Verdi-Lahmlegung, Bau-

Ver.di-Lahmlegung trifft Bau- und Immobilienbranche hart

02.02.2026 - 08:52:12

Ein bundesweiter Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr führt zu massiven Störungen. Bauprojekte liegen brach und Immobilienbesichtigungen fallen aus, was hohe volkswirtschaftliche Kosten verursacht.

Ein bundesweiter Warnstreik im ÖPNV legt den Berufsverkehr lahm. Millionen Pendler sitzen fest. Besonders hart trifft es die Bauwirtschaft und den Immobilienmarkt, die von funktionierenden Logistikketten und persönlichen Terminen abhängen.

Baustellen stehen still, Personal fehlt

Auf unzähligen Baustellen blieben heute Morgen Arbeitsplätze leer. Viele Fachkräfte sind auf Bus und Bahn angewiesen. Die Folge: massive Verzögerungen im Bauablauf. Projektentwickler müssen die komplette Tagesplanung über den Haufen werfen.

Besonders in Innenstädten wird die Alternative zum ÖPNV zum Problem. Wenig Parkplätze und ein ohnehin erhöhtes Verkehrsaufkommen machen die Anfahrt mit dem Auto unattraktiv oder unmöglich. Experten warnen vor hohen volkswirtschaftlichen Kosten durch unterbrochene Lieferketten.

Immobilienmarkt: Besichtigungswelle bricht zusammen

Makler und Wohnungsgesellschaften erleben einen Tag des Stillstands. Terminkalender, die für Montag prall gefüllt waren, leeren sich. Potenzielle Mieter und Käufer kommen einfach nicht zu ihren Besichtigungen.

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Die allgemeine Verkehrslage verschärft das Problem. Wer doch mit dem Auto unterwegs ist, steckt in langen Staus fest. Selbst für diese Gruppe werden pünktliche Termine zur Glückssache. Für einen Markt, der stark vom persönlichen Kontakt lebt, ist das ein schwerer Schlag.

Was ver.di wirklich fordert

Hintergrund ist der Tarifkonflikt für rund 90.000 ÖPNV-Beschäftigte. Die Gewerkschaft ver.di will den Job attraktiver machen und dem Fachkräftemangel begegnen. Ihre zentralen Forderungen:
* Kürzere Wochenarbeitszeiten
* Längere Ruhezeiten zwischen Schichten
* Höhere Zuschläge

Analysten verweisen auf die hohen wirtschaftlichen Folgekosten solcher Streiks. Als europäische Logistikdrehscheibe ist Deutschland besonders anfällig für Störungen im Personen- und Güterverkehr.

Droht ein längerer Stillstand?

Der aktuelle Warnstreik soll 24 Stunden dauern. Die Verhandlungen gehen jedoch weiter. Eine schnelle Einigung ist nicht in Sicht. Ver.di hat bereits weitere, möglicherweise längere Arbeitsniederlegungen angedroht.

Für Bau- und Immobilienfirmen bedeutet das pure Unsicherheit. Sie müssen sich auf wiederholte Störungen einstellen und Notfallpläne schmieden. Die kommenden Tage werden zeigen, ob der Druck ausreicht, um eine Lösung am Verhandlungstisch zu erzwingen.

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