USA verschärfen Kampf gegen Handy am Steuer
20.01.2026 - 22:55:12Abgelenkte Fahrer in den USA müssen mit drastisch härteren Strafen rechnen. Im Januar 2026 tritt eine neue Welle verschärfter Handy-Verbote in Kraft, die Polizei darf nun gezielter kontrollieren.
Null Toleranz: Neue Gesetze mit scharfen Zähnen
Der rechtliche Rahmen wird deutlich enger geschnürt. Immer mehr US-Bundesstaaten führen primäre Vollstreckung ein. Das bedeutet: Polizisten dürfen Fahrer allein wegen des Handy-Haltens in der Hand anhalten und bestrafen – ohne weiteren Verkehrsverstoß. Die Botschaft ist eindeutig. Die Zeit lascher Ermahnungen ist vorbei.
Die finanziellen Folgen werden spürbar. Aus kleinen Verwarnungsgeldern werden saftige Strafen. Bei Erstvergehen sind nun mehrere hundert Dollar fällig, Wiederholungstäter riskieren über 1.000 Dollar und Punkte in Flensburg. Ein neues Gesetz in Pennsylvania sieht ab Juni 2026 sogar eine potenzielle Zusatzhaftstrafe von fünf Jahren vor, wenn ein tödlicher Unfall durch Ablenkung verursacht wird.
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Tödliche Ablenkung: Die alarmierenden Fakten
Hinter der Verschärfung stehen erschütternde Zahlen. Die US-Verkehrsbehörde NHTSA verzeichnete 2022 3.308 Tote bei Unfällen mit Ablenkung als Ursache. Studien deuten darauf hin, dass Ablenkung – maßgeblich durch Smartphones – bei bis zu einem Viertel aller Crashs eine Rolle spielt.
Die Gefahr ist konkret: Schon fünf Sekunden Unaufmerksamkeit bei 90 km/h entsprechen einer Blindfahrt über die Länge eines Fußballfeldes. Kürzlich veröffentlichte Überwachungsvideos aus Sharjah zeigen schockierend, wie ein Van nach Handy-Ablenkung unkontrolliert von der Straße abkommt. Solche Vorfälle sind keine Seltenheit.
Was ist noch erlaubt?
Die Gesetze sind präzise. Verboten ist grundsätzlich, ein mobiles Gerät mit der Hand zu halten oder zu stützen – auch im Stau oder an der roten Ampel. Dazu zählen:
* Texten und E-Mails schreiben
* Im Internet surfen
* Videos schauen oder Spiele spielen
* Soziale Medien nutzen
Erlaubt bleibt die Nutzung von Freisprecheinrichtungen per Bluetooth, Lautsprecher oder integriertem Infotainment-System für Telefonate. Auch die Navigation per GPS ist in der Regel gestattet, sollte aber vor Fahrtantritt eingerichtet werden. Die goldene Regel: Für alles, was mehr als einen kurzen Wisch erfordert, muss der Wagen sicher am Straßenrand geparkt werden.
Kulturwandel auf der Straße
Die Gesetzesverschärfung ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit von Sicherheitsorganisationen und Angehörigen von Unfallopfern. Sie soll endlich eine abschreckende Wirkung entfalten. Parallel laufen breit angelegte Aufklärungskampagnen.
Initiativen wie die aktuelle „National Passenger Safety Week“ ermutigen Beifahrer, bei abgelenkten Fahrern einzuschreiten. Das Ziel ist ein gesellschaftlicher Konsens, der das Telefonieren am Steuer so geächtet wie das Fahren unter Alkoholeinfluss. Nach den Vorbildern „Drive Sober or Get Pulled Over“ und „Click It or Ticket“ setzen die Behörden auf die Kombination aus strikter Durchsetzung und öffentlicher Bewusstseinsbildung.
Ausblick: Mehr Technik, mehr Druck
Die Kontrollen werden nicht nachlassen, sondern technologisch ausgeweitet. Neben verstärkten Streifen prüfen einige Regionen den Einsatz automatisierter Kameras, die künftig auch Handysünder erfassen könnten.
Bundesstaaten ohne umfassende Hands-Free-Gesetze, wie Florida, geraten zunehmend unter Druck. Die Botschaft an alle Autofahrer ist unmissverständlich: Das Handy gehört in die Tasche, nicht ans Steuer. Für 2026 und darüber hinaus gilt: Höhere Wachsamkeit und strengere Konsequenzen sollen Leben retten.
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