Vivo, OriginOS

Vivo OriginOS 6: Neuer Datenschutz-Standard für Android-Smartphones

12.01.2026 - 12:14:12

Vivo führt mit OriginOS 6 innovative Datenschutz-Features ein, darunter eine intelligente Zwischenablagen-Überwachung und die Möglichkeit, Apps mit leeren Daten zu versorgen. Das Update startet beim Vivo V40.

Vivo setzt mit seinem Android-16-Update neue Maßstäbe im Kampf gegen Datenklau durch Apps. Das erweiterte Rollout von OriginOS 6 bringt revolutionäre Privatsphäre-Funktionen wie eine intelligente Zwischenablagen-Überwachung und die Möglichkeit, Apps mit leeren Daten zu füttern. Diese Features könnten zum neuen Branchenstandard werden.

Intelligenter Schutz für die Zwischenablage

Das Herzstück des Updates ist das neue Clipboard Privacy Recognition. Dieses System erkennt automatisch sensible Inhalte in der Zwischenablage – etwa Passwörter, Bestätigungscodes oder Kontodaten. Versucht eine App, auf diese Daten zuzugreifen, analysiert das Betriebssystem die Anfrage. Bei nicht autorisierten Zugriffen oder sensiblen Inhalten blockiert es den Leseversuch oder liefert eine bereinigte Version der Daten.

Damit adressiert Vivo eine der größten Schwachstellen mobiler Betriebssysteme. Bislang konnten schadhafte Apps ungehindert die Zwischenablage auslesen und so Zugangsdaten abgreifen. Während Android 16 bereits einen geschützten Bereich (“Private Space”) eingeführt hat, geht Vivos Lösung einen Schritt weiter: Sie überwacht aktiv die Datenflüsse zwischen System und Drittanbieter-Apps.

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Leere Daten für fordernde Apps

Eine weitere Innovation ist die Blank Data Authorization. Diese Funktion erlaubt es Nutzern, Apps Berechtigungen zu erteilen – etwa für den Zugriff auf Kontakte oder Anruflisten –, während das System ihnen tatsächlich nur leere oder generische Daten liefert. So können Apps, die für ihre Grundfunktionen umfangreiche Rechte verlangen, keine echten Metadaten sammeln.

Sicherheitsexperten sehen darin einen wirksamen Schutz gegen Datenhändler und aggressive Werbe-SDKs, die oft Datenerfassungs-Skripte in legitime App-Funktionen einbetten. Zudem integriert das Update einen dedizierten Private Space – einen verschlüsselten, abgeschotteten Bereich für sensible Apps, Dateien und Fotos, der von der Hauptsystem-Suche isoliert bleibt.

Rollout gestartet – weitere Modelle folgen

Die stabile Version mit diesen Datenschutz-Features erreicht seit dem 10. Januar zunächst das Vivo V40. Das Update hat ein Volumen von rund 4,3 GB und ist derzeit in ausgewählten Regionen wie Indien verfügbar. Die V60- und X200-Serien erhielten die Funktionen bereits Ende 2025.

Laut Vivos Fahrplan sind die Datenschutz-Features fester Bestandteil aller OriginOS-6-Versionen. In den kommenden Wochen soll das Rollout auf die T-Serie und ältere X-Modelle ausgeweitet werden. Nutzer können das Update manuell unter Einstellungen > Systemupdates prüfen. Aufgrund des großen Dateiumfangs und tiefgreifender Systemänderungen empfiehlt Vivo eine Datensicherung vor der Installation.

Trendwende im App-Berechtigungsmanagement

Die Einführung der Blank Data Authorization markiert einen Paradigmenwechsel. Bisher waren Berechtigungen meist binär: erlauben oder verweigern. Vivos Ansatz folgt dem wachsenden Trend zur “Verschleierungs-Privatsphäre”. Das Ziel: Apps bleiben funktionsfähig, die gesammelten Daten sind jedoch wertlos.

“Der Schritt zur aktiven Datenverschleierung statt bloßer Zugriffsblockade ist eine entscheidende Evolution”, heißt es in Sicherheitsdokumentationen zur Android-16-Plattform. Dieser Update stellt OriginOS 6 in direkte Konkurrenz zu Datenschutz-Suiten anderer Android-Oberflächen wie Samsungs One UI oder Xiaomis HyperOS. Vivos spezifische Implementierung der Zwischenablagen-Klassifizierung scheint jedoch derzeit ein einzigartiges Verkaufsargument zu sein.

Mit Blick auf Android 17 später in diesem Jahr zeichnet sich ab: Datenschutzkontrollen entwickeln sich von reaktiven Berechtigungen hin zu proaktivem Datenmanagement. OriginOS 6 geht mit seiner aktuellen Version genau diesen Weg voraus. Die Features sollen in kommenden Punkt-Updates weiter verfeinert werden. Der globale Rollout für das Vivo V40 soll bis Ende Januar 2026 abgeschlossen sein.

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