Vitamin-D-Mangel: So kommen Sie gesund durch den Winter
31.01.2026 - 20:01:12Die dunklen Wintermonate erhöhen das Risiko für einen gefährlichen Vitamin-D-Mangel. Experten raten zu gezielter Vorsorge.
Warum die Wintersonne nicht ausreicht
Der Körper stellt Vitamin D mithilfe von UV-B-Strahlung selbst her. Von Oktober bis März ist der Sonnenstand in Deutschland jedoch zu flach. Die notwendige Strahlung erreicht die Haut nicht mehr in ausreichender Menge. Der Körper zehrt dann von seinen Speichern – sind die leer, droht ein Mangel.
Diese Symptome sollten Sie ernst nehmen
Ein Mangel äußert sich oft schleichend und unspezifisch. Typische Anzeichen sind:
* Anhaltende Müdigkeit und Abgeschlagenheit
* Erhöhte Infektanfälligkeit
* Stimmungsschwankungen
* Muskelschwäche oder Gliederschmerzen
Langfristig kann ein schwerer Mangel die Knochengesundheit gefährden und bei Erwachsenen das Osteoporose-Risiko erhöhen.
Drei Wege zur besseren Versorgung
Um gut durch den Winter zu kommen, empfehlen Experten eine Kombination aus drei Maßnahmen:
1. Jeden Sonnenstrahl nutzen: Gehen Sie auch bei bedecktem Himmel regelmäßig nach draußen.
2. Richtig essen: Bauen Sie fetten Seefisch (Lachs, Hering), Eigelb und Speisepilze in Ihren Speiseplan ein.
3. Supplemente erwägen: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) nennt für die Wintermonate einen Schätzwert von 20 Mikrogramm (800 I.E.) Vitamin D pro Tag.
Für wen ein Bluttest sinnvoll ist
Ein Bluttest beim Arzt gibt Sicherheit. Die Kosten übernehmen die Krankenkassen meist nur bei begründetem Verdacht. Besonders ratsam ist der Check für Risikogruppen:
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- Menschen über 65 Jahre
- Personen, die sich kaum im Freien aufhalten
- Menschen mit dunkler Hautfarbe oder vollständig bedeckter Haut
Fast 60 Prozent der Deutschen unterversorgt
Studien des Robert Koch-Instituts zeigen ein klares Problem: Fast 60 Prozent der Bundesbürger erreichen im Winter den optimalen Vitamin-D-Spiegel nicht. Das präventive Potenzial für die Gesundheit bleibt so ungenutzt.
Gleichzeitig warnen Experten vor einer unkontrollierten Einnahme hochdosierter Präparate. Eine Überdosierung kann zu einer Vitamin-D-Vergiftung mit Übelkeit und Nierenschäden führen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rät, die Tagesdosis von 20 µg nicht ohne ärztlichen Rat zu überschreiten.


