Übergewicht im mittleren Alter erhöht Demenzrisiko deutlich
30.01.2026 - 16:24:12Neue Studien zeigen: Wer jahrelang übergewichtig ist, schädigt sein Gehirn. Besonders kritisch ist die Lebensmitte. Die Dauer des Übergewichts spielt eine entscheidende Rolle für das spätere Demenzrisiko – und könnte sogar zu einer vorzeitigen Alterung des Gehirns führen.
Das Gehirn altert schneller
Langjähriges Übergewicht greift die Struktur des Gehirns an. Moderne Bildgebung zeigt: Bei adipösen Menschen schrumpft oft die graue Substanz in wichtigen Denkarealen. Noch alarmierender ist der Zustand der weißen Substanz, der Datenautobahnen des Gehirns.
Eine Untersuchung des Cambridge Centre for Ageing and Neuroscience brachte es auf den Punkt: Das Gehirn eines 50-jährigen Übergewichtigen kann in seiner weißen Substanz dem eines 60-jährigen Schlanken gleichen. Verantwortlich sind chronische Entzündungen und Stoffwechselstörungen, die durch das überschüssige Fettgewebe angeheizt werden.
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Die Lebensmitte als entscheidendes Zeitfenster
Warum ist gerade das mittlere Lebensalter so kritisch? Eine große Langzeitstudie mit Daten des schwedischen Zwillingsregisters liefert eine klare Antwort. Sie fand einen direkten Zusammenhang zwischen dem Body-Mass-Index (BMI) in der Lebensmitte und dem Demenzrisiko im Alter.
- Personen mit Übergewicht (BMI 25-30) hatten ein deutlich erhöhtes Risiko.
- Bei Adipositas (BMI über 30) war das Risiko noch einmal signifikant höher.
Als eine Ursache gilt die durch Übergewicht beschleunigte Gefäßverkalkung (Arteriosklerose), die zu Durchblutungsstörungen im Gehirn und damit zu vaskulärer Demenz führen kann.
Ist der Schaden reversibel?
Die gute Nachricht: Es ist wahrscheinlich nie zu spät, gegenzusteuern. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass eine erfolgreiche Gewichtsabnahme positive Effekte auf das Gehirn haben kann.
Eine Studie der Berliner Charité zeigte, dass ein Gewichtsverlust die „Gehirnalter-Differenz“ verbessern kann – ein Hinweis auf eine gesündere Gehirnstruktur. Die Prävention bleibt aber der wichtigste Schlüssel. Experten betonen die Bedeutung einer gesunden Lebensweise von Kindesbeinen an, um Übergewicht erst gar nicht entstehen zu lassen.
Ein Teufelskreis für die Gesundheitssysteme
Die Erkenntnisse stellen die Public-Health-Systeme vor enorme Herausforderungen. Da die Zahl übergewichtiger Menschen weltweit steigt, könnte auch die Welle an Demenzerkrankungen weiter anwachsen. Das Problem ist komplex: Übergewicht stört die Kommunikation zwischen Gehirn und Körper, was das Sättigungsgefühl verändert und Abnehmen zusätzlich erschwert.
Neue medikamentöse Ansätze wie GLP-1-Analoga, die in diese Körper-Gehirn-Interaktion eingreifen, zeigen vielversprechende Ergebnisse. Langfristig wird der größte Erfolg jedoch von Aufklärung und Lebensbedingungen abhängen, die eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung für alle Generationen ermöglichen.
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