Trump attackiert Medien nach Berichten über reduzierte Arbeitskraft
29.11.2025 - 00:49:12Donald Trump reagiert wütend auf einen Bericht der New York Times über seinen stark reduzierten Terminkalender. Der 79-jährige US-Präsident bezeichnete die Analyse als politisch motivierte Attacke und griff die Journalisten persönlich an. Doch die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 39 Prozent weniger offizielle Termine als in seiner ersten Amtszeit – und ein Arbeitstag, der erst mittags beginnt.
Während das Weiße Haus von „außergewöhnlicher Gesundheit” spricht, fordern politische Gegner und Mediziner vehement die Offenlegung unter Verschluss gehaltener MRI-Ergebnisse. Die Debatte um Trumps kognitive Fitness erreicht damit einen neuen Höhepunkt.
Die Analyse der New York Times zeichnet ein eindeutiges Bild. In den ersten zehn Monaten seiner zweiten Amtszeit nahm Trump lediglich 1.029 offizielle Termine wahr. Zum Vergleich: Im selben Zeitraum seiner ersten Amtszeit waren es noch 1.688 Termine gewesen.
Noch auffälliger ist die Verschiebung seines Tagesrhythmus. Der offizielle Arbeitstag beginnt nun durchschnittlich erst um 12:08 Uhr. Quellen aus dem West Wing berichten zudem von Momenten „sichtbarer Erschöpfung” und Phasen, in denen der Präsident während interner Briefings „vom Thema abdriftet”.
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„Hässlich, sowohl innen als auch außen”
Trump konterte mit einer aggressiven Salve auf Truth Social. Die Co-Autorin Katie Rogers bezeichnete er als „drittklassige Reporterin, die hässlich ist, sowohl innen als auch außen”. Den Bericht selbst nannte er einen politisch motivierten „Hit Piece”.
Seine Verteidigung: „Es wird einen Tag geben, an dem mir die Energie ausgeht… aber mit einer PERFEKTEN PHYSISCHEN UNTERSUCHUNG und einem UMFASSENDEN KOGNITIVEN TEST (‘Der wurde mit Bravour bestanden’), DER ERST KÜRZLICH DURCHGEFÜHRT WURDE, ist es sicherlich nicht jetzt!”
Er verwies auf „48 neue Börsenhochs” und das Ende von „acht Kriegen” als Beweis seiner mentalen Schärfe. Doch konkrete medizinische Belege blieb er schuldig.
Mediziner schlagen Alarm
Dr. Vin Gupta, Lungenfacharzt und medizinischer Analyst, äußerte sich besorgt über spezifische Vorfälle. „Es ist offensichtlich, dass hier ein altersbedingter kognitiver Abbau vorliegt”, erklärte er im MeidasTouch-Podcast.
Als Beispiel nannte Gupta einen Vorfall im Oval Office am 6. November. Ein Gast fiel in Ohnmacht – Trump zeigte „keine Anzeichen von Besorgnis” und reagierte „langsam”. Diese verlangsamte Reaktionszeit sei ein klassisches Symptom, das bei öffentlichen Auftritten des Präsidenten immer häufiger zu beobachten sei.
„Veröffentlichen Sie die MRI-Ergebnisse”
Minnesota-Gouverneur Tim Walz erhöhte gestern den Druck. Auf X forderte er direkt: „Veröffentlichen Sie die MRI-Ergebnisse.”
Hintergrund ist eine Untersuchung im Oktober im Walter Reed National Military Medical Center. Trump behauptet, die Ergebnisse seien „perfekt” gewesen – veröffentlicht wurden sie nie. Pressesprecherin Karoline Leavitt betonte lediglich, dass „behandelnde Radiologen” dem Präsidenten eine „exzellente physische Gesundheit” bescheinigt hätten.
Warum das MRI überhaupt durchgeführt wurde und welche neurologischen Befunde vorliegen, bleibt unklar.
Chronische Veneninsuffizienz und weitere Symptome
Neben der kognitiven Debatte rücken auch physische Beschwerden in den Fokus. Im Juli 2025 wurde bei Trump eine chronische Veneninsuffizienz diagnostiziert. Die Erkrankung führt dazu, dass Blut in den Beinen sackt und Schwellungen verursacht.
Beobachter haben bemerkt, dass Trump bei längeren Stehphasen das Gewicht verlagert oder sich am Rednerpult festhält. Auch die von Dr. Gupta angesprochene „Müdigkeit” korreliert mit Berichten über Unkonzentriertheit bei Veranstaltungen am späten Nachmittag.
Die Ironie des Wahlkampfs
Im Wahlkampf 2024 hatte Trump das Alter und die kognitive Fitness von Joe Biden zum zentralen Angriffspunkt gemacht. Nun, mit 79 Jahren, sieht er sich mit exakt denselben Fragen konfrontiert.
Politische Analysten sehen in der aktuellen Strategie des Weißen Hauses ein riskantes Manöver. „Die Strategie der Ablenkung funktioniert bei politischen Skandalen, aber bei Gesundheitsfragen verlangen die Wähler, und insbesondere die Märkte, Gewissheit”, so ein republikanischer Stratege.
Der Druck wächst
Der Druck auf das Weiße Haus, die vollständigen medizinischen Akten zu veröffentlichen, nimmt zu. Die aggressive Rhetorik gegenüber der New York Times dürfte die investigative Neugier der Hauptstadtpresse eher noch anstacheln.
Sollten sich weitere Vorfälle wie die verzögerte Reaktion im Oval Office häufen, könnte die Frage nach der Amtsfähigkeit gemäß dem 25. Verfassungszusatz wieder in den politischen Diskurs rücken. Ein Präsident, der auf seiner absoluten Fitness beharrt – gegen eine wachsende Zahl von Datenpunkten und Expertenstimmen, die das Gegenteil suggerieren.
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