Vitamin K2: Der unterschätzte Schlüssel für Knochen und Herz
21.01.2026 - 01:12:12Vitamin K2 rückt als entscheidender Nährstoff für die Gesundheit in den Fokus. Aktuelle Erkenntnisse zeigen seine zentrale Rolle für stabile Knochen und gesunde Blutgefäße. Experten sehen in einer guten Versorgung einen Schlüssel zur Vorbeugung von Osteoporose und Arterienverkalkung.
Lange stand Vitamin K2 im Schatten seines Verwandten Vitamin K1, das vor allem für die Blutgerinnung bekannt ist. Doch das Blatt wendet sich. Die Forschung unterstreicht die eigenständige, lebenswichtige Funktion von K2. Es wirkt als intelligenter Dirigent im Kalziumstoffwechsel.
Seine Hauptaufgabe: Kalzium dorthin lenken, wo es gebraucht wird – und von dort fernhalten, wo es schadet.
So schützt Vitamin K2 Herz und Knochen
Das Vitamin aktiviert zwei Schlüsselproteine im Körper. Das erste ist Osteocalcin. Dieses Protein baut Kalzium in die Knochenmatrix ein und erhöht so die Dichte und Stabilität. Ohne ausreichend aktiviertes Osteocalcin steigt das Risiko für Osteoporose und Brüche.
Das zweite Protein heißt Matrix-GLA-Protein (MGP). Es wirkt wie ein Beschützer der Arterienwände und verhindert aktiv die Ablagerung von Kalzium. Kann MGP nicht arbeiten, drohen Gefäßverkalkung, steife Arterien und ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
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Das Dreamteam: Vitamin D braucht K2
Die Bedeutung von Vitamin D für die Knochen ist weithin bekannt. Es sorgt dafür, dass Kalzium aus dem Darm ins Blut aufgenommen wird. Doch was passiert dann? Hier übernimmt Vitamin K2.
Es stellt sicher, dass das vom Vitamin D bereitgestellte Kalzium auch korrekt verwendet wird. Eine hohe Vitamin-D-Zufuhr ohne K2 kann sogar problematisch sein. Der Körper produziert dann zwar die Transportproteine – kann sie aber ohne K2 nicht aktivieren. Die Folge: Das Kalzium lagert sich womöglich in den Gefäßen ab, statt in den Knochen.
Diese Wechselwirkung macht klar: Für eine wirksame Prävention müssen beide Vitamine gemeinsam betrachtet werden.
Woher bekommt man Vitamin K2?
Die Versorgung über die typische westliche Ernährung ist oft knapp. Während Vitamin K1 in grünem Blattgemüse steckt, findet sich K2 vor allem hier:
* Tierische Produkte: Eigelb, Butter, Käse und Innereien
* Fermentiertes: Das japanische Gericht Natto (fermentierte Sojabohnen) ist eine Spitzenquelle
Da diese Lebensmittel nicht jeden Tag auf dem Teller landen, kann eine Ergänzung sinnvoll sein. Experten empfehlen für Erwachsene oft 100 bis 200 Mikrogramm täglich. Besonders die Form MK-7 gilt als wirksam, weil der Körper sie gut aufnehmen und lange nutzen kann.
Ein neuer Blick auf die Prävention
Die wachsende Evidenz zu Vitamin K2 bedeutet einen Paradigmenwechsel. Jahrelang konzentrierte sich die Osteoporose-Vorbeugung fast ausschließlich auf Kalzium und Vitamin D. Die Rolle von K2 als entscheidender Verwertungsfaktor vervollständigt das Bild nun.
Langzeitstudien wie die Rotterdam-Studie zeigen: Eine hohe K2-Aufnahme kann das Risiko für schwere Arterienverkalkung und herzbedingte Sterblichkeit signifikant senken. Gesundheitsexperten fordern deshalb, den Vitamin-K2-Status in der Ernährungsberatung stärker zu berücksichtigen – besonders bei Risikopatienten.
Die Forschung zu diesem Nährstoff steht erst am Anfang. Künftige Studien werden die Empfehlungen verfeinern und mögliche Wirkungen auf andere Bereiche wie den Zuckerstoffwechsel untersuchen. Eins scheint klar: Vitamin K2 hat sein Schattendasein endgültig beendet.
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