Unternehmen investieren in mentale Gesundheit von Azubis
20.01.2026 - 21:18:12Deutsche Firmen reagieren auf eine besorgniserregende Krise: Immer mehr Auszubildende und Berufsstarter leiden unter hohem psychischen Druck. Unternehmen entwickeln deshalb gezielte Resilienz-Programme, um ihre Nachwuchskräfte zu stärken und langfristig zu binden.
Generation Z am Limit: Stress als Dauerzustand
Die Zahlen sind alarmierend. Zwei von drei Auszubildenden und Studierenden fühlen sich laut einer Studie von Swiss Life stark gestresst. Hauptgründe sind Zeitdruck, hohes Lernpensum und eine unharmonische Atmosphäre.
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Die Folgen für die Arbeitswelt sind deutlich sichtbar:
* Psychische Erkrankungen sind bei Azubis die zweit häufigste Ursache für Fehltage (13,6 % im Jahr 2024, IKK classic).
* Mehr als ein Viertel aller Berufstätigen meldete sich im vergangenen Jahr aufgrund mentaler Probleme krank (AXA Mental Health Report 2025).
Experten sehen die Ursachen im Zusammentreffen mehrerer Krisen – von Pandemie-Folgen bis zu wirtschaftlicher Unsicherheit. Dieser Druck lastet besonders auf jungen Menschen im Übergang von der Schule ins Berufsleben.
Vom Problem zur Lösung: Resilienz wird Chefsache
Unternehmen begreifen psychische Gesundheit zunehmend als strategische Aufgabe. Eine Umfrage von Union Investment zeigt die Diskrepanz: Während 90 Prozent der Arbeitnehmer Wert auf mentale Gesundheitsförderung legen, fühlen sich nur 44 Prozent von ihren Arbeitgebern ernst genommen.
Diese Lücke schließen jetzt präventive Programme. Moderne Firmen setzen nicht auf reaktive Hilfe, sondern bauen Widerstandsfähigkeit aktiv auf:
- Workshops zu Stressmanagement und Emotionserkennung
- Externe, anonyme Beratungsangebote
- Schulungen für Führungskräfte zur Früherkennung von Belastungen
Das Ziel ist eine Kultur der psychologischen Sicherheit, in der offen über mentale Gesundheit gesprochen werden kann.
Was junge Mitarbeiter wirklich brauchen
Generische Gesundheitsangebote reichen nicht aus. Programme müssen auf die Lebensrealität von Berufsstartern zugeschnitten sein, die mit fundamentalen Unsicherheiten und Leistungsdruck kämpfen.
Erfolgreiche Ansätze stärken:
* Selbstwirksamkeit – den Glauben an die eigenen Fähigkeiten
* Problemlösungskompetenz
* Unterstützende soziale Netzwerke
Interessant: Auszubildende im Handwerk sind seltener betroffen (10,7 %) als in der Industrie (20,2 %). Gründe könnten körperliche Bewegung, feste Strukturen und ein starkes “Wir-Gefühl” sein.
Wirtschaftliche Notwendigkeit statt Trend
Die Investition in mentale Gesundheit ist längst mehr als soziale Verantwortung. In Zeiten des Fachkräftemangels wird sie zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor.
Hohe Fehlzeiten und Fluktuation wegen psychischer Belastungen verursachen enorme Kosten. Unternehmen, die in Resilienz investieren, steigern nicht nur das Wohlbefinden, sondern auch Produktivität und Loyalität.
Die Botschaft an potenzielle Bewerber ist klar: Wer die mentale Gesundheit seiner Mitarbeiter ernst nimmt, gewinnt im Kampf um die besten Talente.
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