Trump droht Europa mit Strafzöllen im Streit um Grönland
17.01.2026 - 21:37:12Washington/Brüssel. Die transatlantischen Handelsbeziehungen stehen vor einer dramatischen Zuspitzung. US-Präsident Donald Trump kündigte überraschend Strafzölle gegen acht europäische Länder an – darunter Deutschland und Frankreich. Der Grund: ein erbitterter Streit um den Kauf der Arktis-Insel Grönland.
Die Abgaben in Höhe von zunächst 10 Prozent auf alle Importe sollen ab dem 1. Februar 2026 gelten. Betroffen sind neben Dänemark, Deutschland und Frankreich auch die Niederlande, Schweden, Finnland, Norwegen und Großbritannien. Sollte bis zum 1. Juni keine Einigung im Grönland-Konflikt erzielt werden, droht eine Erhöhung auf 25 Prozent. Trump begründete den Schritt auf seiner Plattform Truth Social mit mangelnder Kooperation der europäischen Partner.
Eskalation nach gescheiterten Gesprächen
Die Drohung markiert den vorläufigen Höhepunkt eines lang schwelenden geopolitischen Machtkampfes. Die USA unter Trump bekunden seit Längerem strategisches Interesse an einem Kauf Grönlands. Washington begründet dies mit nationalen Sicherheitsinteressen und dem wachsenden Einfluss Russlands und Chinas in der Arktis.
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Der jetzigen Eskalation gingen offenbar ergebnislose Verhandlungen zwischen dänischen, grönländischen und US-amerikanischen Spitzenpolitikern voraus. Trump machte deutlich: Die Zölle bleiben, bis ein Kaufabkommen für die gesamte Insel steht. Bereits am Freitag hatte er damit gedroht, Staaten zu bestrafen, die in der Grönland-Frage „nicht mitziehen“.
Geschlossene Wut: Europas scharfe Reaktion
In Europa stieß die Ankündigung auf massive Kritik und löste umgehend Pläne für eine koordinierte Gegenwehr aus. EU-Ratspräsident António Costa verurteilte die Drohung scharf und betonte, Märkte müssten offen bleiben, um Wohlstand zu sichern. Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen warnte vor einer Unterminierung der transatlantischen Beziehungen.
Der französische Präsident Emmanuel Macron nannte die Zollandrohungen „inakzeptabel“ und kündigte eine geschlossene europäische Antwort an. Die deutsche Bundesregierung erklärte, man befinde sich in engster Abstimmung mit den europäischen Partnern. Selbst der britische Premierminister Keir Starmer, dessen Land ebenfalls betroffen ist, kritisierte den Schritt als falsch gegenüber NATO-Verbündeten.
Deutsche Industrie im Visier
Die wirtschaftlichen Folgen wären vor allem für exportstarke Nationen wie Deutschland erheblich. Die angedrohten Zölle würden sämtliche Exporte in die USA treffen – von Autos und Maschinen bis hin zu chemischen Produkten. Experten sehen darin weniger eine handelspolitische Maßnahme als vielmehr ein geopolitisches Druckmittel. Die Wirtschaftsbeziehungen würden so zur Geisel strategischer US-Interessen gemacht.
In Dänemark und Grönland selbst formiert sich bereits Widerstand. Tausende Menschen demonstrierten gegen die Annexionspläne der USA. Die Verknüpfung von Handelspolitik mit territorialen Ansprüchen gilt als Bruch etablierter diplomatischer Normen.
Droht ein neuer transatlantischer Handelskrieg?
Die kommenden Wochen werden entscheidend sein. Die EU hat eine geschlossene Front signalisiert. Mögliche Gegenmaßnahmen reichen von einem Streitbeilegungsverfahren bei der Welthandelsorganisation (WTO) bis hin zu eigenen Vergeltungszöllen auf US-Waren.
Zwar erklärte sich die US-Regierung offen für weitere Verhandlungen. Analysten halten einen Verkauf Grönlands, eines autonomen Teils Dänemarks, jedoch für äußerst unwahrscheinlich. Die Welt blickt nun gespannt nach Brüssel. Stehen die transatlantischen Partner am Rande eines Handelskrieges, der die ohnehin angespannte globale Wirtschaft zusätzlich belasten würde?
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