Vitaminmangel, Körper

Vitaminmangel: Wenn der Körper um Hilfe ruft

25.01.2026 - 04:39:12

Ständige Müdigkeit oder brüchige Nägel sind oft Warnsignale für einen Nährstoffmangel. Trotz üppiger Lebensmittelversorgung in Deutschland leiden viele an einer Unterversorgung mit essenziellen Vitaminen und Mineralstoffen. Experten raten, diese subtilen Hinweise ernst zu nehmen.

Ein Mangel entwickelt sich meist schleichend. Die ersten Anzeichen sind oft unspezifisch und werden schnell dem Alltagsstress zugeschrieben. Dazu zählen:
* Anhaltende Erschöpfung und Konzentrationsstörungen
* Brüchige Nägel, Haarausfall und trockene Haut
* Eingerissene Mundwinkel und eine erhöhte Infektanfälligkeit

Hinter diesen Symptomen verbergen sich häufig konkrete Defizite. So deuten Blässe und Kurzatmigkeit auf Eisenmangel hin. Kribbeln in den Gliedern kann ein Zeichen für zu wenig Vitamin B12 sein. Wer ständig unter Muskelkrämpfen leidet, könnte einen Magnesiummangel haben.

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Wer ist besonders gefährdet?

Bestimmte Gruppen haben ein deutlich höheres Risiko für eine Unterversorgung. Dazu gehören Schwangere und Stillende, deren Bedarf an Folsäure und Eisen explodiert. Auch ältere Menschen sind häufig betroffen – ihre Mangelerscheinungen werden fälschlicherweise oft als reine Altersschwäche abgetan.

Die Hauptursachen liegen meist auf dem Teller: Eine einseitige Ernährung mit zu vielen verarbeiteten Lebensmitteln liefert zu wenig Mikronährstoffe. Aber auch spezielle Ernährungsformen wie der vegane Lebensstil erfordern sorgfältige Planung, um Defizite etwa bei Vitamin B12 zu vermeiden.

Vorsicht vor der Eigendiagnose

Experten warnen davor, Symptome selbst zu deuten und wahllos zu Nahrungsergänzungsmitteln zu greifen. Eine Überdosierung kann schädlich sein. Der richtige Weg führt zum Hausarzt.

Bei anhaltenden, unklaren Beschwerden bringt eine Blutuntersuchung Gewissheit. Sie zeigt exakt, welche Vitamine und Mineralstoffe fehlen, und ermöglicht so eine gezielte Behandlung. Die Faustregel lautet: Erst messen, dann handeln.

Die beste Vorsorge kommt aus der Küche

Langfristig schützt vor allem eine bewusste Ernährung vor Mängeln. Der Fokus sollte auf frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln liegen:
* Obst und Gemüse in allen Farben
* Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte
* Hochwertige Fette und ausreichend Proteine

Die Forschung betont zunehmend die Rolle eines gesunden Darms für die Nährstoffaufnahme. Zukunftskonzepte setzen auf personalisierte Ernährung – abgestimmt auf das individuelle Mikrobiom. Bis dahin gilt: Hören Sie auf die Signale Ihres Körpers und holen Sie im Zweifel professionellen Rat ein.

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