VenHub feiert Börsengang mit Plänen für autonome Supermärkte
04.02.2026 - 02:44:12Der US-Pionier für Roboter-Läden, VenHub, nutzt seinen Nasdaq-Start für eine massive Expansionsoffensive in Nordamerika. Das Unternehmen will seine führerlosen 24/7-Supermärkte nun bundesweit ausrollen.
New York – Ein symbolischer Glockenschlag markiert den Startschuss für eine neue Phase: VenHub Global, ein Vorreiter für autonome Supermärkte, hat heute mit der Eröffnungsglocke an der Nasdaq seinen Börsengang gefeiert. Der Listing-Day ist für das Las-Vegas-Unternehmen mehr als nur Ritual – er ist der Startpunkt für eine landesweite Expansion seiner vollautomatischen Smart Stores. Seit dem 30. Januar notiert die Aktie unter dem Kürzel „VHUB“.
„Dieser Moment krönt die Arbeit unserer frühen Investoren und unseres Teams“, sagte Gründer und CEO Shahan Ohanessian. Das Ziel sei nun nachhaltiges Wachstum und langfristiger Wert durch die Skalierung der autonomen Läden. Passend zur Feier präsentiert VenHub ein Modell seines Smart Stores im Technologie-Showcase der Nasdaq-Börse.
Die Technik hinter dem führerlosen Einkauf
Das Herzstück der Expansion ist eine proprietäre Roboter- und KI-Technologie. Die modularen Einheiten kommen komplett ohne Personal aus. Kunden wählen ihre Waren per App aus, ein Roboterarm im Inneren holt die Produkte und übergibt sie an einer Ausgabestelle. Der gesamte Prozess soll in unter 90 Sekunden abgeschlossen sein.
Passend zum Thema KI-Technologie in VenHubs Smart Stores: Seit August 2024 gelten in der EU neue Regeln, die Entwickler und Betreiber von KI‑Systemen verpflichten, Risiken zu dokumentieren und Systeme korrekt zu klassifizieren. Wer international expandiert – etwa nach Europa – muss Kennzeichnungspflichten, Dokumentationsanforderungen und Übergangsfristen kennen, sonst drohen Bußgelder. Der kostenlose Umsetzungsleitfaden erklärt praxisnah, welche Pflichten für autonome Retail‑Systeme gelten und wie Sie Compliance schnell umsetzen. Ideal für CTOs, Compliance-Verantwortliche und Produktingenieure, die VenHubs Technologie skalieren wollen. KI‑Verordnung: Kostenlosen Umsetzungsleitfaden herunterladen
Das Modell adressiert gleich mehrere Trends: den Wunsch nach schnellem, kontaktlosem Einkaufen rund um die Uhr sowie die Herausforderungen des Handels durch Fachkräftemangel und steigende Lohnkosten. Eine Echtzeit-Inventarverwaltung sorgt für stets aktuelle Bestände.
Bereits im Einsatz sind die Stores an stark frequentierten Orten in Südkalifornien – darunter der Los Angeles Union Station und das LAX Metro Transit Center. Diese Standorte dienen als Machbarkeitsnachweis für den Betrieb in hektischen Stadt- und Transitlagen.
Große Ambitionen und ein Amazon-Veteran am Steuer
Der Börsengang soll den Expansionskurs finanziell befeuern. Das Unternehmen meldet über 1.000 Vorbestellungen für seine Smart Stores. Ein klares Signal für den Markthunger?
Um die Pläne zu beschleunigen, holte sich VenHub erst am 2. Februar Schützenhilfe von einem Schwergewicht: Ian Rasmussen, ein ehemaliger Amazon-Manager, übernimmt als Executive Vice President die globale Expansion und Partnerschaften. Rasmussen bringt fast zwei Jahrzehnte Erfahrung in der digitalen Retail-Transformation mit – unter anderem von Amazon Web Services (AWS), wo er an der Skalierung von Technologien wie Computer Vision für große Handelskonzerne arbeitete. Seine Erfahrung mit dem Amazon-„Just Walk Out“-System macht ihn zum Kenner der autonomen Retail-Szene.
In seiner neuen Rolle, in der er direkt dem CEO unterstellt ist, soll Rasmussen durch Unternehmenspartnerschaften und die Markteinführungsstrategie das Umsatzwachstum vorantreiben. Analysten sehen in seiner Expertise einen Schlüssel, um die logistischen und technischen Hürden eines landesweiten Rollouts zu meistern.
Wird autonomer Einzelhandel zum Mainstream?
Der Gang an die Börse und die Verstärkung der Führungsetage zeigen: VenHub will vom vielversprechenden Startup zum ernsthaften Player im globalen Einzelhandel werden. Das Unternehmen positioniert seine Smart Stores als Infrastruktur für die Zukunft – eine Zukunft, die automatisiert, zugänglich und effizienter sein soll.
Die Branche beobachtet, ob der autonome Einzelhandel aus der Experimentierphase in die flächendeckende Praxis übergeht. Entscheidend werden skalierbare Infrastruktur und integrierte Lieferketten sein. Genau hier setzt VenHub mit seiner schlüsselfertigen, wiederholbaren Lösung an. Sie soll Unternehmen neue Einnahmequellen ohne die hohen Fixkosten klassischer Läden – wie Mieten oder Personal – eröffnen.
Mit dem frischen Börsenkapital und dem gestärkten Team peilt VenHub nun die beschleunigte Expansion in nordamerikanischen Großstädten an. Langfristig sind auch der Nahe Osten und Europa im Visier. Die künftige Kursentwicklung an der Nasdaq und die Fähigkeit, die tausenden Vorbestellungen zu bedienen, werden genau beobachtet. Sie gelten als Indikator dafür, ob der Markt reif ist für eine wirklich autonome Einzelhandelslandschaft.
PS: Die EU‑KI‑Verordnung bringt konkrete Fristen und Nachweispflichten – das betrifft besonders Systeme mit Computer‑Vision und Robotik in Smart Stores. Unser kostenloser Leitfaden zeigt Schritt für Schritt, wie Sie Ihre KI‑Anwendungen richtig klassifizieren, notwendige Dokumentation erstellen und Nachweise bereitstellen, bevor Übergangsfristen ablaufen. Praktische Checklisten helfen bei der Umsetzung, damit Expansionen nach Europa nicht an Compliance scheitern. Empfohlen für Produktteams und Rechtsabteilungen. Jetzt kostenlosen KI‑Umsetzungsleitfaden sichern


