Tsingshan präsentiert Hochleistungs-Gelenk für Roboter
21.01.2026 - 21:00:12Chongqing Tsingshan hat einen neuen Hochleistungs-Antrieb für menschenähnliche Roboter entwickelt. Das Modul soll die dynamische Beweglichkeit von Robotern in der Industrie entscheidend verbessern und unterstreicht Chinas Ambitionen, die Robotik-Branche zu dominieren.
Das Herzstück der Entwicklung ist ein integriertes Gelenkmodul, das speziell für Knie- und Hüftgelenke von Humanoiden konzipiert ist. Es erzeugt ein Spitzendrehmoment von über 360 Newtonmeter. Diese Kraft ist nötig, damit Roboter laufen, laufen und schwere Lasten stabil tragen können – eine Grundvoraussetzung für den Einsatz in Logistik und Fertigung.
Erreicht wird diese Leistung durch eine kompakte „Drei-in-Eins“-Bauweise. Hochleistungsmotor, zweistufiges Planetengetriebe und Steuerungstechnik sind in einer Einheit vereint. Diese Integration ist entscheidend, um leistungsstarke Roboter mit menschlichen Proportionen und agilen Bewegungen zu bauen.
Die Einführung leistungsstarker Gelenkmodule erhöht nicht nur Effizienz, sondern verändert auch die Arbeitssicherheit im Betrieb. Ein praxisorientierter Leitfaden zur Gefährdungsbeurteilung zeigt Schritt für Schritt, welche Prüfungen, Risikomatrizen und Schutzmaßnahmen nötig sind, damit humanoide und kollaborative Roboter sicher mit Menschen zusammenarbeiten. Enthalten sind fertige Vorlagen und Checklisten zur sofortigen Umsetzung – ideal für Sicherheitsbeauftragte und Werksleiter. Gefährdungsbeurteilungen jetzt kostenlos herunterladen
Vom Prototyp zum Serienprodukt
Für Tsingshan ist dies ein strategischer Schritt. Das Unternehmen ist bereits durch Knie-Module für vierbeinige Roboter bekannt, die auf Leichtbau und Agilität ausgelegt sind. Das neue Hochleistungsmodul erweitert das Portfolio nun um die Komponente für schwere Aufgaben.
Allerdings handelt es sich noch um einen A-Prototypen. Bevor das Modul auf den Markt kommt, müssen noch umfangreiche Tests zu Stabilität, Haltbarkeit und Serientauglichkeit absolviert werden. Die kommerzielle Rentabilität und der Endpreis werden maßgeblich von diesen Ergebnissen abhängen.
Chongqing etabliert sich als Robotik-Zentrum
Der Durchbruch des Unternehmens zeigt die wachsende Bedeutung Chongqings als Innovationshub. Die Stadt fördert aktiv einen kompletten Robotik-Ökosystem – von der Forschung bis zur Serienfertigung. Bis Ende 2023 waren hier bereits 144 intelligente Fabriken und 958 digitale Werkstätten entstanden.
Diese lokale Unterstützung, gepaart mit einer starken industriellen Basis, bietet Unternehmen wie Tsingshan ideale Bedingungen zum Skalieren. Die Stadtregierung treibt gezielt Forschungsplattformen und Schlüsselprojekte für humanoide Robotertechnologien voran.
Ein Wettlauf in einem jungen Markt
Tsingshan betritt mit seiner Entwicklung einen hochdynamischen und wettbewerintensiven Markt. Die globale Lieferkette für Humanoid-Komponenten steht noch am Anfang. Technische Standards sind nicht etabliert, was Chancen und Risiken birgt.
Der Kontext ist ein globaler „Wettlauf“ in der Humanoid-Robotik. Chinesische Unternehmen drängen auf schnelle Kommerzialisierung. Firmen wie UBTech kooperieren bereits mit Global Playern wie Airbus. 2025 wurden erstmals mehr als die Hälfte aller in China installierten Industrieroboter von heimischen Herstellern geliefert – ein klares Zeichen für den Machtzuwachs.
Was kommt als Nächstes?
Tsingshan will seine Gelenkmodule weiter verfeinern. Der Fokus liegt auf noch höherer Leistungsdichte, besserer Haltbarkeit und niedrigeren Kosten für eine breite Markteinführung. Das Unternehmen prüft auch Anwendungen in anderen Bereichen, wie etwa kollaborativen Robotern.
Der langfristige Erfolg des Moduls hängt nicht nur von den Leistungsdaten ab. Entscheidend werden die Umsetzungsgeschwindigkeit, die bewiesene Zuverlässigkeit im harten Einsatz und eine effektive Kostenkontrolle sein. Solche Komponenten werden das Fundament für die nächste Generation der Automatisierung bilden.
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