Arbeit, Arbeitsgestaltung

Unternehmen setzen 2026 auf gehirngerechte Arbeit

22.01.2026 - 20:40:12

Immer mehr Unternehmen setzen auf gehirngerechte Arbeitsgestaltung, um kognitive Überlastung zu reduzieren und nachhaltige Produktivität zu sichern. Klare Regeln und KI sind zentrale Bausteine.

Die digitale Überlastung im Job wird zum Risiko für Gesundheit und Produktivität. Als Antwort etablieren immer mehr Firmen die Neuro-Ergonomie – einen Ansatz, der Arbeitsabläufe und Tools an die Bedürfnisse des menschlichen Gehirns anpasst. Ziel ist es, digitale Erschöpfung zu bekämpfen und Raum für konzentriertes Arbeiten zu schaffen.

Neuro-Ergonomie: Das Gehirn wird zum Maßstab

Der neue Trend verbindet Erkenntnisse der Neurowissenschaft mit klassischer Ergonomie. Im Fokus steht die Reduzierung kognitiver Überlastung. Konkrete Maßnahmen sind:
* Die Gestaltung von ablenkungsarmen Büroumgebungen.
* Die Entwicklung intuitiver Software-Oberflächen.
* Der Einsatz von „Calm Technology“, die unauffällig im Hintergrund agiert.

Experten sehen darin den Schlüssel, um in einer wissensbasierten Wirtschaft innovativ zu bleiben. Die geschützte Aufmerksamkeit ermöglicht erst die wertvollen Phasen tiefer Konzentration.

Anzeige

Dauernder Multitasking-Stress reduziert Ihre Fähigkeit zu tiefem Arbeiten – und damit Kreativität und Leistung. Der kostenlose Report „Gehirntraining leicht gemacht“ liefert 7 Praxistipps, 11 kurze Übungen und einen Selbsttest, mit dem Sie Konzentrationslücken erkennen und gezielt schließen. Viele Übungen dauern nur 2–5 Minuten und lassen sich direkt in den Arbeitsalltag integrieren, um Schutzzeiten für fokussierte Arbeit wirksam zu unterstützen. Gratis-Report „Gehirntraining leicht gemacht“ jetzt anfordern

Klare Regeln und KI als Entlastung

Technologie allein reicht nicht aus. Wirksame Gegenstrategien sind klare Kommunikationsrichtlinien. Dazu gehören E-Mail-Pausen nach Feierabend und festgelegte Kanäle für bestimmte Informationen. Diese „Offline-Zeiten“ sind für die mentale Erholung essenziell.

Parallel gewinnt die Förderung digitaler Kompetenzen an Bedeutung. Schulungen helfen Mitarbeitern, Tools effizienter zu nutzen. Künstliche Intelligenz kann zudem Routineaufgaben automatisieren und Freiräume für kreative Arbeit schaffen. Eine PwC-Umfrage zeigte jedoch: Der Aufbau von Vertrauen in KI-Technologien bleibt eine zentrale Aufgabe für Unternehmen.

Flexibilität mit klaren Grenzen

Arbeitszeitmodelle wie die 4-Tage-Woche werden intensiv als Lösungsansatz diskutiert. Erste Studien deuten an, dass bei kürzerer, fokussierter Arbeit die Produktivität gleichbleiben kann.

Die gewünschte Flexibilität von Ort und Zeit birgt aber auch Gefahren. Psychologen warnen vor der Entgrenzung im Homeoffice. Ohne die Struktur des Büros fällt die Trennung von Job und Privatleben schwerer. Unternehmen sind daher gefordert, eine Kultur des Vertrauens zu etablieren, in der Ergebnisse zählen – nicht die Anwesenheit.

Vom Nischenthema zur Chef-Sache

Für 2026 zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab: Die gehirngerechte Gestaltung der Arbeit wird zum strategischen Thema. Firmen, die Arbeitsumgebungen aktiv fördern, die Konzentration und Erholung ermöglichen, punkten im Kampf um Talente.

Der Ansatz wird ganzheitlich: Physische Ergonomie, intelligente Tools und achtsame Führung verschmelzen. Der Fokus verschiebt sich von kurzfristiger Effizienz hin zur nachhaltigen Leistungsfähigkeit. Die große Aufgabe lautet, die Vorteile der Digitalisierung zu nutzen, ohne von ihr überwältigt zu werden.

Anzeige

PS: Wussten Sie, dass einfache Mini-Übungen die Erholungsfähigkeit des Gehirns deutlich steigern können? Der praktische Guide „Gehirntraining leicht gemacht“ erklärt 11 alltagstaugliche Übungen, 7 Erfolgsprinzipien, einen Selbsttest und gibt Ernährungstipps, damit Sie Fokus und Gedächtnis nachhaltig stärken. Ideal sowohl für Einzelne als auch Teams, die Neuro‑Ergonomie im Büro umsetzen wollen. Sofort per E‑Mail downloadbar. Gratis-PDF mit Übungen & Selbsttest herunterladen

@ boerse-global.de