Village, Dritten

Village im Dritten bringt Hunderte neue Wohnungen auf den Markt

10.01.2026 - 20:33:12

Das Großprojekt 'Village im Dritten' startet die Vermietung und bringt hochpreisige, moderne Wohnungen in den dritten Bezirk. Das Angebot bremst den Preisanstieg, führt aber zu schärferem Wettbewerb.

In Wien-Landstraße kommen diese Woche Hunderte neue Mietwohnungen auf den Markt. Das Großprojekt “Village im Dritten” auf den Aspanggründen erreicht eine entscheidende Phase mit ersten Schlüsselübergängen. Für Wohnungssuchende im dritten Bezirk bedeutet das die erste spürbare Angebotsausweitung seit langem.

Großprojekt startet in die Vermietungsphase

Die Projektentwickler ARE und UBM Development bestätigen: Bedeutende Teilbereiche des Quartiers stehen kurz vor der Fertigstellung. Die ersten großen Wohnbauteile, darunter die “View Homes” und “Park Homes”, gehen nun in die Vermietung.

Insgesamt entstehen auf den ehemaligen Aspanggründen rund 2.000 Wohneinheiten. Ein zwei Hektar großer Park bildet das Herzstück des gemischten Quartiers aus Wohnen, Arbeiten und Grünraum. Diese Kombination treibt die Nachfrage laut Planern massiv an.

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Hohe Preise trotz größerem Angebot

Doch Entwarnung für den Geldbeutel? Kaum. Die neuen Einheiten im “Village im Dritten” und kleineren Projekten in Erdberg zielen auf das gehobene Segment. Die Mietpreise liegen stabil über dem Wiener Durchschnitt.

  • Preise: Über 20 Euro pro Quadratmeter, wie Analysen von ImmoScout24 bereits Ende 2025 zeigten.
  • Begründung: Hochwertige Ausstattung, nachhaltige Bauweise (oft DGNB-Gold) und moderne Energieversorgung durch Geothermie und Photovoltaik.

Die Zeiten günstiger Neubau-Erstbezüge in zentrumsnaher Lage scheinen vorerst vorbei. Immerhin: Das zusätzliche Volumen bremst den Preisauftrieb und verhindert weitere sprunghafte Anstiege.

Infrastruktur wächst mit

Parallel zu den Wohnungen entsteht die begleitende Infrastruktur. Im Quartier selbst nehmen rund 8.000 bis 10.000 Quadratmeter Gewerbefläche Gestalt an. Nahversorger, Gastronomie und Büros (“Docks”) sollen das “Stadt der kurzen Wege”-Konzept beleben.

Die exzellente Anbindung bleibt ein Top-Argument: die S-Bahn-Stammstrecke und die Nähe zum Hauptbahnhof sind nur einen Steinwurf entfernt. Auch kleinere Lückenbebauungen entlang der Landstraßer Hauptstraße tragen zur Diversifizierung des Angebots bei.

Stabilisierung auf hohem Niveau

Die Entwicklung in Landstraße spiegelt einen Wiener Trend wider. Nach einer Stabilisierung der Nachfrage auf hohem Niveau im Jahr 2025 folgt nun die Phase der Angebotsrealisierung. Viele der jetzt fertiggestellten Projekte wurden noch vor der Zinswende gestartet.

Der dritte Bezirk festigt damit seine Position als einer der dynamischsten Wohnbezirke Wiens. Mit den modernen, energieeffizienten Quartieren schließt er eine Lücke zum Angebot in den Außenbezirken – zugeschnitten auf urbane Fachkräfte und junge Familien.

Was kommt als nächstes? Während die ersten Mieter einziehen, laufen die Arbeiten an den finalen Abschnitten weiter. Die Gesamtfertigstellung des “Village im Dritten” ist für 2027 geplant, weitere Tranchen sollen noch 2026 folgen. Experten rechnen mit einem schärferen Wettbewerb um solvente Mieter. Das könnte mittelfristig zu stagnierenden Mieten oder attraktiveren Einzugskonditionen führen.

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