Videospiele, Gehirn

Videospiele stärken das Gehirn von Senioren

02.02.2026 - 19:57:12

Wissenschaftliche Studien belegen, dass gezieltes Gaming die kognitive Leistung älterer Menschen verbessern und sogar strukturelle Hirnveränderungen bewirken kann.

Videospiele werden für Senioren zum wirksamen Werkzeug gegen geistigen Abbau. Aktuelle Studien belegen, dass gezieltes Spielen die kognitive Fitness signifikant verbessern kann. Damit wandelt sich das Image des Gamings vom Jugendphänomen zum anerkannten Gehirntraining für die Generation 60 plus.

Die wissenschaftliche Basis dafür wird immer solider. Forscher der Universität Montreal fanden heraus: Ältere Probanden, die über Monate regelmäßig „Super Mario 64“ spielten, zeigten eine Zunahme der grauen Substanz im Hippocampus. Diese Hirnregion ist zentral für Gedächtnis und räumliche Orientierung – ihr Abbau wird mit Demenz in Verbindung gebracht.

Neuere Untersuchungen, etwa von der ETH Zürich, bestätigen den Trend. Ein zwölfwöchiges Spieltraining führte bei Teilnehmern mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen zu messbaren Verbesserungen. Die Forscher stellten sogar ein Wachstum in gedächtnisrelevanten Hirnarealen fest. Das deutet darauf hin: Gaming kann nicht nur Symptome lindern, sondern positive strukturelle Veränderungen im Gehirn bewirken.

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Welche Spiele trainieren was?

Nicht jedes Spiel hat den gleichen Effekt. Verschiedene Genres fordern unterschiedliche kognitive Fähigkeiten:
* Komplexe 3D-Spiele wie „Super Mario 3D World“ trainieren besonders den Hippocampus und verbessern das räumliche Gedächtnis.
* Strategiespiele schulen Planungsvermögen und komplexe Entscheidungsfindung unter Druck.
* Einfache Mobile Games auf Smartphone oder Tablet können Konzentration, Feinmotorik und Reaktionsgeschwindigkeit fördern.

Experten raten zu einer abwechslungsreichen „Spielediät“. Der Schlüssel liegt in der kontinuierlichen Herausforderung und dem Erlernen neuer Fähigkeiten.

Einfacher Einstieg und soziale Brücken

Die Zugänglichkeit treibt den Trend voran. Smartphones und Tablets mit intuitiver Touch-Bedienung bieten einen niedrigschwelligen Einstieg. Projekte wie der YouTube-Kanal „Senioren Zocken“ zeigen, wie viel Freude das digitale Spiel bereiten und Berührungsängste abbauen kann.

Doch Gaming bietet mehr als nur Gehirntraining. Es schafft soziale Teilhabe:
* Als Generationen-Brücke, wenn Großeltern mit ihren Enkeln gemeinsam spielen.
* Als Mittel gegen Vereinsamung durch Online-Multiplayer-Spiele, die Kontakt zu Freunden und Familie halten oder neue soziale Kreise öffnen.

Vom Zeitvertreib zur verschriebenen Therapie?

Die Anerkennung von Videospielen als Präventionswerkzeug markiert einen Paradigmenwechsel. Sie eröffnet eine neue, motivierende Dimension der Vorsorge neben klassischen Maßnahmen wie Bewegung und Ernährung. Besonders in der Demenzprävention gilt Gaming als vielversprechende, risikoarme Ergänzung.

Die Zukunft könnte personalisierte Trainingsprogramme bringen, die von Algorithmen dynamisch angepasst werden. Die Zusammenarbeit von Spieleentwicklern mit Neurologen wird zunehmen. Schon heute entdecken Entwickler die kaufkräftige Zielgruppe der „Silver Gamer“ und passen Spiele an deren Bedürfnisse an.

Langfristig ist denkbar, dass Ärzte spezifische Videospiele als Teil eines Therapieplans zur Erhaltung der geistigen Fitness verschreiben. Der Controller in der Hand würde so zum alltäglichen Werkzeug für ein gesundes, aktives Altern.

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