHS Öhringen hat ihr Frühjahr-Sommer-Programm 2026 gerade online gestellt.

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Das Ziel aller Angebote ist klar: durch neue Impulse die mentale Fitness erhalten.

Der soziale Turbo fürs Gehirn

Der größte Vorteil der VHS-Kurse liegt oft neben dem Inhalt: im sozialen Miteinander. Der Austausch in der Gruppe stimuliert das Gehirn zusätzlich und wirkt der Isolation entgegen. Experten betonen, dass diese Kombination aus mentaler Herausforderung und sozialem Kontakt besonders wirksam ist. Sie kann sogar das Demenzrisiko senken.

Lebenslanges Lernen wird zur Volksaufgabe

Hinter dem Trend steckt der demografische Wandel. In einer alternden Gesellschaft wird die Prävention von Hirnerkrankungen immer wichtiger. Initiativen wie der „World Brain Day“ unterstreichen das. Volkshochschulen werden hier als leicht zugängliche und günstige Anbieter zur zentralen Anlaufstelle. Sie ermöglichen es allen, aktiv in die eigene Gehirngesundheit zu investieren.

Was kommt als Nächstes?

Die Zukunft der Gesundheitsbildung an Volkshochschulen wird digitaler und persönlicher. Online- und Hybridkurse machen die Teilnahme flexibler. Künftige Angebote könnten kreative Kurse mit Elementen der Stressbewältigung verbinden. Die Forschung, etwa am Salk Institute, das 2026 zum „Jahr der Gehirngesundheit“ erklärt hat, liefert stetig neue Erkenntnisse. So können die Programme weiter optimiert werden – für ein fittes Gehirn in jeder Lebensphase.

@ boerse-global.de